Kloster Haydau: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Kloster-Haydau-DSC 0797.JPG|thumb|300px||right|Ansicht mit Klosterkirche]]
Das ehemalige '''Kloster Haydau''', ein ehemaliges Zisterzienser-Nonnenkloster, wurde in der Mitte des 13. Jahrhunderts bis Anfang des 14. Jahrhunderts errichtet und ab der Mitte des 16. Jahrhunderts zum landgräflichen Schloss umgebaut.
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Das ehemalige '''Kloster Haydau''', ein ehemaliges Zisterzienser-Nonnenkloster, wurde in der Mitte des 13. Jahrhunderts bis Anfang des 14. Jahrhunderts errichtet und im Zuge der [[Reformation]] in [[Hessen]] ab der Mitte des 16. Jahrhunderts zum landgräflichen Schloss umgebaut. Die Klosterkirche stammt aus dem Jahre 1320.
  
 
Heute ist hier ein Veranstaltungsort für kulturelle Veranstaltungen, Tagungen und Kongresse.
 
Heute ist hier ein Veranstaltungsort für kulturelle Veranstaltungen, Tagungen und Kongresse.
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== Geschichte ==
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[[Datei:Kloster Haydau - DSC 0761.JPG|thumb|right|300px|Kloster Haydau - Gartenseite]]
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=== Aus der Klostergeschichte ===
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Das ehemalige Zisterzienserinnenkloster wurde in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts gegründet, nachdem [[Landgraf Konrad von Thüringen]] die Stadt [[Fritzlar]] überfallen hatte. Der brutalen Erstürmung und Plünderung die Stadt fiel auch eine Stiftskirche zum Opfer, so dass sich der Landgraf verpflichten musste dem Propst von Fitzlar eine Stiftung zu überlassen.
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Einer Gruppe von Zisterzienserinnen wurde im Jahr 1235 ein Gutshof in Haydau überlassen und das Kloster wurde zu einem wirtschaftlichen und kulturellem Zentrum des 14. Jahrhunderts.
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Nach der [[Reformation]] wurde das Kloster aufgehoben und wurde fortan als Jagdschloss genutzt.
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=== Weitere Informationen ===
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* [http://morschen.kloster-haydau.de/Kloster/haydau/haydauauswahl.html# Kleiner Klosterführer auf http://morschen.kloster-haydau.de]
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* [http://morschen.kloster-haydau.de/index%20Copy.html Informationen und Fotos vom Kloster sowie von Morschen und seinen Ortsteilen auf http://morschen.kloster-haydau.de]
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=== Wussten Sie schon, dass ... ? ===
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* ... das Kloster Haydau in [[Morschen]] die einzige noch vollständig erhaltene vierflügelige Klosteranlage in [[Hessen]] ist? Alle Flügel sind begehbar und können zu den verschiedensten Veranstaltungen und Funktionen genutzt werden.
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* ... das ehemalige Kloster Haydau ab [[1857]] die erste agrikulturchemische Versuchsanstalt Hessens beherbergte? Der leitende Chemiker wohnte damals im Ostflügel.<br>''Dr. Ulrike Seethaler, Heina''
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== Schloss und Schlosspark ==
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Nachdem das Kloster im Zuge der [[Reformation]] aufgehoben worden war, wurde es als Jagdschloss genutzt und zu diesem Zweck zu Beginn des 17. Jahrhunderts umgebaut. Bei einem erneuten Umbau zum Ende des Jahrhunderts entstand auch der "Engelsaal".
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Bereits unter [[Landgraf Karl]] entstand ab 1685 rund um das ehemalige Kloster ein Barockgarten mit Terrassen und einer hohen Umfassungsmauer, von deren Nischen an einigen Stellen Ausblicke in die Landschaft der Fuldaaue möglich waren.
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Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde auf dem Gelände ein Arbeitskommando französischer Kriegsgefangener im "Engelsaal" untergebracht.
  
 
== siehe auch ==
 
== siehe auch ==
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* [[Morschen]]
 
* [[Morschen]]
  
 
== Wandern ==
 
== Wandern ==
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''Wandertipp: Der Deutsche Alpenverein empfiehlt einen Weg ab [[Altmorschen]]''
 
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Kreisteil Melsungen. Das [[Kloster Haydau]] ist Ausgangspunkt für eine Wanderung, die der Deutsche Alpenverein, Sektion Kassel, empfiehlt. Wir stellen Ihnen den Rundweg vor, der von [[Altmorschen]] über den Eichkopf und den Herzblumenplatz wieder zurück zum Kloster führt.
 
Kreisteil Melsungen. Das [[Kloster Haydau]] ist Ausgangspunkt für eine Wanderung, die der Deutsche Alpenverein, Sektion Kassel, empfiehlt. Wir stellen Ihnen den Rundweg vor, der von [[Altmorschen]] über den Eichkopf und den Herzblumenplatz wieder zurück zum Kloster führt.
  
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Weiter geht es nach rechts, dabei sollten Wanderer auf einen nach rechts abgehenden Weg achten, der mit dem Dreieck gezeichnet ist. Denn er bringt sie zur Elistanne und weiter in Richtung Heinebach.
 
Weiter geht es nach rechts, dabei sollten Wanderer auf einen nach rechts abgehenden Weg achten, der mit dem Dreieck gezeichnet ist. Denn er bringt sie zur Elistanne und weiter in Richtung Heinebach.
  
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'''Gelbe Wanderzeichen'''
 
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'''Hinweis:''' Die Wegführung des Wanderwegs F, auf den man kurz vor der B 83 trifft, entspricht nicht der Zeichnung in der Karte. Wer ihm am Sportplatz über die Straße folgt, wandert später durch die Klosteranlagen.  
 
'''Hinweis:''' Die Wegführung des Wanderwegs F, auf den man kurz vor der B 83 trifft, entspricht nicht der Zeichnung in der Karte. Wer ihm am Sportplatz über die Straße folgt, wandert später durch die Klosteranlagen.  
  
''Deutscher Alpenverein: Dietmar Broschinski, Telefon 0 56 65-36 40. Wanderungen alle 14 Tage, sonntags.''  
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''Deutscher Alpenverein: Dietmar Broschinski, Telefon 0 56 65-36 40. Wanderungen alle 14 Tage, sonntags.''
  
 
== Weblinks ==
 
== Weblinks ==
* [http://www.kloster-haydau.de/HomepageHaydau1/index.html Kloster Haydau, Morschen]
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[[Datei:Kloster Haydau - DSC 0784.JPG|right|thumb|300px|Gartenanlage]]
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* [http://www.kloster-haydau.de Kloster Haydau in Morschen]
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* [http://www.burgen-und-schloesser.net/hessen/schloss-haydau/geschichte.html Schloss Haydau auf www.burgen-und-schloesser.net]
 
* [http://www.morschen.de/ Morschen]
 
* [http://www.morschen.de/ Morschen]
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Aktuelle Version vom 2. März 2016, 20:13 Uhr

Ansicht mit Klosterkirche

Das ehemalige Kloster Haydau, ein ehemaliges Zisterzienser-Nonnenkloster, wurde in der Mitte des 13. Jahrhunderts bis Anfang des 14. Jahrhunderts errichtet und im Zuge der Reformation in Hessen ab der Mitte des 16. Jahrhunderts zum landgräflichen Schloss umgebaut. Die Klosterkirche stammt aus dem Jahre 1320.

Heute ist hier ein Veranstaltungsort für kulturelle Veranstaltungen, Tagungen und Kongresse.

Geschichte

Kloster Haydau - Gartenseite
Orangerie

Aus der Klostergeschichte

Das ehemalige Zisterzienserinnenkloster wurde in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts gegründet, nachdem Landgraf Konrad von Thüringen die Stadt Fritzlar überfallen hatte. Der brutalen Erstürmung und Plünderung die Stadt fiel auch eine Stiftskirche zum Opfer, so dass sich der Landgraf verpflichten musste dem Propst von Fitzlar eine Stiftung zu überlassen.

Einer Gruppe von Zisterzienserinnen wurde im Jahr 1235 ein Gutshof in Haydau überlassen und das Kloster wurde zu einem wirtschaftlichen und kulturellem Zentrum des 14. Jahrhunderts.

Nach der Reformation wurde das Kloster aufgehoben und wurde fortan als Jagdschloss genutzt.

Weitere Informationen

Wussten Sie schon, dass ... ?

  • ... das Kloster Haydau in Morschen die einzige noch vollständig erhaltene vierflügelige Klosteranlage in Hessen ist? Alle Flügel sind begehbar und können zu den verschiedensten Veranstaltungen und Funktionen genutzt werden.
  • ... das ehemalige Kloster Haydau ab 1857 die erste agrikulturchemische Versuchsanstalt Hessens beherbergte? Der leitende Chemiker wohnte damals im Ostflügel.
    Dr. Ulrike Seethaler, Heina

Schloss und Schlosspark

Nachdem das Kloster im Zuge der Reformation aufgehoben worden war, wurde es als Jagdschloss genutzt und zu diesem Zweck zu Beginn des 17. Jahrhunderts umgebaut. Bei einem erneuten Umbau zum Ende des Jahrhunderts entstand auch der "Engelsaal".

Bereits unter Landgraf Karl entstand ab 1685 rund um das ehemalige Kloster ein Barockgarten mit Terrassen und einer hohen Umfassungsmauer, von deren Nischen an einigen Stellen Ausblicke in die Landschaft der Fuldaaue möglich waren.

Im Zweiten Weltkrieg wurde auf dem Gelände ein Arbeitskommando französischer Kriegsgefangener im "Engelsaal" untergebracht.

siehe auch

Hotel

Wandern

Vom Kloster auf den Rundkurs - Wandertipp: Der Deutsche Alpenverein empfiehlt einen Weg ab Altmorschen

Kreisteil Melsungen. Das Kloster Haydau ist Ausgangspunkt für eine Wanderung, die der Deutsche Alpenverein, Sektion Kassel, empfiehlt. Wir stellen Ihnen den Rundweg vor, der von Altmorschen über den Eichkopf und den Herzblumenplatz wieder zurück zum Kloster führt.

Altmorschen ist eng mit dem Kloster Haydau verbunden. Vom Bahnhof führen die Wanderzeichen X 17 und R direkt am Kloster vorbei. Wer den Rundweg beschreiten will, sollte allerdings dem Zeichen + folgen. Wenn die Zeichen nach links abbiegen, geht es geradeaus weiter und dann nach rechts. Wanderer folgen bergauf immer dem Zeichen + durch ein Gelände, das als ehemaliger Weinberg bekannt ist. Mal auf breitem Weg, dann wieder auf einem Waldpfad, vorbei am Eichkopf, wandert man bis auf eine Höhe von 435 Meter mit dem seltsamen Namen: Enzekaule.

G und U weisen den Weg

Der Weg, eine Schneise auf dem Kamm, zieht nun relativ eben bis zu einem festen Weg, wo man auf die Zeichen G und U trifft. Mit diesen Zeichen gemeinsam wandert man nach rechts weiter zum so genannten Herzblumenplatz. Tisch und Bänke laden dort zur Rast ein, und auf einem Schild ist die Geschichte des Platzes aufgeschrieben.

Weiter geht es nach rechts, dabei sollten Wanderer auf einen nach rechts abgehenden Weg achten, der mit dem Dreieck gezeichnet ist. Denn er bringt sie zur Elistanne und weiter in Richtung Heinebach.

Wandertipp

Gelbe Wanderzeichen

Hinter einer Wegschranke (Höhe 316) trifft man auf einen im spitzen Winkel nach rechts abgehenden Weg. Ein Richtungsschild beschreibt die Richtung nach Altmorschen. Teilweise sind gelbe Wanderzeichen zu erkennen. Dieser Weg bringt die Wanderer wenn sie am nächsten Weg nach links gehen, in das wilde Geidebachtal.

Dem Tal folgend, kommt man schon bald in das Tiefenbachtal. Dort bleibt man auf dem Teerweg und geht dann nach links vom Bach aus dem Tal hinaus. Der Weg schwenkt nach rechts, kommt an einem Bauernhof vorbei und erreicht schließlich die B 83. Man wandert auf einem Nebenweg nach rechts in Richtung Altmorschen.

Schon bald haben die Wanderer den Ort erreicht und kommen, wenn sie auf der breiten Straße bleiben, zum Kloster Haydau und von dort zum Bahnhof.

Hinweis: Die Wegführung des Wanderwegs F, auf den man kurz vor der B 83 trifft, entspricht nicht der Zeichnung in der Karte. Wer ihm am Sportplatz über die Straße folgt, wandert später durch die Klosteranlagen.  

Deutscher Alpenverein: Dietmar Broschinski, Telefon 0 56 65-36 40. Wanderungen alle 14 Tage, sonntags.

Weblinks

Gartenanlage