Industriepark Kassel

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Der Industriepark Kassel ist einer der größten Wirtschaftsstandorte zwischen Hannover und Frankfurt. Inzwischen arbeiten bei den rund 400 Unternehmen etwa 9000 Beschäftigte.

Das inzwischen auf annähernd 300 Hektar gewachsene Areal ist bis auf wenige Restflächen fast vollständig ausgebucht. Im Güterverkehrszentrum (GVZ) geht es ebenso voran wie beim weiteren Ausbau des Logistikstandortes, der auch am Bau der inzwischen vierten Halle des Logistikentwicklers Gazeley deutlich wird. Das weltweit tätige Unternehmen baut an der Heinrich-Hertz-Straße eine weitere, 25 000 Quadratmeter große Lagerhalle für Volkswagen.

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Dass viele Firmen weitere Arbeitskräfte eingestellt haben, hat die Arbeitslosigkeit in der Stadt Kassel auf derzeit 13,1 Prozent gesenkt. 2005 lag die Arbeitslosenquote noch bei 19,2 Prozent. Und auch das Rekordergebnis bei den Gewerbesteuern im Jahr 2007 hat die Stadt zu einem beträchtlichen Teil der florierenden Wirtschaft im Industriepark zu verdanken. Im vergangenen Jahr hat die Stadt mit den Gewerbesteuer-Einnahmen 64 Millionen Euro Schulden abgebaut. Das ist seit dem Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg der bisher absolute Spitzenwert. In Jahrzehnten zuvor hatte die Stadt ausschließlich Schulden angehäuft.

„Wir sind ein idealer Standort für Unternehmen“, sagte Kassels Bürgermeister Thomas-Erik Junge (CDU) während der jüngsten Firmengespräche im Industriepark. Diese Treffen hat das 2004 gegründete Netzwerk der Unternehmen im Industriepark ins Leben gerufen. 2007 wurde vom Netzwerk der erste verkaufsoffene Sonntag im Industriepark veranstaltet, der annähernd 80 000 Besucher anlockte. Viele Gewerbebetriebe nutzen diese Gelegenheit, ihre Produkt- und Dienstleistungskompetenz der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Quelle: Artikel "Hier brummt die Wirtschaft" von Jörg Steinbach aus der HNA vom 31.03.2008

[www.industriepark-waldau.de]