Lempe: Unterschied zwischen den Versionen

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Von der Quelle im [[Reinhardswald]] bis zur Mündung in [[Hofgeismar]] besitzt der Bach ein oberirdisches Einzugsgebiet von etwa 50 qkm, das in den Gemarkungen von [[Hombressen]], [[Carlsdorf]] und [[Hofgeismar]] verläuft.
 
Von der Quelle im [[Reinhardswald]] bis zur Mündung in [[Hofgeismar]] besitzt der Bach ein oberirdisches Einzugsgebiet von etwa 50 qkm, das in den Gemarkungen von [[Hombressen]], [[Carlsdorf]] und [[Hofgeismar]] verläuft.
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An der Lempe (zwischen [[Hofgeismar]] und [[Schöneberg]]) liegt die frühere ''Papiermühle'', die bereits Anfang des 17. Jahrhunderts urkundlich erwähnt wurde. Hier wurden Pappen und Rohpapier hergestellt bevor auf den Betrieb einer reinen Mahlmühle umgestellt wurde.
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Ebenfalls mit dem Wasser der Lempe wurde das Wasserrad der etwa 500 Jahre alten ''Strauchmühle'' (östlich von [[Hofgeismar]] und nördlich von [[Carlsdorf]] gelegen) betrieben. Bis 1820 war sie eine Ölmühle, danach eine Mahlmühle.
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Version vom 17. März 2007, 17:10 Uhr

Die Lempe ist ein Bach, der im Stadtgebiet von Hofgeismar in die Esse mündet.

Von der Quelle im Reinhardswald bis zur Mündung in Hofgeismar besitzt der Bach ein oberirdisches Einzugsgebiet von etwa 50 qkm, das in den Gemarkungen von Hombressen, Carlsdorf und Hofgeismar verläuft.

An der Lempe (zwischen Hofgeismar und Schöneberg) liegt die frühere Papiermühle, die bereits Anfang des 17. Jahrhunderts urkundlich erwähnt wurde. Hier wurden Pappen und Rohpapier hergestellt bevor auf den Betrieb einer reinen Mahlmühle umgestellt wurde.

Ebenfalls mit dem Wasser der Lempe wurde das Wasserrad der etwa 500 Jahre alten Strauchmühle (östlich von Hofgeismar und nördlich von Carlsdorf gelegen) betrieben. Bis 1820 war sie eine Ölmühle, danach eine Mahlmühle.