Müllverbrennungsanlage: Unterschied zwischen den Versionen

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Die hohe Temperatur (bis zu 1200°C) des Feuers und des aufsteigenden Rauches werden dazu genutzt, Wasserdampf zu produzierten. Mit Hilfe von Turbinen wird der Wasserdampf in Strom und Fernwärme umgewandelt. Die Turbinen erzeugten im Jahr 2005 rund 48,6 Millionen kWh Strom und 177,6 Millionen kWh Fernwärme.
 
Die hohe Temperatur (bis zu 1200°C) des Feuers und des aufsteigenden Rauches werden dazu genutzt, Wasserdampf zu produzierten. Mit Hilfe von Turbinen wird der Wasserdampf in Strom und Fernwärme umgewandelt. Die Turbinen erzeugten im Jahr 2005 rund 48,6 Millionen kWh Strom und 177,6 Millionen kWh Fernwärme.
  
Vorgänger der Müllverbrennungsanlage war das Lossewerk. 1912 als Braunkohlenkraftwerk für die Stromversorgung der Stadt errichtet, sieht man heute noch seine Spuren. Oberirdisch beherbergt noch heute das alte Maschinenhaus die Turbinenanlagen. Unterirdisch stößt man bei Bauarbeiten allenthalben auf Reste der Braunkohlenasche, die früher der Einfachheit halber hinter das Kraftwerke geworfen wurden.
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Vorgänger der Müllverbrennungsanlage war das [[Lossewerk]]. 1912 als Braunkohlenkraftwerk für die Stromversorgung der Stadt errichtet, sieht man heute noch seine Spuren. Oberirdisch beherbergt noch heute das alte stehengebliebene Maschinenhaus die Turbinenanlagen. Unterirdisch stößt man bei Bauarbeiten allenthalben auf Reste der Braunkohlenasche, die früher der Einfachheit halber hinter das Kraftwerk geworfen wurden.

Version vom 11. Oktober 2006, 18:53 Uhr

Die Müllverbrennungsanlage der Stadt Kassel befindet sich in der Straße Am Lossewerk. Die Anlage wird seit 1968 betrieben. Infolge der steigenden gesetzlichen Anforderungen an den Betrieb einer solchen Anlage wurde sie kontinuierlich dem Stand der Technik angepasst. 1995 wurde die Abfallsortier- und Zerkleinerungsanlage in Betrieb genommen. Durch Sortierung verschiedener Abfallarten könnten dort Werkstoffe zurückgewonnen werden. Nach dem Zusammenschluss mit dem Heizkraftwerk Losse wird die Müllverbrennungsanlage seit 1995, als Tochterunternehmen der KVV, in Form eines [(MHKW)] betrieben. In den Jahren 1997 bis 1999 wurde das Müllheizkraftwerk grundlegend erneuert.

Im Jahr werden ca. 150000 Tonnen Abfall verbrannt. Die bei der Verbrennung anfallenden Schlacke wird zum Teil im Straßenbau genutzt. Die Anlage ist 24 Stunden am Tag in Betrieb.

Die hohe Temperatur (bis zu 1200°C) des Feuers und des aufsteigenden Rauches werden dazu genutzt, Wasserdampf zu produzierten. Mit Hilfe von Turbinen wird der Wasserdampf in Strom und Fernwärme umgewandelt. Die Turbinen erzeugten im Jahr 2005 rund 48,6 Millionen kWh Strom und 177,6 Millionen kWh Fernwärme.

Vorgänger der Müllverbrennungsanlage war das Lossewerk. 1912 als Braunkohlenkraftwerk für die Stromversorgung der Stadt errichtet, sieht man heute noch seine Spuren. Oberirdisch beherbergt noch heute das alte stehengebliebene Maschinenhaus die Turbinenanlagen. Unterirdisch stößt man bei Bauarbeiten allenthalben auf Reste der Braunkohlenasche, die früher der Einfachheit halber hinter das Kraftwerk geworfen wurden.