Jacob Anthoni: Unterschied zwischen den Versionen

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Auf einer Kupferkalotte verewigte sich Anthoni als Gestalter. Die Scheibe ist unter einer Haarlocke des [[Herkules]] verborgen.
 
Auf einer Kupferkalotte verewigte sich Anthoni als Gestalter. Die Scheibe ist unter einer Haarlocke des [[Herkules]] verborgen.
  
Die Figur des antiken Helden "Herkules" steht im [[Bergpark Wilhelmshöhe]] auf einem [[Oktogon]] und einer Pyramide, hoch über dem Landschaftsgarten, den der Architekt [[Giovanni Francesco Guerniero]] im Auftrag des [[Landgraf Karl|Lnadgrafen Karl]] plante.
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Die Figur des antiken Helden "Herkules" steht im [[Bergpark Wilhelmshöhe]] auf einem [[Oktogon]] und einer Pyramide, hoch über dem Landschaftsgarten, den der Architekt [[Giovanni Francesco Guerniero]] im Auftrag des [[Landgraf Karl|Landgrafen Karl]] plante.
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Die 8,25 Meter hohe Figur wurde an Ort und Stelle aus Einzelteilen zusammengebaut und vernietet. Grundlage für die Konstruktion der von Anthoni vorgeformten Kupferbleche war und ist ein Eisengerüst, das in der Pyramidenspitze verankert ist. Die Verbindung von Kupfer und Eisen verträgt sich aber auf Dauer nicht und fördert die Entstehung von Schäden. Auch der spätere Versuch, das Eisen mit Blei zu ummanteln ([[1952]]), konnte die weitere Entstehung von Schäden nicht unterbinden.
  
 
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Version vom 26. Februar 2008, 19:46 Uhr

Die Herkulesstatue
(Foto: © Philipp Donth)

Im Jahre 1714 erhielt der aus Augsburg stammende Goldschmied Johann Jacob Anthoni den Auftrag, die Herkulesstatue im Kasseler Bergpark Wilhelmshöhe aus Kupferblech zu fertigen. Die Figur entstand dann zwischen 1714 und 1717 im Messinghof in Bettenhausen.

Auf einer Kupferkalotte verewigte sich Anthoni als Gestalter. Die Scheibe ist unter einer Haarlocke des Herkules verborgen.

Die Figur des antiken Helden "Herkules" steht im Bergpark Wilhelmshöhe auf einem Oktogon und einer Pyramide, hoch über dem Landschaftsgarten, den der Architekt Giovanni Francesco Guerniero im Auftrag des Landgrafen Karl plante.

Die 8,25 Meter hohe Figur wurde an Ort und Stelle aus Einzelteilen zusammengebaut und vernietet. Grundlage für die Konstruktion der von Anthoni vorgeformten Kupferbleche war und ist ein Eisengerüst, das in der Pyramidenspitze verankert ist. Die Verbindung von Kupfer und Eisen verträgt sich aber auf Dauer nicht und fördert die Entstehung von Schäden. Auch der spätere Versuch, das Eisen mit Blei zu ummanteln (1952), konnte die weitere Entstehung von Schäden nicht unterbinden.

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