Johann Werner Henschel: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Ursprung der Firmen-Geschichte der Firma [[Henschel]] liegt im Jahr 1777, als Georg Christian Karl Henschel von Gießen nach Kassel kam. Er entstammt einer Glocken- und Stückgießerfamilie.  
 
Der Ursprung der Firmen-Geschichte der Firma [[Henschel]] liegt im Jahr 1777, als Georg Christian Karl Henschel von Gießen nach Kassel kam. Er entstammt einer Glocken- und Stückgießerfamilie.  
  
Sohn [[Carl Anton Henschel]] tritt in den technischen Staatsdienst und wird Assistent beim Baudepartement. Dessen Bruder '''Johann Werner Henschel''' wird zunächst Bildhauer. 1810 kehrt er aus Paris zurück und gründet zusammen mit seinem Vater eine kleine Fabrik. In die steigt sieben Jahre später Anton, er hatte es inzwischen zum Ober-Berginspektor gebracht, als Teilhaber ein.
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Sohn [[Carl Anton Henschel]] tritt in den technischen Staatsdienst und wird Assistent beim Baudepartement.  
  
Man verlegte sich mehr und mehr auf den Maschinenbau, zu deren Begründern [[Carl Anton Henschel]] in Deutschland gehört. Mit seinem Namen werden grundlegende Erfindungen verbunden wie tragende Ketten- und hydraulische Kastengebläse, Röhrendampfkessel- und Turbinenkonstruktionen.  
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Sein Bruder '''Johann Werner Henschel''' (1782 - 1850) wird Bildhauer, erlernt aber auch das Glocken- und Stückgießerei-Gewerbe seines Vaters. 1810 kehrt er aus Paris zurück und gründet zusammen mit seinem Vater eine kleine Fabrik. In die steigt sieben Jahre später Bruder Carl Anton als Teilhaber ein. Die Firma verlegte sich mehr und mehr auf den Maschinenbau, zu deren Begründern [[Carl Anton Henschel]] in Deutschland gehörte.
  
Dessen Sohn [[Georg Alexander Carl Henschel]] (*1810; †1860), nahm 1840 den Bau schwerer Werkzeugmaschinen und schließlich den Lokomotivbau auf. Die Nummer 1, der "Drache" für die [[Friedrich-Wilhelms-Nordbahn]] zu Kassel verließ im Juli 1848 die Henschelsche Fabrik.
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Als Bildhauer schuf Johann Werner Henschel im Jahre 1822 etwa das Grabdenkmal für den Grafen Reichenbach in Kassel; 1832 wurde er Professor an der Kasseler Akademie.
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Zu seinen Hauptwerken gehören die Bildsäule des heiligen [[Bonifatius]] in [[Fulda]] aus dem Jahre 1842 oder Brunnengruppe ''Hermann und Dorothea'' für das Römische Bad in Potsdam aus dem Jahr 1844, die im Auftrag von König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen entstand und heute auf dem Vorplatz des Kasseler [[Schloss Schönfeld|Schlosses Schönfeld]] steht.
  
 
== siehe auch ==
 
== siehe auch ==

Version vom 9. Mai 2008, 19:20 Uhr

Der Ursprung der Firmen-Geschichte der Firma Henschel liegt im Jahr 1777, als Georg Christian Karl Henschel von Gießen nach Kassel kam. Er entstammt einer Glocken- und Stückgießerfamilie.

Sohn Carl Anton Henschel tritt in den technischen Staatsdienst und wird Assistent beim Baudepartement.

Sein Bruder Johann Werner Henschel (1782 - 1850) wird Bildhauer, erlernt aber auch das Glocken- und Stückgießerei-Gewerbe seines Vaters. 1810 kehrt er aus Paris zurück und gründet zusammen mit seinem Vater eine kleine Fabrik. In die steigt sieben Jahre später Bruder Carl Anton als Teilhaber ein. Die Firma verlegte sich mehr und mehr auf den Maschinenbau, zu deren Begründern Carl Anton Henschel in Deutschland gehörte.

Als Bildhauer schuf Johann Werner Henschel im Jahre 1822 etwa das Grabdenkmal für den Grafen Reichenbach in Kassel; 1832 wurde er Professor an der Kasseler Akademie.

Zu seinen Hauptwerken gehören die Bildsäule des heiligen Bonifatius in Fulda aus dem Jahre 1842 oder Brunnengruppe Hermann und Dorothea für das Römische Bad in Potsdam aus dem Jahr 1844, die im Auftrag von König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen entstand und heute auf dem Vorplatz des Kasseler Schlosses Schönfeld steht.

siehe auch