Johannis-Kirche Uslar

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Aus dem 15. Jahrhundert stammt die ursprünglich romanische Johanniskirche in Uslar mit handgeschnitzem Flügelaltar und sehenswerten Mittelfenstern im hohen Chor.

Der Grundstein wurde am 20. Mai 1428 gelegt und die Kirche nach Fertigstellung dem Heiligen Johannes dem Täufer geweiht. Seit der Reformation ist sie ein evangelisches Gotteshaus.

Nach der Reformation scheiterte im 16. Jahrhundert der Versuch von Herzog Erich II. von Braunschweig-Calenberg die Gegenreformation in seinem Lande durchzusetzen. Der erste protestantische Pfarrer Uslars, Jost Bauernfeindt, der den Zorn des Herzogs erregt hatte, musste noch aus der Stadt fliehen. Im Jahre 1555 wurde dann die lutherische Lehre von Herzog Erich II. bestätigt.

Die heutige Johanniskirche in Uslar enthält Überreste der ehemals romanischen Kirche in der Westwand des Kirchturms; aus dem 15. Jahrhundert stammt der hohe Chor, an den im Jahre 1845 ein geräumiges Kirchenschiff nach den Plänen des gebürtigen Uslarers Georg Ludwig Friedrich Laves angebaut wurde.

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