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== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
* [http://www.kohlgrund.de/ueber_kohlgrund.htm Zur Geschichte des Ortes]
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Im Jahre 1537 wurde der Ort erstmals im Landesregister erwähnt. Er gehörte einst zum ''Amt Eilhausen'', einer der ältesten Siedlungen im nordwaldecker Land.
  
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Der Name Kohlgrund leitet sich von einer ursprünglichen Köhlersiedlung ab. Große Mengen Holzkohle wurden einst an der [[Orpe]] zur Eisenerzgewinnung benötigt, bevor die Eisengewinnung mit Holzkohle im 19. Jahrhundert unwirtschaftlich wurde. Eine grössere Hütte wurde damals auch bei dem nahegelegenen [[Eilhausen|Gut Eilhausen]] betrieben.
===Drei-Seen-Radrundfahrt===
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* Mit dem [[Fahrrad]] Drei-Seen-Rundfahrt
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Quelle: [[RV 1896 Korbach e.V.]]
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Fahrtroute: [[Korbach]] [[Lelbach]], [[Rhena]], [[Bömighausen]], [[Neerdar]], [[Usseln]], [[Willingen]], [[Schwalefeld]], [[Bontkirchen]], [[Diemelsee]], [[Heringhausen]], [[Rhenege]], [[Adorf]], [[Vasbeck]], [[Canstein]], [[Udorf]], [[Kohlgrund]], [[Rhoden]], [[Dehausen]], [[Ammenhausen]], [[Herbsen]], [[Külte]], [[Wetterburg]], [[Twistesee]], [[Braunsen]], [[Elleringhausen]], [[Niederwaroldern]], [[Höringhausen]], [[Strothe]], [[Korbach]].
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Die im 17. Jahrhundert erwähnte "Pulvermühle" war im Besitz der [[Grafen von Waldeck]] und wurde nach wiederholter Explosion nicht wieder aufgebaut.  
  
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In [[Eilhausen]] entstand an der Stelle des ehemaligen Schlosses (bereits 1656 soll [[Graf Georg Friedrich von Waldeck]] angewiesen haben, dass Schloss abzureißen) im Jahre 1816 das heutige Gutshaus, bis zum Ende des Fürstentums Waldeck-Pyrmont eine waldecksche Staatsdomäne und noch heute im Besitz des Hauses Waldeck.
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== Kirche ==
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Die ursprüngliche Kirche von Kohlgrund musste wegen Baufälligkeit abgetragen werden. Im ''Hessenpark'' im Taunus wurde diese Fachwerkkirche mit Dachreiter wieder aufgebaut. In der heutigen Kirche in Kohlgrund ist der [[Barock|barocke]] Altar des waldeckischen Bildhauers [[Josias Wolrat Brützel]] erhalten geblieben. Die Christusfigur des Altars wird von vier gedrehte Säulen umrahmt; sie tragen ein stark bewegtes Gebälk mit einem “gesprengten Giebel”. Ein zusätzlich festliches Gepräge erhält der Altar durch Engelfiguren, Festons und Blattwerk.
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Der Ort liegt in der Nähe der drei Waldecker Seen, dem [[Edersee]], dem [[Diemelsee]] und dem [[Twistesee]], die auch mit dem Fahrrad erkundet werden können.
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[[Korbach]] [[Lelbach]], [[Rhena]], [[Bömighausen]], [[Neerdar]], [[Usseln]], [[Willingen]], [[Schwalefeld]], [[Bontkirchen]], [[Diemelsee]], [[Heringhausen]], [[Rhenege]], [[Adorf]], [[Vasbeck]], [[Canstein]], [[Udorf]], [[Kohlgrund]], [[Rhoden]], [[Dehausen]], [[Ammenhausen]], [[Herbsen]], [[Külte]], [[Wetterburg]], [[Twistesee]], [[Braunsen]], [[Elleringhausen]], [[Niederwaroldern]], [[Höringhausen]], [[Strothe]], [[Korbach]].
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== siehe auch ==
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* [[Eisenindustrie im Orpetal]]
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* [[Geopark GrenzWelten]]
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* [[Kirche Kohlgrund]]
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* [[Kirchspiel Helmighausen]]
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* [[Orpe]]
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* [[Rotes Land]]
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* [[Rotes-Land-Schützenfest]]
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* [[Windpark Rotes Land]]
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* [[Wasserschloss Eilhausen|Wasserschloss]] in [[Eilhausen]]
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== Weblinks ==
 
* [http://kohlgrund.de/ Kohlgrund]
 
* [http://kohlgrund.de/ Kohlgrund]
* [http://www.rv-korbach.de/ RV-1896-Korbach e. V.]
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* [http://www.kohlgrund.de/ueber_kohlgrund.htm Zur Geschichte des Ortes]
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* [http://www.bad-arolsen.de/stadtportal/85-0-ortsteile.html Die Ortsteile von Bad Arolsen]
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Aktuelle Version vom 18. September 2010, 19:50 Uhr

Kohlgrund ist ein Stadtteil von Bad Arolsen im nordhessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Geschichte

Im Jahre 1537 wurde der Ort erstmals im Landesregister erwähnt. Er gehörte einst zum Amt Eilhausen, einer der ältesten Siedlungen im nordwaldecker Land.

Der Name Kohlgrund leitet sich von einer ursprünglichen Köhlersiedlung ab. Große Mengen Holzkohle wurden einst an der Orpe zur Eisenerzgewinnung benötigt, bevor die Eisengewinnung mit Holzkohle im 19. Jahrhundert unwirtschaftlich wurde. Eine grössere Hütte wurde damals auch bei dem nahegelegenen Gut Eilhausen betrieben.

Die im 17. Jahrhundert erwähnte "Pulvermühle" war im Besitz der Grafen von Waldeck und wurde nach wiederholter Explosion nicht wieder aufgebaut.

In Eilhausen entstand an der Stelle des ehemaligen Schlosses (bereits 1656 soll Graf Georg Friedrich von Waldeck angewiesen haben, dass Schloss abzureißen) im Jahre 1816 das heutige Gutshaus, bis zum Ende des Fürstentums Waldeck-Pyrmont eine waldecksche Staatsdomäne und noch heute im Besitz des Hauses Waldeck.

Kirche

Die ursprüngliche Kirche von Kohlgrund musste wegen Baufälligkeit abgetragen werden. Im Hessenpark im Taunus wurde diese Fachwerkkirche mit Dachreiter wieder aufgebaut. In der heutigen Kirche in Kohlgrund ist der barocke Altar des waldeckischen Bildhauers Josias Wolrat Brützel erhalten geblieben. Die Christusfigur des Altars wird von vier gedrehte Säulen umrahmt; sie tragen ein stark bewegtes Gebälk mit einem “gesprengten Giebel”. Ein zusätzlich festliches Gepräge erhält der Altar durch Engelfiguren, Festons und Blattwerk.

Radwandern

Der Ort liegt in der Nähe der drei Waldecker Seen, dem Edersee, dem Diemelsee und dem Twistesee, die auch mit dem Fahrrad erkundet werden können.

Drei-Seen-Rundfahrt (Quelle: RV 1896 Korbach e.V.): Korbach Lelbach, Rhena, Bömighausen, Neerdar, Usseln, Willingen, Schwalefeld, Bontkirchen, Diemelsee, Heringhausen, Rhenege, Adorf, Vasbeck, Canstein, Udorf, Kohlgrund, Rhoden, Dehausen, Ammenhausen, Herbsen, Külte, Wetterburg, Twistesee, Braunsen, Elleringhausen, Niederwaroldern, Höringhausen, Strothe, Korbach.

siehe auch

Weblinks


Städte und Gemeinden im Landkreis Waldeck-Frankenberg
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