Körle: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Regiowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
(Körler Eselsgeschichte)
 
(49 dazwischenliegende Versionen von 27 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
Die '''Gemeinde Körle''' liegt am Rande des Naturparks Meißner-Kaufunger Wald ca. 18 km südlich von Kassel
+
{| cellpadding="2" style="float: right; width: 307px; border: 1px solid #F6740A; background-color; margin-left: 1em; border-spacing: 1px;"
[[Bild:Ansicht_Körle_klein.jpg|thumb|400px||right|Die Ortschaft Körle, im Vordergrund das Dörfchen Lobenhausen ]]
+
!colspan="2" align=center | <div style="background:#F6740A;text-align:center;color: #fff;font-weight:bold;font-size:100%;">Körle</div>
 +
|-
 +
|colspan="2" align=center | [[Bild:Wappenkoerle.jpg|150px]]
 +
|-
 +
|colspan="2" align=center | <div style="background:#ffffff;text-align:center;font-weight:bold;font-size:80%;">Wappen der Gemeinde Körle</div>
 +
|-
 +
|colspan="2" align=center | <div style="background:#F6740A;text-align:center;color: #fff;font-weight:bold;font-size:100%;">Basisdaten</div>
 +
|-
 +
|- style="background: #ffffff;"
 +
| Bundesland (Deutschland)|Bundesland: || [[Hessen]]
 +
|- style="background: #fff;"
 +
| Regierungsbezirk: || [[Regierungsbezirk Kassel|Kassel]]
 +
|- style="background: #ffffff;"
 +
| Landkreis: || [[Schwalm-Eder-Kreis]]
 +
|- style="background: #ffffff;"
 +
| Einwohner: ||  2.863  ''<small>(31. Dezember 2011)</small>''
 +
|- style="background: #ffffff;"
 +
| Postleitzahl: || 34327
 +
|- style="background: #ffffff;"
 +
| Telefonvorwahl|Vorwahl: || 05665
 +
|- style="background: #ffffff;"
 +
| Kfz-Kennzeichen: || HR
 +
|- style="background: #ffffff;"
 +
| Gemeindeverwaltung: || Im Mülmischtal 2
 +
|- style="background: #ffffff;"
 +
|Website: || [http://www.koerle.de www.koerle.de]
 +
|- style="background: #ffffff;"
 +
|Bürgermeister: || Mario Gerhold (SPD)
 +
|}
 +
'''Körle''' ist eine [[Nordhessen|nordhessische]] Gemeinde im [[Schwalm-Eder-Kreis]].
  
==Geschichte==
+
== Geografie ==
Obwohl aus Überlieferungen die Klöster Hersfeld und Fulda schon vor dem Jahr 1000 Besitzungen in Körle hatten, geht die erste urkundliche Erwähnung aus einer Schenkungsurkunde aus dem Jahr 1074 hervor. Folgende Namen sind aus den darauf folgenden Jahrhunderten überliefert: 1074 Chrulle
+
=== Lage ===
1172 Kurle
+
Die Gemeinde Körle liegt am Rande des [[Naturpark Meißner-Kaufunger Wald|Naturparks Meißner-Kaufunger Wald]], günstig im Dreieck der Städte [[Kassel]] (ca. 18 km nördlich), [[Melsungen]] und [[Baunatal]]. Die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist durch die [[RegioTram]] sehr gut. Vom Bahnhof Körle bis zum Bahnhof [[Wilhelmshöhe]] braucht die [[RegioTram]] nur 19 Minuten. Der Autobahnanschluss an die [[Autobahn A7|A 7]] bei [[Guxhagen]] ist nur wenige Kilometer entfernt.  
1299 Corle
+
1391 Kirle
+
1787 Cörla
+
1830 Koerle
+
  
Bis zur Erweiterung des Melsunger Gerichtsbezirkes (um 1620) hatte Körle einen eigenen Gerichtsbezirk.
+
Körle liegt an einem Süd-West-Hang und bietet in fast allen Lagen einen sonnigen Platz und einen schönen Fernblick in Richtung Langenberge oberhalb von [[Baunatal]].
 
+
Die heutige B 83 / Nürnberger Str. diente im 15. / 16. Jahrhundert als Postverbindung zwischen Kassel und Regensburg, sie wurde deshalb zeitweise auch Poststraße genannt (heute Nürnberger Straße).
+
  
Am 15. Juli 1892 wurde in Körle eine Haltestelle für die Eisenbahn eröffnet. Damit war die Möglichkeit eröffnet, ohne größeren zeitraubenden Fußmarsch einen Arbeitsplatz außerhalb von Körle zu erreichen. Bereits im Jahre 1905 fuhren vom Bahnhof Körle täglich 50-60 Arbeiter und Angestellte zu ihren Arbeitsstellen. Die meisten fuhren nach Kassel.  
+
=== Ortsteile ===
 +
Die Gemeinde Körle besteht seit der Gebietsreform am 1. Februar 1971 aus den vier Orten:
  
Das Bild und die Struktur von Körle hat sich in den vergangenen Jahrzehnten erheblich verändert. Spielte im Erwerbsleben der Körler früher die Landwirtschaft und in der Mitte des letzten Jahrhunderts auch die “Casseler-Basalt-Industrie” mit der Herstellung von Basaltinplatten und Bordsteinen eine große Rolle, verdient ein Großteil der Bevölkerung heute ihren Unterhalt in Unternehmen wie VW Baunatal oder dem Werk der B. Braun AG in Melsungen. In der Gemeinde Körle selbst gibt es heute rund 400 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze.
 
==Vier Ortsteile der Gemeinde Körle==
 
Die Gemeinde Körle besteht seit der Gebietsreform im Jahr 1971 aus den vier Orten:
 
* [[Körle]]
 
 
* [[Empfershausen]]
 
* [[Empfershausen]]
 +
* Körle
 
* [[Lobenhausen]]  
 
* [[Lobenhausen]]  
* [[Wagenfurth]]  
+
* [[Wagenfurth]]
in denen rund 3.000 Menschen leben. Im Hauptort Körle befinden sich das Rathaus, der Bahnhof, Gaststätten, Ärzte und Einkaufsmöglichkeiten. Vor dem Rathaus steht als Bronzefigur der „Körler Esel“, welcher an den Spitznamen der Einwohner erinnert. Empfershausen liegt im Tal der Mülmisch und ist durch die mehr als 400 m ansteigenden Erhebungen im Riedforst geprägt.
+
  
==Von Körle nach Kassel und Baunatal==
+
Im Hauptort Körle befinden sich das Rathaus, der Bahnhof, Gaststätten, Ärzte und Einkaufsmöglichkeiten. Vor dem Rathaus steht als Bronzefigur der "Körler Esel", welcher an den Spitznamen der Einwohner erinnert. [[Empfershausen]] liegt im Tal der Mülmisch und ist durch die mehr als 400 m ansteigenden Erhebungen im Riedforst geprägt.  
In den letzten Jahren ist die Gemeinde stetig gewachsen aufgrund einer guten Nachfrage an Bauplätzen. Viele Bauwillige haben die günstige Lage von Körle im Dreieck zwischen [[Kassel]], [[Melsungen]] und [[Baunatal]] erkannt und entschlossen sich, ein bezahlbares und schön gelegenes Grundstück zu kaufen. Die Anbindung mit öffentlichen Verekhrsmitteln ist durch die RegioTram sehr gut. Vom Bahnhof Körle bis zum Bahnhof Wilhelsmhöhe braucht die RegioTram nur 19 Minuten.
+
  
Körle liegt an einem Süd-West-Hang und bietet in fast allen Lagen einen sonnigen Platz und einen schönen Fernblick im Richtung Langenberge oberhalb von Baunatal.
+
== Geschichte ==
Dabei sind die Grundstückspreise wirklich vorzeigbar. Der qm-Preis liegt bei ca. 67 Euro vollerschlossen. Im Baugebiet "Auf dem Hollunder" ist darin sogar schon der Anschlusspreis für die Nahwärmeversorgung enthalten.  
+
Obwohl aus Überlieferungen die Klöster [[Kloster Hersfeld|Hersfeld]] und [[Fulda (Stadt)|Fulda]] schon vor dem Jahr 1000 Besitzungen in Körle hatten, geht die erste urkundliche Erwähnung aus einer Schenkungsurkunde aus dem Jahr [[1074]] hervor. Folgende Namen sind aus den darauf folgenden Jahrhunderten überliefert:
 +
 +
* [[1074]] Chrulle
 +
* 1172 Kurle
 +
* 1299 Corle
 +
* 1391 Kirle
 +
* 1787 Cörla
 +
* 1830 Koerle
  
Mehr Informationen zum Thema "Bauen in Körle" finden Sie unter Gemeindeverwaltung Körle.
+
Bis zur Erweiterung des Melsunger Gerichtsbezirkes (um 1620) hatte Körle einen eigenen Gerichtsbezirk.
* [http://www.koerle.de/Bauen_in_Koerle.html  Bauen in Körle]
+
  
==Radwege==
+
Die heutige Bundesstraße 83 (Nürnberger Straße) diente im 15. und 16. Jahrhundert als Postverbindung zwischen [[Kassel]] und Regensburg, sie wurde deshalb zeitweise auch Poststraße genannt.
Mit dem [[Fahrrad]] entlang dem Fulda-Radweg dieser durchquert die Orte [[Lobenhausen]] und  
+
[[Wagenfurth]].
+
  
===Fulda-Radweg 215 km===
+
Am 15. Juli 1892 wurde in Körle eine Haltestelle für die Eisenbahn eröffnet. Damit war die Möglichkeit eröffnet, ohne größeren zeitraubenden Fußmarsch einen Arbeitsplatz außerhalb von Körle zu erreichen. Bereits im Jahr [[1905]] fuhren vom Bahnhof Körle täglich 50 bis 60 Arbeiter und Angestellte zu ihren Arbeitsstellen. Die meisten fuhren nach [[Kassel]].
  
Der Fulda-Radweg mit 215 km von der Fuldaquelle unterhalb der Wasserkuppe in der Rhön  bis nach Hann. Münden, wo "[[Fulda]] und Werra sich küssen und ihren Namen büßen müssen" entlang der Fulda in Körle-[[Lobenhausen]] und Körle-[[Wagenfurth]].
+
Das Bild und die Struktur von Körle hat sich in den vergangenen Jahrzehnten erheblich verändert. Spielte im Erwerbsleben der Körler früher die Landwirtschaft und in der Mitte des letzten Jahrhunderts auch die "Casseler-Basalt-Industrie" mit der Herstellung von Basaltinplatten und Bordsteinen eine große Rolle, verdient ein Großteil der Bevölkerung heute ihren Unterhalt in Unternehmen wie dem [[VW-Werk|Volkswagenwerk]] in [[Baunatal]] oder dem Werk der [[B. Braun Melsungen AG]]. In der Gemeinde Körle selbst gibt es heute rund 400 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze.
  
Streckenverlauf:
+
==Namensgebung: Körler Eselsgeschichte==
 +
[[Bild:Ansicht_Körle_klein.jpg|thumb|right|300px|Körle, im Vordergrund Lobenhausen]]
 +
Körle war über viele Jahrhunderte bis zum 1. Oktober 1981, kirchlich eine Filiale von [[Wollrode]], wo auch der Pfar­rer wohnte. Sonntags und mittwochs kam der Prediger auf einem Esel nach Körle geritten, um hier den Gottesdienst zu halten. Seinen Esel band er wie gewohnt an die Kirch­hofsmauer. Es dauerte gar nicht lange, da hatte sich eine Schar mutwilliger Jungen um den Esel versammelt. Die Jungen neckten und zerrten an ihm, dass er hinten und vorn aus­schlug. Da kam eine Bauernmagd mit einer Mistgabel. Sie schimpfte anfangs, glaubte aber dann, das neckische Spiel der Knaben würde dem Esel gefallen. So begann auch sie mit der Mistgabel den Esel zu kitzeln. Das arme Tier sprang hinten und vorne hoch, fing an zu schreien, bis es schließlich zusammenbrach und alle Viere von sich streckte. Die Jungen und die Bauernmagd machten sich auf und davon.
  
Wasserkuppe - Gersfeld - Ebersburg - Fulda - Schlitz - Bad Hersfeld - Bebra - Rotenburg a. d. Fulda - [[Morschen]] - Melsungen - Röhrenfurth - [[Lobenhausen]] - Körle - [[Wagenfurth]] - Grebenau - Büchenwerra - Guxhagen - Edermünde - [[Baunatal]]-Guntershausen - [[Baunatal]]-Rengershausen - Dittershausen - Dennhausen - Fuldabrück-Bergshausen - [[Kassel]] - Kassel Wolfsanger - Wahnhausen - Hann.Münden
+
Als nun der Pfarrer aus der Kirche kam und seinen Esel wieder besteigen wollte, fand er ihn tot und klagte sehr darüber. Denn das fromme Tier, das ihn schon so manches Jahr nach Körle getragen hatte, war ihm sehr ans Herz gewachsen. Das rührte einen alten Bauern, der den Frevel mit angesehen hatte und erzählte dem Pfarrer die Geschichte. Da die Übel­täter nicht genau zu ermitteln waren, musste die Gemeinde Körle seitdem einen jährlichen Zins, den "Eselszins" oder auch das "Kitzelgeld" genannt, zahlen.  
  
* [[http://kassellexikon.hna.de/Benutzer:G%C3%BCnther_P%C3%B6pperl Zusammenstellung Radwege von:]]
+
Die Körler wurden früher sehr böse, wenn man sie an die Geschichte erinnerte. Wer es wagte, die Zipfel seiner Jacke wie ein paar Eselsohren an den Kopf zu halten und durchs Dorf ging, kam nur selten ohne eine Tracht Prügel davon. Wenn jemand übermütige Streiche machte, bekam er oft von ande­ren zu hören: "Dem ist zu wohl, wie der Magd von Körle."  Soweit die Sage.
  
==Lobenhäuser Kirche==
+
Als [[1974]] die Vorbereitungen zur 900-Jahrfeier liefen, fand sich eine schriftliche Bestätigung dieses bis dahin mündlich überlieferten Geschehens. Das Rätselraten um das so genannte "Kitzelgeld",  schreibt Schullei­ter Karl Suck in einem Beitrag des Jubiläumsbuches, ist durch ein Schreiben vom 31. Januar 1821 des Metropolitans und Pfarrers Hupfeld zu [[Spangenberg]] an den Zentgreben geklärt. In diesem Schreiben wird bezeugt, dass die Ge­meinde Körle an den Metropolitan zu [[Spangenberg]] jährlich am Michaelistag 10 Albus so ge­nanntes "Kitzelgeld" zahlen mußte.
Die Lobenhäuser Kirche trägt den Namen „Kirche der Seligpreisungen“ und wurde im Jahr 1981 unter Leitung der Kieler Künstlerin Margret-Knopp-Schellbach umgestaltet. Ihr Lebenswerk ist in einem Museum im Körler Rathaus ausgestellt. Nur 24 Sitzplätze zählt die Fachwerkkapelle in Wagenfurth. Um 1480 wurde sie im spätgotischen Stil errichtet und ist die Älteste in Hessen. In Wagenfurth befindet sich ein Zeltplatz mit Kanusteg. Am ersten Sonntag im Juli findet jährlich das Fuldaradeln mit vielen Aktionen entlang des Radweges zwischen Bergshausen und Körle statt.  
+
  
==Körler Eselsgeschichte==
+
Die Körler ärgern sich heute nicht mehr über diese Eselsgeschichte. Im Gegenteil, sie sind auf ihren Esel stolz. Und so schrieb der im Jahr [[1993]] verstorbene blinde Heimatdichter Wilhelm Pfeiffer in seinem Mundartgedicht "Der Kerlsche Esel un der Bortenwetzer" den Körlern etwas ins Stammbuch, was Folgen haben sollte.
===Der Körler Esel===
+
Körle war über viele Jahrhunderte bis zum 1. Okt. 1981, kirchlich eine Filiale von Wollrode, wo auch der Pfar­rer wohnte. Sonntags und mittwochs kam der Prediger auf einem Esel nach Körle geritten, um hier den Gottesdienst zu halten. Seinen Esel band er wie gewohnt an die Kirch­hofsmauer. Es dauerte gar nicht lange, da hatte sich eine Schar mutwilliger Jungen um den Esel versammelt. Die Jungen neckten und zerrten an ihm, dass er hinten und vorn aus­schlug. Da kam eine Bauernmagd mit einer Mistgabel. Sie schimpfte anfangs, glaubte aber dann, das neckische Spiel der Knaben würde dem Esel gefallen. So begann auch sie mit der Mistgabel den Esel zu kitzeln. Das arme Tier sprang hinten und vorne hoch, fing an zu schreien, bis es schließlich zusammenbrach und alle Viere von sich streckte. Die Jungen und die Bauernmagd machten sich auf und davon.
+
 
+
Als nun der Pfarrer aus der Kirche kam und seinen Esel wieder besteigen wollte, fand er ihn tot und klagte sehr darüber. Denn das fromme Tier, das ihn schon so manches Jahr nach Körle getragen hatte, war ihm sehr ans Herz gewachsen. Das rührte einen alten Bauern, der den Frevel mit angesehen hatte und erzählte dem Pfarrer die Geschichte. Da die Übel­täter nicht genau zu ermitteln waren, musste die Gemeinde Körle seitdem einen jährlichen Zins, „Eselszins“ oder auch „Kitzelgeld“ genannt, zahlen.
+
 
+
Die Körler wurden früher sehr böse, wenn man sie an die Geschichte erinnerte. Wer es wagte, die Zipfel seiner Jacke wie ein paar Eselsohren an den Kopf zu halten und durchs Dorf ging, kam nur selten ohne eine Tracht Prügel davon. Wenn jemand übermütige Streiche machte, bekam er oft von ande­ren zu hören: „Dem ist zu wohl, wie der Magd von Körle“. Soweit die Sage.
+
 
+
Als 1974 die Vorbereitungen zur 900-Jahrfeier liefen, fand sich eine schriftliche Bestätigung dieses bis dahin mündlich überlieferten Geschehens. Das Rätselraten um das sog. Kitzelgeld,  schreibt Schullei­ter Karl Suck in einem Beitrag des Jubiläumsbuches, ist durch ein Schreiben vom 31. Januar 1821 des Metropolitans und Pfarrers Hupfeld zu Spangenberg an den Zentgreben geklärt. In diesem Schreiben wird bezeugt, dass die Ge­meinde Körle an den Metropolitan zu Spangenberg jährlich am Michaelistag 10 Albus soge­nanntes Kitzelgeld zahlen mußte.
+
 
+
Die Körler ärgern sich heute nicht mehr über diese Eselsgeschichte. Im Gegenteil, sie sind auf ihren Esel stolz. Und so schrieb der im Jahr 1993 verstorbene blinde Heimatdichter Wilhelm Pfeiffer in seinem Mundartgedicht „Der Kerlsche Esel un der Bortenwetzer“ den Körlern etwas ins Stammbuch, was Folgen haben sollte.
+
  
 
Die wichtigsten Verse dieses Gedichts lauten:
 
Die wichtigsten Verse dieses Gedichts lauten:
 +
----
 +
{|
 +
| width="400" valign="top" |
 +
''Der Kerlsche Esel äß bekännt,<br>kritz un quer im Hessenländ.<br>Un geht en Kerlscher mol metonger<br>so ewer Feld - es äß ken Wonger -<br>dänn gogen se: "En Esel kemmet!",<br>un wem me dos dänn ewel nemmet,<br>dänn fangen se erscht rechtig ohn,<br>un Krach gett’s mänchmol bes off’s Schlohn.''
  
 +
''Heert mol höbsch zu, dä Kerlschen Liere:<br>Mä sin den Esels-Ärjer miere!<br>Mä wun’s nu wie die angern machen,<br>un ewern Kerlschen Esel lachen! (...)''
 +
| width="400" valign="top" |
 +
''Dä Kerlschen Männer, Kerlschen Frochen:<br>wenn mä ens mol en Rothüß bochen<br>- es brucht net grare groß zu sin -<br>der Esel äwer, der muß nin! (...)''
  
Der Kerlsche Esel äß bekännt
+
''Läwend'je Esel große, kleene,<br>gett’s dänn in Kerle gänz alleene.<br>Dänn werd erscht Kerle recht bekännt:<br>„Stoodt Eselshüsen“ bloß genännt.''
 +
|}
 +
----
  
kritz un quer im Hessenländ.
+
Als die Gemeinde Körle in den Jahren [[1983]] und [[1984]] einen Bauernhof zum Rathaus und Dorfplatz umbaute, wurde auf einem Sandsteinsockel neben der Rathaustreppe eine Eselsfigur aus Bronze errichtet.
  
Un geht en Kerlscher mol metonger
+
== Politik ==
 +
=== Bürgermeister ===
 +
Bürgermeister von Körle ist [[Mario Gerhold]] (SPD).
 +
=== Wahlkreis ===
 +
[[Dr. Edgar Franke]] (SPD) ist Mitglied des Deutschen Bundestages für den Wahlkreis 171 Schwalm-Eder / Waldeck-Frankenberg.
  
so ewer Feld - es äß ken Wonger -
+
=== MdL: Günter Rudolph ===
 +
* [http://www.guenter-rudolph.de Günter Rudolph]
  
dänn gogen se: „En Esel kemmet!“,
+
== Radwege ==
 +
[[Datei:Fulda Werra Radtour Rundkurs.jpg|right|thumb|300px|[[Fulda – Werra – Radtour]] ca.211  km  ]]
 +
* [[Fulda-Radweg]]: Von der Fuldaquelle unterhalb der Wasserkuppe in der Rhön bis nach [[Hannoversch Münden]], wo "[[Fulda (Fluss)|Fulda]] und [[Werra]] sich küssen und ihren Namen büßen müssen" entlang der Fulda in [[Lobenhausen]] und [[Wagenfurth]].
 +
* [[Fulda-Werra-Radtour]]
 +
* [[Fulda-Weser-Radweg]]
 +
* [[Radfernweg R1 an der Fulda]]
  
un wem me dos dänn ewel nemmet,
+
''siehe auch:''
  
dänn fangen se erscht rechtig ohn,
+
* [[Fulda-Radeln]]
  
un Krach gett’s mänchmol bes off’s Schlohn.
+
== Siehe auch ==
 +
* [[Portal: Schwalm-Eder-Kreis|Schwalm-Eder-Portal]]
 +
* [[Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck]]
 +
* [[Katholische Kirchengemeinden in Nordhessen]]
 +
* [[Wolfstein]]
  
 +
== Vereine ==
 +
* [http://www.fc-koerle69.de FC Körle 1969 e.V.]
 +
* [http://www.feuerwehr-koerle.de Freiwillige Feuerwehr Körle]
 +
* [http://www.tsv-rot-weiss-koerle.de TSV Rot-Weiss Körle 1896 e.V.]
 +
* [[Musikzug TSV Rot-Weiss Körle]]
  
 +
== Verlauf der Fulda ==
 +
[[Poppenhausen (Wasserkuppe)]] | [[Gersfeld]] | [[Fulda (Stadt)|Bronnzell]] | [[Eichenzell]] | [[Fulda (Stadt)|Fulda]] | [[Niederaula]] | [[Bad Hersfeld]] | [[Mecklar]] | [[Blankenheim]] | [[Breitenbach (Bebra)|Breitenbach]] | [[Bebra]] | [[Lispenhausen]] | [[Rotenburg]] | [[Braach]] | [[Baumbach]] | [[Niederellenbach]] | [[Konnefeld]] | [[Morschen]] | [[Binsförth]] | [[Beiseförth]] | [[Malsfeld]] | [[Melsungen]] | [[Schwarzenberg]] | [[Röhrenfurth]] | [[Lobenhausen]] | [[Körle]] | [[Wagenfurth]] | [[Grebenau]] | [[Büchenwerra]] | [[Guxhagen]] | [[Guntershausen]] | [[Fuldabrück]] | [[Bergshausen]] | [[Kassel]] | [[Spiekershausen]] | [[Wahnhausen]] | [[Speele]] | [[Wilhelmshausen]] | [[Bonaforth]] | [[Hann. Münden]]
  
Heert mol höbsch zu, dä Kerlschen Liere:
+
== Wussten Sie schon, dass ... ? ==
 
+
* [[Wussten Sie schon, dass ... Unbekannter Schwalm-Eder-Kreis|Wussten Sie schon, dass ... ? - Unbekannter Schwalm-Eder-Kreis]]
Mä sin den Esels-Ärjer miere!
+
 
+
Mä wun’s nu wie die angern machen,
+
 
+
un ewern Kerlschen Esel lachen!    (...)
+
 
+
 
+
Dä Kerlschen Männer, Kerlschen Frochen:
+
 
+
wenn mä ens mol en Rothüß bochen
+
 
+
- es brucht net grare groß zu sin -
+
 
+
der Esel äwer, der muß nin!            (...)
+
 
+
 
+
 
+
Läwend’je Esel große, kleene,
+
 
+
gett’s dänn in Kerle gänz alleene.
+
 
+
Dänn werd erscht Kerle recht bekännt:
+
 
+
„Stoodt Eselshüsen“ bloß genännt.
+
 
+
Als die Gemeinde Körle in den Jahren 1983 - 84 einen Bauernhof zum Rathaus und Dorfplatz umbauen wollte, fiel dem damaligen Bürgermeister Fritz Ochs dieses Gedicht des Körler Heimatdichters Wilhelm Pfeiffer wieder ein. Er überlegte hin und her: Ins Rathaus, das ging nicht. Da war kein geeigneter Platz. Also auf den Hof, der zum Dorfplatz umgestaltet wer­den sollte und sich noch in der Planungsphase befand. Da es ein neckischer Esel sein sollte, wurde ein kleines Modell angefertigt. Nach Begutachtung verschiedener Angebote hat der Gemeindevorstand den Auftrag vergeben. Das Fabeltier, in Bronze gegossen, be­kam nach der Fertigstellung seinen Platz auf einem Sandsteinsockel neben der Rat­haustreppe.
+
 
+
Der Körler Esel erfreut sich großer Beliebtheit. Kaum eine Besuchergruppe oder Hochzeitsgesellschaft geht, ohne sich mit dem Esel fotografieren zu lassen.
+
Un­zählige Male musste die Geschichte vom „Körler Esel“ schon erzählt werden.
+
----
+
 
+
== Gemeindeverwaltung ==
+
Gemeindeverwaltung Körle
+
Im Mülmischtal 2
+
34327 Körle
+
Tel. 05665/9498-0
+
Fax. 05665/9498-13
+
 
+
==siehe auch==
+
* [[Katholische Kirchengemeinden in Nordhessen]]
+
  
==Weblinks==
+
== Weblinks ==
* [http://www.koerle.de   Körle]
+
{| cellpadding="2" style="float: right; margin-left: 1em; border-spacing: 1px;"
 +
!colspan="2" align=center | <div style="border:1px solid #ccc; background: #fff; border-right:3px solid #ccc; border-bottom:3px solid #ccc; text-align: left; padding:3px; float:right; font-size: smaller; line-height: 1.3; margin-right: 4px; width: 50 px;">[http://www.openstreetmap.org/?minlon=8.97276782989502&minlat=50.7729072570801&maxlon=9.78083801269531&maxlat=51.2576293945312 Karte Schwalm-Eder-Kreis<br />auf www.openstreetmap.org]
 +
</div>
 +
|-
 +
|}
 +
* [http://www.koerle.de Offizielle Internetseite der Gemeinde Körle]
 +
* [http://www.fc-koerle69.de FC Körle 1969 e.V.]
 +
* [http://www.feuerwehr-koerle.de Freiwillige Feuerwehr Körle]
 +
* [http://www.tsv-rot-weiss-koerle.de TSV Rot-Weiss Körle 1896 e.V.]
  
  
  
 +
{{Navigation Ortsteile Körle}}
 
{{Navigation Schwalm-Eder}}
 
{{Navigation Schwalm-Eder}}
  
[[Kategorie: Schwalm-Eder-Kreis]]
+
[[Kategorie:Nordhessen]]
[[Kategorie: Schwalm-Eder]]  
+
[[Kategorie:Schwalm-Eder-Kreis]]
[[Kategorie: Nordhessen]]
+
[[Kategorie:Schwalm-Eder]]
 +
[[Kategorie:Körle]]

Aktuelle Version vom 14. April 2015, 14:43 Uhr

Körle
Wappenkoerle.jpg
Wappen der Gemeinde Körle
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Schwalm-Eder-Kreis
Einwohner: 2.863 (31. Dezember 2011)
Postleitzahl: 34327
Vorwahl: 05665
Kfz-Kennzeichen: HR
Gemeindeverwaltung: Im Mülmischtal 2
Website: www.koerle.de
Bürgermeister: Mario Gerhold (SPD)

Körle ist eine nordhessische Gemeinde im Schwalm-Eder-Kreis.

Geografie

Lage

Die Gemeinde Körle liegt am Rande des Naturparks Meißner-Kaufunger Wald, günstig im Dreieck der Städte Kassel (ca. 18 km nördlich), Melsungen und Baunatal. Die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist durch die RegioTram sehr gut. Vom Bahnhof Körle bis zum Bahnhof Wilhelmshöhe braucht die RegioTram nur 19 Minuten. Der Autobahnanschluss an die A 7 bei Guxhagen ist nur wenige Kilometer entfernt.

Körle liegt an einem Süd-West-Hang und bietet in fast allen Lagen einen sonnigen Platz und einen schönen Fernblick in Richtung Langenberge oberhalb von Baunatal.

Ortsteile

Die Gemeinde Körle besteht seit der Gebietsreform am 1. Februar 1971 aus den vier Orten:

Im Hauptort Körle befinden sich das Rathaus, der Bahnhof, Gaststätten, Ärzte und Einkaufsmöglichkeiten. Vor dem Rathaus steht als Bronzefigur der "Körler Esel", welcher an den Spitznamen der Einwohner erinnert. Empfershausen liegt im Tal der Mülmisch und ist durch die mehr als 400 m ansteigenden Erhebungen im Riedforst geprägt.

Geschichte

Obwohl aus Überlieferungen die Klöster Hersfeld und Fulda schon vor dem Jahr 1000 Besitzungen in Körle hatten, geht die erste urkundliche Erwähnung aus einer Schenkungsurkunde aus dem Jahr 1074 hervor. Folgende Namen sind aus den darauf folgenden Jahrhunderten überliefert:

  • 1074 Chrulle
  • 1172 Kurle
  • 1299 Corle
  • 1391 Kirle
  • 1787 Cörla
  • 1830 Koerle

Bis zur Erweiterung des Melsunger Gerichtsbezirkes (um 1620) hatte Körle einen eigenen Gerichtsbezirk.

Die heutige Bundesstraße 83 (Nürnberger Straße) diente im 15. und 16. Jahrhundert als Postverbindung zwischen Kassel und Regensburg, sie wurde deshalb zeitweise auch Poststraße genannt.

Am 15. Juli 1892 wurde in Körle eine Haltestelle für die Eisenbahn eröffnet. Damit war die Möglichkeit eröffnet, ohne größeren zeitraubenden Fußmarsch einen Arbeitsplatz außerhalb von Körle zu erreichen. Bereits im Jahr 1905 fuhren vom Bahnhof Körle täglich 50 bis 60 Arbeiter und Angestellte zu ihren Arbeitsstellen. Die meisten fuhren nach Kassel.

Das Bild und die Struktur von Körle hat sich in den vergangenen Jahrzehnten erheblich verändert. Spielte im Erwerbsleben der Körler früher die Landwirtschaft und in der Mitte des letzten Jahrhunderts auch die "Casseler-Basalt-Industrie" mit der Herstellung von Basaltinplatten und Bordsteinen eine große Rolle, verdient ein Großteil der Bevölkerung heute ihren Unterhalt in Unternehmen wie dem Volkswagenwerk in Baunatal oder dem Werk der B. Braun Melsungen AG. In der Gemeinde Körle selbst gibt es heute rund 400 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze.

Namensgebung: Körler Eselsgeschichte

Körle, im Vordergrund Lobenhausen

Körle war über viele Jahrhunderte bis zum 1. Oktober 1981, kirchlich eine Filiale von Wollrode, wo auch der Pfar­rer wohnte. Sonntags und mittwochs kam der Prediger auf einem Esel nach Körle geritten, um hier den Gottesdienst zu halten. Seinen Esel band er wie gewohnt an die Kirch­hofsmauer. Es dauerte gar nicht lange, da hatte sich eine Schar mutwilliger Jungen um den Esel versammelt. Die Jungen neckten und zerrten an ihm, dass er hinten und vorn aus­schlug. Da kam eine Bauernmagd mit einer Mistgabel. Sie schimpfte anfangs, glaubte aber dann, das neckische Spiel der Knaben würde dem Esel gefallen. So begann auch sie mit der Mistgabel den Esel zu kitzeln. Das arme Tier sprang hinten und vorne hoch, fing an zu schreien, bis es schließlich zusammenbrach und alle Viere von sich streckte. Die Jungen und die Bauernmagd machten sich auf und davon.

Als nun der Pfarrer aus der Kirche kam und seinen Esel wieder besteigen wollte, fand er ihn tot und klagte sehr darüber. Denn das fromme Tier, das ihn schon so manches Jahr nach Körle getragen hatte, war ihm sehr ans Herz gewachsen. Das rührte einen alten Bauern, der den Frevel mit angesehen hatte und erzählte dem Pfarrer die Geschichte. Da die Übel­täter nicht genau zu ermitteln waren, musste die Gemeinde Körle seitdem einen jährlichen Zins, den "Eselszins" oder auch das "Kitzelgeld" genannt, zahlen.

Die Körler wurden früher sehr böse, wenn man sie an die Geschichte erinnerte. Wer es wagte, die Zipfel seiner Jacke wie ein paar Eselsohren an den Kopf zu halten und durchs Dorf ging, kam nur selten ohne eine Tracht Prügel davon. Wenn jemand übermütige Streiche machte, bekam er oft von ande­ren zu hören: "Dem ist zu wohl, wie der Magd von Körle." Soweit die Sage.

Als 1974 die Vorbereitungen zur 900-Jahrfeier liefen, fand sich eine schriftliche Bestätigung dieses bis dahin mündlich überlieferten Geschehens. Das Rätselraten um das so genannte "Kitzelgeld", schreibt Schullei­ter Karl Suck in einem Beitrag des Jubiläumsbuches, ist durch ein Schreiben vom 31. Januar 1821 des Metropolitans und Pfarrers Hupfeld zu Spangenberg an den Zentgreben geklärt. In diesem Schreiben wird bezeugt, dass die Ge­meinde Körle an den Metropolitan zu Spangenberg jährlich am Michaelistag 10 Albus so ge­nanntes "Kitzelgeld" zahlen mußte.

Die Körler ärgern sich heute nicht mehr über diese Eselsgeschichte. Im Gegenteil, sie sind auf ihren Esel stolz. Und so schrieb der im Jahr 1993 verstorbene blinde Heimatdichter Wilhelm Pfeiffer in seinem Mundartgedicht "Der Kerlsche Esel un der Bortenwetzer" den Körlern etwas ins Stammbuch, was Folgen haben sollte.

Die wichtigsten Verse dieses Gedichts lauten:


Der Kerlsche Esel äß bekännt,
kritz un quer im Hessenländ.
Un geht en Kerlscher mol metonger
so ewer Feld - es äß ken Wonger -
dänn gogen se: "En Esel kemmet!",
un wem me dos dänn ewel nemmet,
dänn fangen se erscht rechtig ohn,
un Krach gett’s mänchmol bes off’s Schlohn.

Heert mol höbsch zu, dä Kerlschen Liere:
Mä sin den Esels-Ärjer miere!
Mä wun’s nu wie die angern machen,
un ewern Kerlschen Esel lachen! (...)

Dä Kerlschen Männer, Kerlschen Frochen:
wenn mä ens mol en Rothüß bochen
- es brucht net grare groß zu sin -
der Esel äwer, der muß nin! (...)

Läwend'je Esel große, kleene,
gett’s dänn in Kerle gänz alleene.
Dänn werd erscht Kerle recht bekännt:
„Stoodt Eselshüsen“ bloß genännt.


Als die Gemeinde Körle in den Jahren 1983 und 1984 einen Bauernhof zum Rathaus und Dorfplatz umbaute, wurde auf einem Sandsteinsockel neben der Rathaustreppe eine Eselsfigur aus Bronze errichtet.

Politik

Bürgermeister

Bürgermeister von Körle ist Mario Gerhold (SPD).

Wahlkreis

Dr. Edgar Franke (SPD) ist Mitglied des Deutschen Bundestages für den Wahlkreis 171 Schwalm-Eder / Waldeck-Frankenberg.

MdL: Günter Rudolph

Radwege

siehe auch:

Siehe auch

Vereine

Verlauf der Fulda

Poppenhausen (Wasserkuppe) | Gersfeld | Bronnzell | Eichenzell | Fulda | Niederaula | Bad Hersfeld | Mecklar | Blankenheim | Breitenbach | Bebra | Lispenhausen | Rotenburg | Braach | Baumbach | Niederellenbach | Konnefeld | Morschen | Binsförth | Beiseförth | Malsfeld | Melsungen | Schwarzenberg | Röhrenfurth | Lobenhausen | Körle | Wagenfurth | Grebenau | Büchenwerra | Guxhagen | Guntershausen | Fuldabrück | Bergshausen | Kassel | Spiekershausen | Wahnhausen | Speele | Wilhelmshausen | Bonaforth | Hann. Münden

Wussten Sie schon, dass ... ?

Weblinks


Ortsteile der Gemeinde Körle
Wappenkoerle.jpg

Empfershausen | Körle | Lobenhausen | Wagenfurth


Städte und Gemeinden im Schwalm-Eder-Kreis
WappenSchwalmEderKreis.jpg

Bad Zwesten | Borken | Edermünde | Felsberg | Frielendorf | Fritzlar | Gilserberg | Gudensberg | Guxhagen | Homberg | Jesberg | Knüllwald | Körle | Malsfeld | Melsungen | Morschen | Neuental | Neukirchen | Niedenstein | Oberaula | Ottrau | Schrecksbach | Schwalmstadt | Schwarzenborn | Spangenberg | Wabern | Willingshausen