Jürgen Stollhans: Unterschied zwischen den Versionen

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Der in Köln lebende Jürgen Stollhans (Jahrgang 1962)beschäftigt sich mit gesellschaftlichen und politischen Zusammenhängen und Widersprüchen. Das, was er entdeckt und aufdecken will, verarbeitet er oft auf spielerische und ironische Weise in Bildern. Dabei nimmt er gern lokale Bezüge auf.
 
Der in Köln lebende Jürgen Stollhans (Jahrgang 1962)beschäftigt sich mit gesellschaftlichen und politischen Zusammenhängen und Widersprüchen. Das, was er entdeckt und aufdecken will, verarbeitet er oft auf spielerische und ironische Weise in Bildern. Dabei nimmt er gern lokale Bezüge auf.
  
In der documenta-Halle und im Aue-Pavillon zeigt er Nilder zu seiner Serie Caput mortuum. Es handelt sich um Zeichnungen auf in Brauntönen gehaltenen Paneelen, die an alte Fotografien denken lassen. Grundlage für die Arbeiten von Stollhans sind auch Fotografien.  
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In der documenta-Halle und im Aue-Pavillon zeigt er Bilder zu seiner Serie Caput mortuum. Es handelt sich um Zeichnungen auf in Brauntönen gehaltenen Paneelen, die an alte Fotografien denken lassen. Grundlage für die Arbeiten von Stollhans sind auch Fotografien.  
Die elf Teile des Tableaux' verarbeiten Motive aus Kassel - den eingerüsteten Herkules, eine Wursttheke, einen Leichenwagen aus dem Museum für Sepulkralkultur, eine IG-Metall-Demonstration sowie Motive, die belegen, dass Kassel immer noch ein gewichtiger Rüstungsstandort ist. In dieser Hinsicht trifft sich Stollhans mit [[Martha Rosler]].  
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Die elf Teile des Tableaus verarbeiten Motive aus Kassel - den eingerüsteten Herkules, eine Wursttheke, einen Leichenwagen aus dem Museum für Sepulkralkultur, eine IG-Metall-Demonstration sowie Motive, die belegen, dass Kassel immer noch ein gewichtiger Rüstungsstandort ist. In dieser Hinsicht trifft sich Stollhans mit [[Martha Rosler]].  
  
 
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Version vom 9. Juli 2007, 10:42 Uhr

Der in Köln lebende Jürgen Stollhans (Jahrgang 1962)beschäftigt sich mit gesellschaftlichen und politischen Zusammenhängen und Widersprüchen. Das, was er entdeckt und aufdecken will, verarbeitet er oft auf spielerische und ironische Weise in Bildern. Dabei nimmt er gern lokale Bezüge auf.

In der documenta-Halle und im Aue-Pavillon zeigt er Bilder zu seiner Serie Caput mortuum. Es handelt sich um Zeichnungen auf in Brauntönen gehaltenen Paneelen, die an alte Fotografien denken lassen. Grundlage für die Arbeiten von Stollhans sind auch Fotografien. Die elf Teile des Tableaus verarbeiten Motive aus Kassel - den eingerüsteten Herkules, eine Wursttheke, einen Leichenwagen aus dem Museum für Sepulkralkultur, eine IG-Metall-Demonstration sowie Motive, die belegen, dass Kassel immer noch ein gewichtiger Rüstungsstandort ist. In dieser Hinsicht trifft sich Stollhans mit Martha Rosler.