Kirche "Maria Königin" Hohenkirchen

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Die Katholische Kirche "Maria Königin" in Espenau - Hohenkirchen gehört als Filialkirche zur Kirchengemeinde St. Clemens Maria Immenhausen.

Geschichte

Ein erheblicher Bevölkerungszuwachs war im ehemaligen Kreisgebiet nach dem Zweiten Weltkrieg zu verzeichnen. In die Amtszeit des damaligen Landrats Karl Höhner fiel die Aufnahme von etwa 25.000 Flüchtlingen in das Kreisgebiet.

Auch die seelsorgerische Arbeit der katholischen Kirche wurde in dem bis dahin überwiegend protestantisch geprägten Gebiet vor neue Herausforderungen gestellt. Nach dem Krieg stieg die Zahl der Katholiken im Kreisgebiet auf mehr als 22.000 Personen. Heimatvertriebene mit zumeist katholischer Konfession fanden hier auf Dauer eine neue Heimat. In den 1950-er Jahren entstanden zahlreiche neue katholische Gotteshäuser, zum Beispiel in Immenhausen (1952), Grebenstein (1955), Karlshafen (1956) oder Lippoldsberg, Haueda und Hohenkirchen (alle 1957).

In Hohenkirchen fasste die katholische Kirchengemeinde unter Pfarrer Machura 1956 den Entschluss eine Kirche zu errichten, deren Grundstein 1957 gelegt wurde. Die Verantwortlichen entschieden sich für eine Dreiecksform als Grundriss der Kirche, die als ausgebreiteter Mantel Mariens gedeutet wird. 1958 wurde die Kirche durch den Fuldaer Domkapitular Hunstiger geweiht. Im Jahre 1978 kam ein Pfarrheim hinzu. Bei der Restaurierung der Kirche zu Beginn der 1990-er Jahre wurde der Altarraum umgestaltet.

siehe auch

Weblinks