Langenthal: Unterschied zwischen den Versionen

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Das ''Kirschendorf'' '''Langenthal''' ist ein Stadtteil der Stadt [[Trendelburg]]. Der Ort liegt im [[Landkreis Kassel]] in [[Nordhessen]]hat etwa 800 Einwohner.
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Das ''Kirschendorf'' '''Langenthal''' ist ein Stadtteil der Stadt [[Trendelburg]]. Der Ort liegt im [[Landkreis Kassel]] in [[Nordhessen]] und hat etwa 800 Einwohner. Er liegt auf einer Höhe von 285 m, wenige Kilometer westlich der [[Diemel]] und südlich der [[Weser]].  
  
Das Dorf liegt auf einer Höhe von 285 m wenige Kilometer westlich der [[Diemel]] und südlich der [[Weser]].  
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In der näheren Umgebung liegen mehrere sehenswerte Burgen, die [[Sababurg]] im [[Reinhardswald]], die [[Burg Trendelburg]] und die [[Krukenburg]] oberhalb von [[Helmarshausen]].
  
 
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Urkundlich wurde Langenthal erstmals im Jahre 1168 erwähnt.  
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Urkundlich wurde Langenthal erstmals im Jahre 1168 erwähnt. Das Dorf wurde als Kolonie des [[Kloster Helmarshausen|Klosters Helmarshausen]] angelegt und blieb dem Ort [[Helmarshausen]] lange Zeit angegliedert.
In der näheren Umgebung liegen mehrere sehenswerte Burgen, die [[Sababurg]] im [[Reinhardswald]], die [[Burg Trendelburg]] und die [[Krukenburg]] oberhalb von [[Helmarshausen]].
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Die Kirche von Langenthal wurde im Jahre 1556 erbaut und im Dreißigjährigen Krieg schwer beschädigt. Der Ort wurde mehrfach überfallen und die Häuser zerstört.
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Im "Bornegrund" stand nach einem Artikel im ''Heimatjahrbuch für den Kreis Hofgeismar'' (Band 1968, S. 53 f.) in früheren Jahren eine Glashütte. Besondere Bedeutung hatte aber die Landwirtschaft in dem besonders für den Kirschenanbau bekannten Dorf.
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Die ehemals selbständige Gemeinde wurde 1970/ 71 ein Stadtteil von [[Trendelburg]].  
  
 
== Weblinks ==
 
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Version vom 13. Mai 2007, 20:38 Uhr

Das Kirschendorf Langenthal ist ein Stadtteil der Stadt Trendelburg. Der Ort liegt im Landkreis Kassel in Nordhessen und hat etwa 800 Einwohner. Er liegt auf einer Höhe von 285 m, wenige Kilometer westlich der Diemel und südlich der Weser.

In der näheren Umgebung liegen mehrere sehenswerte Burgen, die Sababurg im Reinhardswald, die Burg Trendelburg und die Krukenburg oberhalb von Helmarshausen.

Geschichte

Urkundlich wurde Langenthal erstmals im Jahre 1168 erwähnt. Das Dorf wurde als Kolonie des Klosters Helmarshausen angelegt und blieb dem Ort Helmarshausen lange Zeit angegliedert.

Die Kirche von Langenthal wurde im Jahre 1556 erbaut und im Dreißigjährigen Krieg schwer beschädigt. Der Ort wurde mehrfach überfallen und die Häuser zerstört.

Im "Bornegrund" stand nach einem Artikel im Heimatjahrbuch für den Kreis Hofgeismar (Band 1968, S. 53 f.) in früheren Jahren eine Glashütte. Besondere Bedeutung hatte aber die Landwirtschaft in dem besonders für den Kirschenanbau bekannten Dorf.

Die ehemals selbständige Gemeinde wurde 1970/ 71 ein Stadtteil von Trendelburg.

Weblinks


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