Knüll

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Der Sendberg hinter Großropperhausen, vom Knüll aus gesehen

Der Knüll ist ein Mittelgebirge in Nordhessen.

Geografie

Das Knüllgebirge liegt südlich von Kassel und westlich von Bad Hersfeld. Es wird begrenzt durch die Eder und die Schwalm im Norden und im Westen sowie die Fulda und die Jossa im Osten und im Süden.

Höchste Erhebungen sind der Eisenberg und das Knüllköpfchen, beide über 630 m hoch.

In der Landschaft des Hochknülls liegt die kleinste Stadt Hessens: Schwarzenborn.

Knüllköpfchen

Knüllturm

Das Knüllköpfchen bei Schwarzenborn ist mit 634 m über NN die zweithöchste Erhebung im Knüll. Früher wurde der Bereich des Knülls wesentlich enger definiert und das Knüllköpfchen galt somit als höchster Berg. Seitdem ist es der Eisenberg mit 636m.

Auf der Kuppe steht der 1978 erbaute, 12 m hohe Aussichtsturm Knüllturm, der bei schönem Wetter einen Rundumblick über den Knüll, Vogelsberg, Rothaargebirge bis hin zum Meißner und Thüringer Wald bietet.

Am Knüllköpfchen befindet sich das christlich-anglikanisch orientierte Knüllcamp mit der Knülljause und die Jugendherberge Schwarzenborn - bis 2005 Boglerhaus - mit ihrer Gaststätte Boglerstube. Weiterhin findet hier alljährlich das überregional besuchte Sommermusikfest statt.

Der Maler Friedrich Wilhelm Bogler - auch Textilgestalter, Dichter und Vater eines Marionettentheaters - wohnte seit 1929 in einem selbstgebauten Haus, der sog. Bogler Kate, dort befindet sich jetzt die Jugendherberge.

Am Knüllköpchen steht ein der Funkübertragung dienender Stahlfachwerkturm.

siehe auch

Wandern

Auf dem Lochbachpfad zum Wildpark

Wandertipp

Ein Wandervorschlag der Naturfreunde Kassel: Auf in den Knüll zur Ferdinand-Kesting-Hütte

Start ist beim Hotel „Tann-Eck“ im Burgweg. Wir orientieren uns in der Straße Im Rot an der Markierung R. Es geht aufwärts zum Waldrand und wir passieren dabei den Aussichtspunkt „Pommerblick“. Nach Unterschreitung einer Hochspannungstraße geht es in den Wald. Beim Hohen Malstein (442 m) wird die Kreisstraße 37 gequert. Hier beginnt der 8,5 km lange Lochbachpfad mit dem rotem L auf weißem Grund als Markierung.

Zunächst auf breitem Forstweg, später auf einem schmalen Pfad, wandern wir zum Ebigköpfchen (426 m) hinauf. Unser Weg führt nun abwärts nach Südosten, und wir tangieren den Ortsrand von Wallenstein. Das Gasthaus „Zum Tanneneck“ bleibt links liegen und der Eingang zur Lochbachklamm wird erreicht. Der Weg folgt dem Lochbach aufwärts, wechselt dabei über zahlreiche Brücken ständig die Bachseite. Nach Verlassen des Bachlaufs folgen wir dem Radweg nach Hülsa. Im freien Feld angekommen schwenkt der Weg nach Norden. Wir wandern über die Wiesen weiter und passieren die Ferdinand-Kersting-Hütte. Erneut treten wir in den Wald ein und kommen wieder zum Hohen Malstein. Wir folgen dem Weg mit der Markierung +. Dieser Weg geht in nordwestlicher Richtung weiter. Unter einer Hochspannungsleitung verlassen wir für wenige Meter den Wald. Die Markierung + schwenkt nach rechts, wir setzen geradeaus die Wanderung auf dem Weg HR7 fort. Sie bringt uns zur Kreisstraße 39, auf der nach links folgend der „Wildpark Knüll“ erreicht wird.

Wir wechseln auf den Weg X 2. Er führt in nördlicher Richtung weiter. Nachdem wir zwischenzeitlich den Wald für etwa 500 m verlassen haben, treffen wir nach einem Kilometer wieder auf die Markierung +. Scharf nach rechts abbiegend, führt uns dieser Weg zum Ausgangspunkt.

Naturfreunde, Ortsgruppe Kassel: Peter Habermann, Tel. 05 61/ 82 19 18, Fax: 05 61/51 33 70.

Weblinks


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WappenSchwalmEderKreis.jpg

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