Leni Junker

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CT 44, sie lief bei den Meisterschaften der Deutschen Turnerschaft im Düsseldorfer Rheinstadion am 15. August mit 12:30 Sekunden über 100 m neue deutsche und Weltbestleistung. Die Hessenkampfbahn war in den zwanziger und dreißiger Jahren eine der schönsten Sportanlagen Deutschlands. Ganz anders, nämlich voll des Glückes, hatte acht Jahre zuvor, 1928 in Amsterdam, eine andere Kasselerin, Leni Junker, Olympia erlebt . Erstmals überhaupt durften Frauen bei Olympischen Spielen starten. Leni Junker war dabei und gewann als Schlußläuferin der 4x100 m-Staffel die Bronzemedaille. Junker und Hagemann, zwei große Kasseler Leichtathletinnen. Weitere folgten

Heinrich "Heini" Weber (* 21. Juni 1900 in Kassel; † 22. Januar 1977 in Kassel) war ein deutscher Fußballspieler.

Zunächst turnte Weber beim TV 1860 Marburg, bevor er den Fußball für sich entdeckte. Seine vier Schwestern versteckten gegen den Willen der Eltern seine Spielkleidung in der Gartenlaube, wo Weber sie holte und sich klammheimlich in Richtung Sportplatz davonstahl.

Mit 16 Jahren stürmte er bei Marburg 1917, mit 21 wechselte er zum VfB Leipzig. Der Stürmer wurde zum Verteidiger umgeschult, kam 1923 nach Kassel. Für den SV Kurhessen spielte er 22 Mal in der westdeutschen Auswahl und lief ab 1928 zwölf Mal für die Nationalmannschaft auf, zwei Mal als Kapitän. Am 28. Mai 1928 gab er sein Debüt beim 4:0 gegen die Schweiz, beim 0:6 gegen Österreich trug er zum letzten Mal den Adler; Knieprobleme beendeten seine Fußballerkarriere.

Der Augenoptikermeister gründete 1930 in der Hohenzollernstraße, der heutigen Friedrich-Ebert-Straße, ein Optik-, Foto- und Radiofachgeschäft, siedelte 1949 in die Wilhelmsstraße um.

[Bearbeiten] Weblink ■HNA-Sonderseite als PDF: Die den Adler trugen Von „http://regiowiki.hna.de/Heini_Weber“ Kategorien: Person | Stadt Kassel/Person | Nordhessen | Sport