Kleinern: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 15. August 2007, 21:10 Uhr

Edertal-Kleinern liegt in der Ferienregion Edersee.

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Geographie

Kleinern im Sommer 2006

Der Luftkurort Kleinern liegt in Nordhessen rund 35 km (Luftlinie) südwestlich von Kassel bzw. ca. 4 km (Luftlinie) südlich der Edertalsperre eingebettet in die malerische Kulturlandschaft des deutschen Mittelgebirges. Das Dorf befindet sich mitten im Naturpark Kellerwald-Edersee sowie am Ostteil des Nationalparks Kellerwald-Edersee und wird vom Wesebach durchflossen. Kleinern liegt auf 250 m über NN und ist über die Landesstraße L 3332 zu erreichen. Durch den Ort führt ein Abschnitt des 155 km langen Wanderwegs Kellerwaldsteig.



Kleinern, beliebtes Ausflugs- und Urlaubsziel

Der familienfreundliche Luftkurort Edertal-Kleinern liegt in der Ferienregion Edersee inmitten einer herrlichen und waldreichen Mittelgebirgslandschaft. Der Ferienort ist ein zu jeder Jahreszeit reizvolles Urlaubsziel. Die weit über die Grenzen der Bundesrepublik hinaus bekannten Heilquellen des benachbarten, zweitgrößten Heilbadzentrums Deutschlands, Bad Wildungen / Reinhardshausen treten auch in Kleinern mit drei Brunnen - der Bathildisquelle sowie dem Dorf- und Mühlenbrunnen - zu Tage.

Mehr als 150 km markierte Wanderwege führen durch eine idyllische Bachlandschaft, tiefe Wälder und herrliche Wiesentäler. Kleinern liegt direkt am Kellerwaldsteig und ist idealer Ausgangspunkt für Wanderungen auf dem 155 km langen Rundweg im 400 km² großen Naturpark Kellerwald-Edersee. Gepflegte Unterkünfte prägen mit dem Dorfgemeinschaftshaus, Dorfladen, Metzgerei, Friseur, Taxi und Gasthäusern das Dorfbild.

Auch mit dem Fahrrad lassen sich von Kleinern aus über gut ausgebaute Radwege das Edertal, der Edersee (z.B. Edersee Radweg "Rund um den Edersee") sowie Kellerwaldsteig und Nationalpark Kellerwald-Edersee bzw. Naturpark Kellerwald-Edersee erkunden.

Der Nordic Walking Treff Kleinern mit drei abwechselungsreichen - markierten - Routen bietet die idealen Voraussetzungen für die Ausübung dieser Sportart - bei purem Naturgenuss.

Die Freizeitanlage "Spicke" bietet Erholung und Kurzweil mit Tischtennis, Damespiel, Wassertretanlage, Klangspielen, "Fußfühlpfad", Turmrutsche, Rutsche, "Telefon", Labyrinth, Seilbahn, Sitzarena, zwei Insektenhäusern, einem kleinen Floßteich, einer Hängebrücke, einem Weidendom in Schneckenform und weiteren Überraschungen.

Im Zuge der Regionalentwicklung entstand zwischen 1994 und 1996 ein ökologischer Dorfpfad mit 13 - heute 14 - interessanten Stationen. Er stellt die Geschichte und Ursprünglichkeit eines typischen Dorfes mit Bauerngärten, Backhaus, Dorfplatz mit Dorfgemeinschaftsbrunnen sowie den Streuobstwiesen deutlich und einprägsam heraus. Texte auf Metallschildern zu den jeweiligen Themen lassen Geschichte lebendig werden.

Ein besonderes kirchengeschichtliches Kleinod ist die Dorfkirche und ihr Schnitzaltar mit Temperamalerei auf Kreidegrund aus dem Jahr 1521.

Alljährlich erfreuen sich Gäste und Einheimische an zahlreichen, fröhlichen Festen auf dem neu gestalteten Dorfplatz vor dem Dorfgemeinschaftshaus unter dem Motto "lustig Kleinern". (z.B. Backfest, Dorffest, Kirmes, Almabtrieb, Grenzbegehung)

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Dorfkirche von 1681

Dorfkirche Kleinern

In Kleinern stand bis zum Jahr 1681 eine im 13. Jahrhundert erbaute kleine, dem Ort angemessene, Dorfkirche. Heute besitzt Kleinern eine im Verhältnis zu vergleichbaren Dörfern in der Umgebung recht große Kirche. Der markante Turm überragt den Ort deutlich und ist, unabhängig von welcher Himmelsrichtung aus man Kleinern erreicht, schon von weitem ein Blickfang.

Diese Kirche entstand unter der Federführung des Grafen Christian Ludwig von Waldeck, der 1660 seinen Wohnsitz mit Hofstaat, Kanzlei und Regierung nach Kleinern verlegte. Die vorhandene, bereits baufällige, Kirche war jetzt für den Hof zu klein. Sie wurde abgerissen und an ihrer Stelle im Zeitraum von 1681 bis 1694 (13 Jahre) die heutige barocke Anlage erbaut. Im ersten Bauabschnitt von 1681 bis 1686 (5 Jahre) entstand das Kirchenschiff und im zweiten Bauabschnitt von 1689 bis 1694 (5Jahre) der Turm. Die Gesamtbauzeit der Kirche Kleinern ohne die Baupause von 1686 bis 1689 betrug also 10 Jahre. Die 1668 noch in der alten Kirche installierte prachtvolle Holzkanzel und der Schnitzaltar von 1521 wurden in die neue Kirche übernommen und befinden sich auch heute noch dort; dank sorgfältiger Pflege und Restaurierung in einem ausgezeichneten Zustand.

Die derzeitige Orgel hatte zwei Vorgängerinnen (ca. 1680 bis 1817 / 1818 bis 1868) und stammt aus dem Jahr 1869. Sie wurde zwischenzeitlich mehrfach überholt, zuletzt in den Jahren 1976 bis 1978 mit einem Kostenaufwand von ca. 20.000 €. Die ursprünglichen drei gegossenen Glocken mussten im ersten Weltkrieg zu Kriegszwecken abgeliefert werden, so dass die Kirche heute drei Stahlglocken aus dem Jahr 1922 besitzt. Die Läuteanlage wurde 1962 auf elektrischen Betrieb umgestellt.


Lindenholzaltar von 1521

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Der Lindenholzaltar mit Temperamalerei auf Kreidegrund entstand 1521 in der früheren Franziskanerwerkstatt von Meiterdorf (heute der Frankenberger Stadtteil Ederdorf). Er besteht aus einem geschnitzten Mittelschrein und zwei doppelseitig bemalten Tafeln. Der Mittelschrein beinhaltet eine figurenreiche Darstellung der Kreuzigung Christi, der linke Flügel die Geburt Christi und der rechte Flügel zeigt den Heiligen Laurentius, eingerahmt von der Heiligen Katharina (links, mit Schwert) und der Heiligen Lucia (rechts). 1955 wurde der Altar in der Werkstatt des Landeskonservators restauriert. Um ihn vor der schädlichen Sonneneinstrahlung zu schützen, erhielt die Kirche im Jahre 1964 neue Fenster mit Spezialglas.


Dorfbrunnen von 1904

Dorfbrunnen Kleinern

Der Dorfbrunnen liegt im südlichen Teil Kleinerns. Das achteckige Brunnenhaus wurde 1904 errichtet und 1997 sowie 2004 jeweils in erheblichem Umfang renoviert. Die Fassung ist 1,80 m tief. Die Schüttung beträgt im Jahresdurchschnitt ca. 5 l / min bei einer Wassertemperatur von 6° bis 12° C. Die aktuellen Werte der Heilwasser- und Kontrollanalysen werden regelmäßig am Brunnenhaus und im unter kleinern.de veröffentlicht. Das Heilwasser ist sehr erfrischend, hat einen prickelnden Geschmack und eignet sich u. a. vorzüglich zur unterstützenden Behandlung von Störungen im Nieren-, Blasen-, Magen- und Darmbereich. Am 1. Mai 2004 fand eine Jubiläumsveranstaltung "100 Jahre Quellenhaus Dorfbrunnen Kleinern" statt.


Die Freizeitanlage Spicke

Freizeitanlage Spicke

Eingebettet in das reizvolle Wesebachtal entstand 1974 südlich des Ortes die Freizeitanlage Spicke. Erweiterungen erfolgten in den Jahren 1994, 2004, 2005 und 2006. Den Besucher empfängt die entspannende Ruhe einer intakten Landschaft, aber auch die Lebendigkeit der Pflanzen- und Tierwelt. Die Spicke ist der richtige Ort für Kinder und ihre Spiele sowie das Sammeln von Erfahrungen im Umgang mit natürlichen Elementen und ihren Gesetzen. Die Freizeitanlage Spicke bietet Erholung und Kurzweil für Groß und Klein mit Tischtennis, Damespiel, Wassertretanlage, Klangspielen, "Fußfühlpfad", Turmrutsche, Rutsche, "Telefon", Labyrinth, Seilbahn, Sitzarena mit Sonnesegel, zwei Insektenhäusern, einem kleinen Floßteich, einer Hängebrücke, einem Weidendom in Schneckenform und vielen weiteren Überraschungen.


Dorferkundungspfad / ökologischer Dorfpfad

Infotafel --> klick mich

Im Zuge der Regionalentwicklung entstand zwischen 1994 und 1996 ein ökologischer Dorfpfad mit 13 - heute 14 - interessanten Stationen. Er stellt die Geschichte und Ursprünglichkeit eines typischen Dorfes mit Bauerngärten, Backhaus, Dorfplatz mit Dorfgemeinschaftsbrunnen sowie Streuobstwiesen deutlich und einprägsam heraus. Ein Spaziergang entlang des Dorferkundungspfades vermittelt alles Wissenswerte und Reizvolle über das Wesetaldorf, z.B. in Texten auf Metallschildern, die im Ort an den jeweiligen Stationen angebracht sind.

Geschichte

Ortsgeschichte

Kleinern ist wahrscheinlich in der Zeit von 800 - 900 entstanden. 1225 wird der Ort erstmals urkundlich als Creinre erwähnt. 1250 bis ca. 1400 hatten die Herren von Kleinern, Lehnsleute der Grafen von Waldeck, hier einen Burgsitz. 1509 ging das Dorf vorübergehend in den Besitz der Herren von Löwenstein über.

1513 erwarb Asmus von Geismar I. einen größeren Hof in Kleinern und baute ihn zum Rittersitz derer von Geismar aus. 1613 errichtete Asmus von Geismar II. südlich vom Ort einen neuen Burgsitz.

Der Dreißigjährige Krieg führte zu einer Verarmung der Familie von Geismar, so dass sie ihr Burggut mit Herrensitz an den Grafen Christian Ludwig von Waldeck (1635 – 1706), den Stammvater aller späteren Grafen und Fürsten von Waldeck, verkauften.

Unter seiner Regie entstand dann unter Einbeziehung des Geismarschen Herrensitzes um 1662 das Schloss Christiansburg. Baumeister war der aus Mengeringhausen stammende Emanuel Brand. Nach Fertigstellung der Gebäude verlegte Christian Ludwig seinen Wohnsitz mit Hofstaat, Kanzlei und Regierung nach Kleinern. Die Anlage war vierflügelig - mit quadratischem Innenhof - und umgeben von einem Wassergraben. Der zur Straße gelegene Flügel war zweigeschossig und hatte eine Toreinfahrt. Links schloss sich ein ebenfalls zweigeschossiger Flügel an - allerdings mit anderen Geschosshöhen - der zum Hof hin einen offenen Arkadengang im Renaissancestil besaß und in dessen Obergeschoss sich ein großer Festsaal mit offenem Kamin befand.

1695 verlegte Christian Ludwig seine Residenz nach Bad Arolsen.

Sein Sohn Friedrich Anton Ulrich vermählte sich 1700 mit Louise, Pfalzgräfin von Birkenfeld, und sie bewohnten bis 1706 das Schloss Christiansburg. Nach dem Tode seines Vaters übernahm Graf Friedrich Anton Ulrich die Regierungsgeschäfte und verlegte ebenfalls seinen Wohnsitz nach Bad Arolsen.

Später (1707 bis 1710), als Regierender des Fürstentums Waldeck und Pyrmont (Fürstentum Waldeck), ließ Fürst Friedrich Anton Ulrich die Christiansburg abreißen, so dass von der über vier Jahrzehnte entstandenen Pracht leider nichts erhalten geblieben ist. Schloss Christiansburg stand einst südlich der Wesetalstraße, gegenüber dem 1972/73 entstandenen Dorfgemeinschaftshaus, noch vor dem heutigen Sportplatz (Hof Ludwig Brüne).

1745 entstand in Kleinern eine Schmelzhütte zum Ausschmelzen von Eisen von in der Nähe abgebauten Erzen. Das gewonnene Eisen wurde in drei Hammerwerken weiter verarbeitet. 125 Jahre später (ca. 1870) erfolgte die Stilllegung der Hammerwerke und der Schmelzhütte. Aufgrund der fortschreitenden Industrialisierung in Deutschland lohnte sich der Betrieb der Werke nicht mehr.

1781 wird Kleinern zum Marktflecken erhoben. Landwirtschaft, Forstwirtschaft und die Eisenverarbeitung prägen zu dieser Zeit das Dorf.

1919 besteht Kleinern aus 82 Wohnhäusern. Der aus Düsseldorf stammende Kunstmaler Willi Tillmans baut sich ein Haus (Atelier) am Elmsberg. Er erreicht durch seine zahlreichen Werke - Aquarelle, Ölbilder und Grafiken - überwiegend aus dem waldeckischen Raum, einen hohen Bekanntheitsgrad.

Meilensteine in der Entwicklung seit 1960

  • 1968 staatlich anerkannter Erholungsort.
  • 1974 wird der bis dahin selbstständige Ort der Gemeinde Edertal zugeordnet.
  • 1974 die von der Gemeinde Edertal angelegte Freizeitanlage wird an den Verkehrsverein Kleinern e.V. übergeben.
  • 1983 staatliche Anerkennung als Luftkurort durch den Hessischen Fremdenverkehrsverband.
  • 1993 wird Kleinern vom Hessischen Fremdenverkehrsverband als familienfreundlicher Luftkurort ausgezeichnet.
  • 1994 wird im Rahmen des Regionalförderprogramms die Freizeitanlage Spicke erweitert und der Dorferkundungspfad angelegt.
  • 2002 Festveranstaltung 777 Jahre Edertal - Kleinern, das Kleinersche Logo entsteht (1225 bis 2002).
  • 2004 wird das an Kleinern angrenzende Waldschutzgebiet (5724 Hektar) als Nationalpark Kellerwald-Edersee ausgewiesen.
  • 2006 Einweihung der Erweiterung der Freizeitanlage Spicke (Sanitäranlage, Hängebrücke und neue Spiel- bzw. Erlebniselemente).
  • 2007 Einweihung des "Info-Schmetterlings" (Vorstufe für ein Nationalpark-Infozentrum)


Chronik / Zeittafel von 1225 bis heute

  • 1225 Ersterwähnung Kleinerns in einer Urkunde (Creinre).
  • 1250 bis ca. 1400 Herrenhof der begüterten "Herren von Kleinern": Gräfliche Lehnsleute waldeckischer Grafen, das Geschlecht der Gumperte von Kleinern, die von ihren Mitbürgern bereits Dienste und Abgaben forderten.
  • 1509 Graf Philipp II. von Waldeck verkauft das Dorf Kleinern (Kleynern) an die Herren von Löwenstein und kauft es wenige Jahre später wieder zurück.
  • 1513 Asmus von Geismar I. erwirbt von Graf Philipp II. einen größeren Hof in Kleinern und bekommt diesen als Rittersitz zugesprochen. Er ist mit Gertrud von Büren, die aus einer wohlhabenden Fritzlarer Patrizierfamilie stammt, verheiratet.
  • 1523 Die Familie von Geismar erwirbt für die im 13. Jahrhundert in Kleinern gegründete Kirche den 1521 in der Franziskanerwerkstatt in Meiterdorf bei Frankenberg geschaffenen, kunstvollen Schnitzaltar.
  • 1531 Erste Erwähnung der Sauerbrunnen und ihrer Heilwirkung.
  • 1613 Asmus von Geismar II. errichtet südlich vom Dorf seinen neuen Burgsitz.
  • 1620 Kleinern hat jetzt 34 Wohnhäuser.
  • ca. 1650 Nach dem Dreißigjährigen Krieg hat Kleinern nur noch 15 Wohnhäuser.
  • 1657 Erste Erwähnung eines Hammerwerkes.
  • 1660 Der Dreißigjährige Krieg führt zu einer Verarmung der Familie derer von Geismar, so dass sie ihr Burggut mit Herrensitz an den Grafen Christian Ludwig von Waldeck, den Stammvater aller späteren Fürsten und Grafen von Waldeck, verkaufen müssen. Unter seiner Regie entsteht dann unter Einbeziehung des Geismarschen Herrensitzes das Schloss Christiansburg. Die Anlage ist vierflügelig - mit quadratischem Innenhof - und umgeben von einem Wassergraben.
  • 1685 Christian Ludwig von Waldeck wird Alleinherrscher des Waldecker Landes.
  • 1695 Christian Ludwig von Waldeck verlegt seine Residenz nach Bad Arolsen.
  • 1707 Nachdem auch Graf Friedrich Anton Ulrich, Sohn von Christian Ludwig von Waldeck, nach Arolsen verzieht, wird Schloss Christiansburg in den Jahren 1707 bis 1710 abgebrochen.
  • 1745 Bau einer Schmelzhütte für die in der Nähe gewonnenen Erze.
  • 1781 Kleinern wird zum Marktflecken erhoben.
  • ca. 1870 Stilllegung der Hammerwerke.
  • 1919 In Kleinern finden wir 82 Wohnhäuser. Kunstmaler Willi Tillmans baut sich ein Haus (Atelier) am Elmsberg. Er erreicht durch seine zahlreichen Werke - im Wesentlichen Aquarelle, Ölbilder und Grafiken - überwiegend aus dem waldeckischen Raum, einen hohen Bekanntheitsgrad.
  • 1968 Kleinern wird staatlich anerkannter Erholungsort.
  • 1973 Übergabe des Bürgerhauses an die Gemeinde.
  • 1974 Die bis dahin selbständige Gemeinde Kleinern wird der Gemeinde Edertal als Ortsteil zugeordnet. Die von der Gemeinde Edertal mit einem Kostenaufwand von 75 TDM angelegte Freizeitanlage wird an den Verkehrsverein Kleinern übergeben.
  • 1983 Staatliche Anerkennung als Luftkurort durch den Hessischen Fremdenverkehrsverband.
  • 1993 Kleinern erhält das Prädikat "familienfreundlicher" Luftkurort.
  • 1994 Im Rahmen des Regionalförderprogramms wird die Freizeitanlage Spicke erweitert und der Dorferkundungspfad angelegt.
  • 1997 Das Webportal kleinern.de startet mit 10 Seiten und einem Gastgeberverzeichnis.
  • 2001 Kleinern hat 619 Einwohner und ca. 200 Wohn- und Ferienhäuser.
  • 2002 1225 bis 2002: 777 Jahre Kleinern. Das Kleinersche Logo entsteht.
  • 2004 Das an Kleinern angrenzende Waldschutzgebiet wird seit dem 1.1.2004 offiziell als Nationalpark Kellerwald-Edersee ausgewiesen (5724 Hektar). Kleinern wird eins von vier Info-Zentren erhalten. Standort: Elmsbergstraße.
  • 2004 Im April beginnen die ersten Baumaßnahmen zur Erweiterung der Spicke: Erstellung der Toilettenanlage. Geplanter Abschluss der Neugestaltung der Freizeitanlage: 2006. Investitionsvolumen: 200.000 €.
  • 2004 Kleinern hat zur 100-Jahrfeier vom Quellenhaus des Dorfbrunnens (1. Mai) 641 Einwohner. Marc Brüne wird im Rahmen des Festgottesdienstes als erster Kleinerscher Bürger am Dorfbrunnen mit Quellwasser getauft.
  • 2005 Am 27. August wird der Nordic Walking Treff mit drei Routen wird eröffnet.
  • 2006 Einweihung der Erweiterung der Freizeitanlage Spicke am 1. Juli. Am 17. November wird zum 1. Mal ein Kleinerscher Bürger - Heinrich Blümer - 100 Jahre alt.
  • 2007 Einweihung des "Info-Schmetterlings" (Vorstufe für ein Nationalpark-Infozentrum)

Kirche

Weblinks