Kreis Kassel: Unterschied zwischen den Versionen

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Er liegt in Nordhessen und gehört zum [[Regierungsbezirk Kassel]].  
 
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Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] trat der neu gewählten Kreistags (20 Abgedordnete der SPD, 6 der CDU) erstmals am 18.6.1946 zusammen. Landrat war [[Karl Herrmann]] (SPD), der von allen 26 Abgeordneten gewählt worden war.
  
== Bevölkerungsentwicklung ==
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Von den 39 kreisangehörigen Gemeinden waren 19 durch Kriegsschäden betroffen. Es fehlten mehr als 2000 Wohnungen und etwa 3000 Menschen mussten untergebracht werden. Hinzu kamen etwa 9000 Flüchtlinge.
  
Die Bevölkerung im Kreis Kassel ist 2009 um 1263 Einwohner geschrumpft. Damit setzte sich ein Trend fort, der bereits seit einigen Jahren zu beobachten war. 2000 lebten noch knapp 245 000 Menschen im Kreis, zum Ende von 2009 waren es nur noch 238000. Zurückzuführen ist der Schwund vor allem auf zwei Gründe: So wurden 2009 nur 1604 Babys geboren, es starben aber 2730 Menschen. Zudem zogen 140 Menschen mehr weg als neu hinzukamen. Dabei sind die ländlichen Kreisteile [[Wolfhagen]] und [[Hofgeismar]] proportional stärker von dem Aderlass betroffen als der Altkreis Kassel.
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== Literatur ==
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* Wolfgang Köster, Landrat Karl Herrmann, in: Jahrbuch des Landkreises Kassel 2008, S. 154 ff.
  
 
== siehe auch ==
 
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* [[Landkreis Kassel]]
 
* [[Landkreis Kassel]]
  

Aktuelle Version vom 1. November 2010, 23:35 Uhr

Nach der Annexion des Kurfürstentums Hessen im Jahre 1866 durch Preußen entstanden die Kreise Kassel, Hofgeismar und Wolfhagen.

Aus dem ehemaligen Kreis Kassel sowie den Kreisen Hofgeismar und Wolfhagen entstand im Rahmen der hessischen Kreisreform mit Wirkung vom 1. August 1972 der heutige Landkreis Kassel.

Er liegt in Nordhessen und gehört zum Regierungsbezirk Kassel.

Geschichte

Nach dem Zweiten Weltkrieg trat der neu gewählten Kreistags (20 Abgedordnete der SPD, 6 der CDU) erstmals am 18.6.1946 zusammen. Landrat war Karl Herrmann (SPD), der von allen 26 Abgeordneten gewählt worden war.

Von den 39 kreisangehörigen Gemeinden waren 19 durch Kriegsschäden betroffen. Es fehlten mehr als 2000 Wohnungen und etwa 3000 Menschen mussten untergebracht werden. Hinzu kamen etwa 9000 Flüchtlinge.

Literatur

  • Wolfgang Köster, Landrat Karl Herrmann, in: Jahrbuch des Landkreises Kassel 2008, S. 154 ff.

siehe auch