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Knickhagen ist der kleinste Ortsteil von [[Fuldatal]]. Der Ort liegt - etwa einen Kilometer von der Bundesstraße 3 entfernt - zwischen den Ortsteilen [[Wahnhausen]] und [[Wilhelmshausen]].
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Knickhagen ist der kleinste Ortsteil von [[Fuldatal]]. Der Ort liegt - etwa einen Kilometer von der [[Bundesstraße 3]] entfernt - zwischen den Ortsteilen [[Wahnhausen]] und [[Wilhelmshausen]].
  
 
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An der Stelle des Friedhofs in Knickhagen lag im Mittelalter eine heute verschwundenen Burg, die durch einen Wall geschützt war. Von dem Wall ist heute noch ein Teilstück im Osten mit einem vorgelagerten Graben erhalten.  
 
An der Stelle des Friedhofs in Knickhagen lag im Mittelalter eine heute verschwundenen Burg, die durch einen Wall geschützt war. Von dem Wall ist heute noch ein Teilstück im Osten mit einem vorgelagerten Graben erhalten.  
  
Im Jahre 1458 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Vier Mühlen prägten hier einst das [[Osterbach]]tal, wobei die Mittel- und Obermühle schon im Jahre 1483 erwähnt wurden. In der Unter- und in der [[[[Die Spiegelmühle in Knickhagen|Spiegelmühle]] wurden im 16. und 17. Jahrhundert Eisen bzw. Glas hergestellt, bevor sie als Mahlmühlen genutzt wurden.
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Der Name Knickhagens wird von ''„Knick“'' abgeleitet, der schon im 8. Jahrhundert erwähnten Landwehr.
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Im Jahre 1458 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Vier Mühlen prägten hier einst das [[Osterbach]]tal, wobei die Mittel- und Obermühle schon im Jahre 1483 erwähnt wurden. In der Unter- und in der [[Die Spiegelmühle in Knickhagen|Spiegelmühle]] wurden im 16. und 17. Jahrhundert Eisen bzw. Glas hergestellt, bevor sie als Mahlmühlen genutzt wurden.
  
 
Die Gemeinde [[Fuldatal]] entstand im Zuge der hessischen Gebietsreform zu Beginn der 1970-er Jahre durch den Zusammenschluss der früher selbständigen Gemeinden  [[Ihringshausen]], Knickhagen , [[Rothwesten]], [[Simmershausen]] , [[Wahnhausen]]  und [[Wilhelmshausen]] im ''Fuldatal''.
 
Die Gemeinde [[Fuldatal]] entstand im Zuge der hessischen Gebietsreform zu Beginn der 1970-er Jahre durch den Zusammenschluss der früher selbständigen Gemeinden  [[Ihringshausen]], Knickhagen , [[Rothwesten]], [[Simmershausen]] , [[Wahnhausen]]  und [[Wilhelmshausen]] im ''Fuldatal''.
  
 
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=== Knickhagen auf alten Ansichtskarten ===
 
=== Knickhagen auf alten Ansichtskarten ===
 
Eine über hundert Jahre alte Postkarte mit Ansichten von Knickhagen wurde von dem Kasseler Bürger Wilfried Schawer im Nachlass seiner Eltern gefunden und dem Ortskuratorium Knickhagen überlassen.  
 
Eine über hundert Jahre alte Postkarte mit Ansichten von Knickhagen wurde von dem Kasseler Bürger Wilfried Schawer im Nachlass seiner Eltern gefunden und dem Ortskuratorium Knickhagen überlassen.  
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Der Spitz- und Neckname für die Bewohner von Knickhagen ist "Erdachsenschmierer". Für die Bewohner war ihr kleines Dorf stets von grosser Wichtigkeit. Spöttisch hieß es daher in der Umgebung: in Kickhagen wird jedes Jahr an Silvester die Erdachse geschmiert.
 
Der Spitz- und Neckname für die Bewohner von Knickhagen ist "Erdachsenschmierer". Für die Bewohner war ihr kleines Dorf stets von grosser Wichtigkeit. Spöttisch hieß es daher in der Umgebung: in Kickhagen wird jedes Jahr an Silvester die Erdachse geschmiert.
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== Kirche ==
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* [[Evangelische Kirche Knickhagen]]
  
 
== siehe auch ==
 
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[[Bild:Wiki194.jpg|right|thumb|500px|Wandertipp: [[Wandern am Rand des Reinhardswaldes]]]]
 
[[Bild:Wiki194.jpg|right|thumb|500px|Wandertipp: [[Wandern am Rand des Reinhardswaldes]]]]
* [[Die Burg bei Knickhagen]]
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* [[Burgstall Knickhagen]]
 
* [[Die Spiegelmühle in Knickhagen]]
 
* [[Die Spiegelmühle in Knickhagen]]
 
* [[Die Wilhelmshütte in Knickhagen]]
 
* [[Die Wilhelmshütte in Knickhagen]]
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== Wandern ==
 
== Wandern ==
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[[Datei:Eco-Pfad Knickhagen-Wilhelmshausen .JPG|thumb|right|250px|Hinweistafel am Eco-Pfad Knickhagen-Wilhelmshausen]]
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* [[Eco-Pfad Knickhagen-Wilhelmshausen]]
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* [[Märchenlandweg]]
 
* [[Wandern am Rand des Reinhardswaldes]]
 
* [[Wandern am Rand des Reinhardswaldes]]
  
== Weblinks ==
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== Weblinks und Quellen ==
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=== Quellen ===
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* [http://www.fuldatal.de/kommunal/ortsteil/knickh/hna20080731.pdf HNA vom 31.7.2008: Presseartikel zum 550-jährigen Jubiläum von Knickhagen (pdf)]
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=== Weblinks ===
 
* [http://www.fuldatal.de Fuldatal]
 
* [http://www.fuldatal.de Fuldatal]
 
* [http://www.fuldatal.de/kommunal/ortsteil/knickh/Knickhagen.htm Knickhagen]
 
* [http://www.fuldatal.de/kommunal/ortsteil/knickh/Knickhagen.htm Knickhagen]
 
* [http://www.ekkh.de/gemeinden/knickhagen.php Homepage der evangelischen Kirchengemeinde mit Fotos von Kirche und Ort]
 
* [http://www.ekkh.de/gemeinden/knickhagen.php Homepage der evangelischen Kirchengemeinde mit Fotos von Kirche und Ort]
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Aktuelle Version vom 2. November 2013, 23:36 Uhr

Knickhagen ist ein Ortsteil von Fuldatal mit etwa 300 Einwohnern.

Geografie

Knickhagen ist der kleinste Ortsteil von Fuldatal. Der Ort liegt - etwa einen Kilometer von der Bundesstraße 3 entfernt - zwischen den Ortsteilen Wahnhausen und Wilhelmshausen.

Geschichte

Im Jahre 2008 feierte der Ort sein 550-jähriges Jubiläum.

Aus der Ortsgeschichte

An der Stelle des Friedhofs in Knickhagen lag im Mittelalter eine heute verschwundenen Burg, die durch einen Wall geschützt war. Von dem Wall ist heute noch ein Teilstück im Osten mit einem vorgelagerten Graben erhalten.

Der Name Knickhagens wird von „Knick“ abgeleitet, der schon im 8. Jahrhundert erwähnten Landwehr.

Im Jahre 1458 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Vier Mühlen prägten hier einst das Osterbachtal, wobei die Mittel- und Obermühle schon im Jahre 1483 erwähnt wurden. In der Unter- und in der Spiegelmühle wurden im 16. und 17. Jahrhundert Eisen bzw. Glas hergestellt, bevor sie als Mahlmühlen genutzt wurden.

Die Gemeinde Fuldatal entstand im Zuge der hessischen Gebietsreform zu Beginn der 1970-er Jahre durch den Zusammenschluss der früher selbständigen Gemeinden Ihringshausen, Knickhagen , Rothwesten, Simmershausen , Wahnhausen und Wilhelmshausen im Fuldatal.

Postkarte Anfang 20. Jahrhundert

Knickhagen auf alten Ansichtskarten

Eine über hundert Jahre alte Postkarte mit Ansichten von Knickhagen wurde von dem Kasseler Bürger Wilfried Schawer im Nachlass seiner Eltern gefunden und dem Ortskuratorium Knickhagen überlassen.

Die vom Weltpostverein herausgegebene Karte wurde von Wilhelm Kantelhardt in Hann. Münden als farbige Lithografie gestaltet. Sie zeigt in der oberen Hälfte eine Ansicht des Dorfes und darunter von links die Gastwirtschaft von Adolf Keuch (heute: "Zum kühlen Grund"), die "Obermühle" und die in den Jahren 1904/ 05 erbaute Schule mit Nebengebäuden, das heutige Dorfgemeinschaftshaus.

Der darunter dargestellte Hirsch soll auf den reichen Wildbestand im nahen Reinhardswald hindeuten.

(Quelle: HNA vom 26.9.2006)

Kulturgeschichte

Der Eco-Pfad Kulturgeschichte Knickhagen – Wilhelmshausen gibt Einblicke in eine 3000 jährige Kultur- und Regionalgeschichte im Gebiet zwischen Fulda und Reinhardswald und führt den Wanderer auch zu den bronzezeitlichen Grabhügeln bei Knickhagen. Informationstafeln erleichtern die Zeitreise und erläutern das kulturgeschichtliche Umfeld.

Spitzname

Der Spitz- und Neckname für die Bewohner von Knickhagen ist "Erdachsenschmierer". Für die Bewohner war ihr kleines Dorf stets von grosser Wichtigkeit. Spöttisch hieß es daher in der Umgebung: in Kickhagen wird jedes Jahr an Silvester die Erdachse geschmiert.

Kirche

siehe auch

Vereine

  • Freiwillige Feuerwehr Fuldatal-Knickhagen
  • Jagdgenossenschaft Knickhagen
  • Ortsbauernverein Knickhagen
  • Ortskuratorium Knickhagen

Wandern

Hinweistafel am Eco-Pfad Knickhagen-Wilhelmshausen

Weblinks und Quellen

Quellen

Weblinks