Isaac Prager

Aus Regiowiki
Version vom 31. Oktober 2014, 17:01 Uhr von Cgeier (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „'''Isaac Prager''' (1847 - 1905) wurde in Lendzin in Oberschlesien geboren und studierte am Jüdisch-Theologischen Seminar in Breslau, wo er auch promovierte. Ab …“)

(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Isaac Prager (1847 - 1905) wurde in Lendzin in Oberschlesien geboren und studierte am Jüdisch-Theologischen Seminar in Breslau, wo er auch promovierte. Ab 1877 war er Direktor der jüdischen Religionsschule in Hannover, 1880 wurde er Direktor der Lehrerbildungsanstalt (für jüdische Lehrer) in Hannover. Von 1885 bis zu seinem Tod 1905 war er als Landesrabbiner im Regierungsbezirk Kassel der preußischen Provinz Hessen-Nassau tätig. In Kassel lebte er zunächst in der Wolfsschlucht, später am Grünen Weg, an der heutigen Erzbergerstraße) und die letzten Jahre in der Rothenditmolder Straße.

Der Rabbiner

Isaac Prager war als Prediger offenbar stadtbekannt. Sogar nicht-jüdische Bürger sollen in die Synagoge gekommen sein, um dem Landesrabbiner zuzuhören. Zudem soll Prager sich sehr für die Armen engagiert haben.

Sein Grab

Prager starb im Jahr 1905. Er wurde aus dem jüdischen Friedhof in Bettenhausen begraben. Auf seinem Grabstein ließ die damalige Israelitische Gemeinde Cassel eingravieren: "Dem aufopfernden Führer, dem begeisterten Verkünder der göttlichen Lehre, dem selbstlosen