Kulturwege Calden

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Die Kulturwege Calden ranken sich jeweils um ein Thema, das die Geschichte und das Leben der Menschen in Calden und den Ortsteilen beeinflusst hat.

Zur Verwirklichung dieser Idee arbeiten die Kultur-, Geschichts- und Heimatvereine aus Calden, Ehrsten, Fürstenwald, Meimbressen, Westuffeln und Obermeiser zusammen.

„Das ist eine gute Ergänzung zu den Eco-Pfaden und ein tolles Projekt zur Identitätsstiftung in den Caldener Ortsteilen“, wurde Kassels Landrat Uwe Schmidt in einem Bericht in HNA-online vom 26.9.2011 zitiert.

Kulturpfade

Die Pfade sollen mit dazu beitragen, dass die Identität der Region erhalten bleibt. Auf Informationstafeln am Wegesrand gibt es Erläuterungen etwa zur Geschichte der Mühlen, der Bedeutung des Wassers, zu den architektonischen Besonderheiten der Fachwerkhäuser, zu technischen Denkmälern oder zu den Schulwegen, die die Kinder aus den Dörfern früher zurücklegten.

Der Mühlenweg

So erinnert der Mühlenweg daran, dass die meisten Wasserbauwerke an Calde, Nebelbeeke und Warme längst verschwunden sind. Auf etwa zwölf Kilometern präsentiert sich der Mühlenpfad als attraktiver, mit Informationen bespickter Wanderweg.

siehe dazu auch: * Kulturwege in Obermeiser

Ehrster Eselsweg

Ein anderes Beispiel ist der alte Eselsweg, der einst zwischen Zierenberg und Ehrsten verlief.

Erster Caldener Kulturweg eingeweiht

150 Menschen und zwölf Grautiere weihten den ersten der Caldener Kulturwege ein

Aus einem Artikel von Dorina Binienda-Beer in HNA-online vom 13.8.2012

Ehrsten. Bei der Einweihung des neuen alten Eselsweges trotteten zwölf Esel mit gutgelaunten Marschbegleitern, darunter zahlreiche Auswärtige, eineinhalb Stunden auf historischen Spuren. ... Dort, wo ihre Vorfahren einst Säcke voller Korn und Mehl zwischen Ehrsten und Zierenberg transportierten. Die nach den Langohren benannte Wanderstrecke ist der erste fertiggestellte Teil der seit vier Jahren von Ehrenamtlichen erarbeiteten Caldener Kulturwege.

„Alltags-Archäologie“ nennt Ortsvorsteher und Sprecher des Ehrster Arbeitskreises Geschichte und Dorfentwicklung, Axel Träger, was die Freiwilligen vom „E(h)rster Samstag“ bei der Wiederherstellung des alten Weges geleistet haben. Da galt es an erster Stelle, den historischen Verlauf aufzuspüren, die verwilderte Route von Bewuchs freizuschneiden, Markierungen anzubringen und zwei Infotafeln aufzustellen. Nun ist der Eselsweg wieder begehbar.

Aus dem Dorf heraus zieht der lange Tross durch die Siedlung, dann über idyllische Feldwege hinauf in den Wald. Dort steht die erste von zwei Infotafeln. Irgendwo da oben zwischen den Bäumen werden Zwei- und Vierbeiner die Gemarkungsgrenze nach Zierenberg überschreiten. Der Blick fällt auf einen alten Grenzstein.

Weiter geht’s zum Ehrster Plateau. „Auf der Platte“ bei den 160 Jahre alten Hutebuchen wurden vor langer Zeit fröhliche Feste gefeiert. ...

siehe auch

Weblinks