Homberg (Efze): Unterschied zwischen den Versionen

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* Das 1552 erbaute "[[Hochzeitshaus Homberg|Hochzeitshaus]]", das nach dem Brand des alten Rathauses als "Neues Rathaus", Pfarrhaus, Schule und - seit 1952 - als [[Heimatmuseum (Homberg)|Heimatmuseum]] genutzt wird. 
 
* [[Kyffhäuser Museum|Das Kyffhäuser - Museum]] in der Bergstr. 13.
 
 
* [[St. Marien Kirche - Homberg|Die St. Marien Kirche]] - Besondere Bekanntheit erhielt das Bauwerk als Kirche der [[Homberger Synode]], die am 21. Oktober des Jahres [[1526]] hier begann.
 
* [[St. Marien Kirche - Homberg|Die St. Marien Kirche]] - Besondere Bekanntheit erhielt das Bauwerk als Kirche der [[Homberger Synode]], die am 21. Oktober des Jahres [[1526]] hier begann.
* Der Pulverturm an der Wallstrasse steht der Pulverturm, ein vollständig erhaltener Turm der Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert.
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* Der Pulverturm an der Wallstrasse, ein vollständig erhaltener Turm der Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert.
 
* Das "Gotische Haus" aus dem 15. Jahrhundert, zugleich das älteste Homberger Haus (an der Ecke Untergasse/ Holzhäuser Strasse).  
 
* Das "Gotische Haus" aus dem 15. Jahrhundert, zugleich das älteste Homberger Haus (an der Ecke Untergasse/ Holzhäuser Strasse).  
 
* Das Homberger Rathaus aus den Jahren 1704 bis 1767, es entstand an der Stelle eines Vorgängerbaus der im [[Dreißigjährigen Krieg]] mit vielen weiteren Gebäuden der Stadt niederbrannte.
 
* Das Homberger Rathaus aus den Jahren 1704 bis 1767, es entstand an der Stelle eines Vorgängerbaus der im [[Dreißigjährigen Krieg]] mit vielen weiteren Gebäuden der Stadt niederbrannte.
 
* Der neu gestaltete Marktplatz und die sehenswerte Homberger Altstadt; sie wird von engen Sträßchen und zahlreichen Fachwerkbauten geprägt, darunter das Alte Schulhaus, das Löwenhaus oder das Fünffenster-Haus (Deutsches Haus).
 
* Der neu gestaltete Marktplatz und die sehenswerte Homberger Altstadt; sie wird von engen Sträßchen und zahlreichen Fachwerkbauten geprägt, darunter das Alte Schulhaus, das Löwenhaus oder das Fünffenster-Haus (Deutsches Haus).
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* Das 1552 erbaute "[[Hochzeitshaus Homberg|Hochzeitshaus]]", das nach dem Brand des alten Rathauses als "Neues Rathaus", Pfarrhaus, Schule und - seit 1952 - als [[Heimatmuseum (Homberg)|Heimatmuseum]] genutzt wird. 
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* [[Kyffhäuser Museum|Das Kyffhäuser - Museum]] in der Bergstr. 13.
 
* Der Efzepark (zwischen [[Efze]] und Mühlgraben) mit großem Wasserspielplatz. In der Nähe verläuft an der Efze ein Radweg.
 
* Der Efzepark (zwischen [[Efze]] und Mühlgraben) mit großem Wasserspielplatz. In der Nähe verläuft an der Efze ein Radweg.
 
* [[Wildpark Knüll]] im [[Allmuthshausen|Stadtteil Allmuthshausen]].
 
* [[Wildpark Knüll]] im [[Allmuthshausen|Stadtteil Allmuthshausen]].

Version vom 15. Juni 2008, 18:15 Uhr

Homberg (Efze)
Homberg Panorama.jpg
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Schwalm-Eder-Kreis
Einwohner: 14.570 (2007)
Postleitzahl: 34576
Webcam: * HNA-Webcam
Stadt-Webcam : * Marktplatz.
Gemeindeverwaltung: Rathausgasse 1
Bürgermeister: Martin Wagner ( CDU)
Website: www.homberg-efze-kreisstadt.de

Homberg (Efze) ist eine nordhessische Stadt und Kreisstadt des Schwalm-Eder-Kreis.

Homberg wird auch die "Metropole" an der Efze genannt, da sie die größte Stadt an der Efze ist.

Bürgermeister und Stadtparlament

Blick auf die Homberger Altstadt

Bürgermeister

Bürgermeister der Stadt Homberg ist Martin Wagner (CDU). Er wurde am 27. Januar 2008 wiedergewählt (54%) und trat die 2. Amtszeit an. Seine Gegnerin war Marianne Hühn (SPD). Sie erreichte 46 %.

Stadtparlament

Die Sitzverteilung im Stadtparlament stellt sich seit der letzten Kommunalwahl vom 26. März 2006 wie folgt dar:

  • CDU) - 16 Sitze
  • SPD - 15 Sitze
  • Bündnis 90/Die Grünen - 3 Sitze
  • FDP - 3 Sitze

Geschichte

Aus der Stadtgeschichte

Stadtwappen

Die spätgotische Stadtkirche St. Marien bestimmt das Bild der Altstadt von Homberg.

Die Grundsteinlegung im Jahre 1340 war auch ein Zeichen des Reichtums der Stadt. Die Marienkirche entstand als spätgotische Hallenkirche an Stelle einer romanischen Basilika. Das Westportal der Kirche gestaltete Baumeisters Tyle von Frankenberg.

1374 folgte der Bau des Kirchturms durch Kirchenbaumeister Heinrich von Hesserode.

Besonders sehenswert sind die Chorfenster der Kirche, die sieben Stationen des spätgotischen Kreuzwegs und die Wohnung des städtischen Türmers, die beim Wiederaufbaus des Kirchturms im Jahre 1687 oberhalb der Altane im Oktogon des Kirchturms errichtet wurde.

Auf dem Marktplatz der Stadt erinnert das Landgraf-Philipp-Denkmal an den Initiator der Reformation im Lande Hessen, die im Jahre 1526 in der St. Marien-Kirche zu Homberg ihren Anfang nahm (Homberger Synode).

Landgraf Philipp I. von Hessen wollte die Reformation auch in seinem Herrschaftsgebiet einführen wollte und plante darüber hinaus auch weitergehende Reformen. An der Synode in Homberg nahmen sowohl Vertreter der Geistlichkeit als auch weltliche Vertreter der Landgrafschaft teil.

Infolge der Synode wurde die Landgrafschaft protestantisch, da die Mehrheit der Anwesenden die Vorhaben des Landgrafen unterstützten.

Im Jahre 1571 wurde das Hochzeitshaus - das heutige Heimatmuseum - von der Stadt Homberg gekauft. Hier wurden nicht nur Hochzeiten und Feste gefeiert, auch der Adel traf sich hier unter anderem im Anschluss an landgräfliche Jagden.

Wie kaum eine andere Stadt hat Homberg im Dreißigjährigen Krieg einen hohen Tribut entrichten müssen. Jahrhundertelang hatte die Stadt zuvor in blühendem Wohlstand gelebt.

Riesige Schafherden im Amt Homberg hatten den Wollwebern und Tuchhändlern den Rohstoff geliefert, aus dem die heimischen Tuche gefertigt wurden, die als begehrte Exportartikel weit gen Osten geschafft wurden. Kurz vor Ausbruch des 30-jährigen Krieges wurde das Barvermögen der Homberger Bürgerschaft steuerlich auf mehr als 200000 Gulden (etwa 100 Millionen Euro) veranschlagt. Eine Generation genügte, diesen Wohlstand zerrinnen zu lassen.

1639 zählte die Statistik nicht ein einziges Schaf mehr im Amt Homberg. Dazu kam eine weitgehend zerstörte Stadt, über die die Brände des Krieges immer wieder hinweggegangen waren.

Fast 200 Jahre später - zur Zeit des Königreichs Westphalen - ging im Jahre 1809 ein Aufstand gegen Jérôme Bonaparte unter der Führung von Wilhelm Freiherr von Dörnberg von Homberg aus.

Mit dem Hissen von Fahnen auf dem Schlossberg und einer Versammlung im Walterschen Saal - heute Gewerbefläche - begann in Homberg vor gut 75 Jahren die Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten. Am Nachmittag des 30. Januars 1933 trafen sich auf dem Schlossberg die begeisterten Nationalsozialisten, um die „neue Zeit“ zu begrüßen.

Die Hohenburg

Das Luftbild von 1982 zeigt den Turm und die Anlage der Homberger Burg auf dem Schloßberg

Die Hohenburg hoch über der Stadt Homberg existierte bereits lange, bevor Homberg 1231 erstmals urkundlich in Erscheinung trat.

Der Name der Stadt Homberg geht auf die Familie von Hohenburg zurück. 1427 stirbt das Geschlecht aus, die Burg ist im Besitz der hessischen Landgrafen und wird weiter ausgebaut: Treppenturm und Burgbrunnen entstehen.

1636 wird die Burg von kaiserlichen Truppen angegriffen und nach ihrer Rückeroberung 1648 nicht wieder aufgebaut.

Am 30. Januar 1933 versammelte sich die nationalsozialistische Prominenz mit vielen Hombergern auf dem Schlossberg. Dort wurde unter großem Jubel die Hakenkreuzfahne gehisst. Eine dunkle Zeit begann - auch in Homberg.

Heute kümmert sich die Burgberggemeinde um die Erhaltung der Burgreste. Besichtigungen sind bis Eintritt der Dunkelheit möglich.

Auf dem Basaltkegel gibt es aber nicht nur alte Mauern, sondern auch Rockmusik: 2005 fand dort das Burgbergfestival zum 25. Mal statt.

Die Homberger Theodor-Heuss-Schule (THS) im Jahre 1968

Die Homberger THS stand im Jahre 1968 bundesweit im Rampenlicht. Um ein Haar wäre die THS 1968 in John-Lennon-Schule umbenannt worden. Wenn die Schüler ihren Willen bekommen hätten, wäre nicht ein Bundespräsident, sondern ein Beatle Namensgeber des Gymnasiums geworden. Vor 40 Jahren ging es an der THS hoch her.

siehe dazu ausführlich:

Kreisstadt Homberg

Heute ist Homberg die Kreisstadt des Schwalm - Eder - Kreises und Zentrum des "Kurhessischen Berglands".

In der Zeit vom 6. bis zum 15. Juni 2008 fand in Homberg der Hessentag statt.

Quellen

  • Karl Ernst Demandt, Die Geschichte des Landes Hessen. Bärenreiter-Verlag, Kassel 1972, S. 225
  • Eckhart G. Franz, Herausgeber, Die Chronik Hessens. Chronik-Verlag, Dortmund 1991, S. 119 ff., 121

Hessentag 2008

Kirchen

Blasorchester Brunslar 2007.jpg

Sehenswürdigkeiten

  • Die Hohenburg, mit dem 150 m tiefen Burgbrunnen.
  • Die St. Marien Kirche - Besondere Bekanntheit erhielt das Bauwerk als Kirche der Homberger Synode, die am 21. Oktober des Jahres 1526 hier begann.
  • Der Pulverturm an der Wallstrasse, ein vollständig erhaltener Turm der Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert.
  • Das "Gotische Haus" aus dem 15. Jahrhundert, zugleich das älteste Homberger Haus (an der Ecke Untergasse/ Holzhäuser Strasse).
  • Das Homberger Rathaus aus den Jahren 1704 bis 1767, es entstand an der Stelle eines Vorgängerbaus der im Dreißigjährigen Krieg mit vielen weiteren Gebäuden der Stadt niederbrannte.
  • Der neu gestaltete Marktplatz und die sehenswerte Homberger Altstadt; sie wird von engen Sträßchen und zahlreichen Fachwerkbauten geprägt, darunter das Alte Schulhaus, das Löwenhaus oder das Fünffenster-Haus (Deutsches Haus).
  • Das 1552 erbaute "Hochzeitshaus", das nach dem Brand des alten Rathauses als "Neues Rathaus", Pfarrhaus, Schule und - seit 1952 - als Heimatmuseum genutzt wird.
  • Das Kyffhäuser - Museum in der Bergstr. 13.
  • Der Efzepark (zwischen Efze und Mühlgraben) mit großem Wasserspielplatz. In der Nähe verläuft an der Efze ein Radweg.
  • Wildpark Knüll im Stadtteil Allmuthshausen.

siehe auch:

Städtepartnerschaften

  • Bridgewater (Sommerset), Großbritannien
  • Stolin, Weißrußland - seit 1992

Stadtteile

"Die Freiheit"

Homberg besteht neben der Oberstadt aus dem im Jahre 1356 durch Landgraf Heinrich II. von Hessen gegründeten Stadtteil „Freiheit“ als Unterstadt.

Über 180 Jahre hinweg besaß die „Freiheit“ eigene Rechte und war von der Stadt unabhängig, bevor sie ein Stadtteil von Homberg wurde.

Auch im Schutze anderer hessischer Städte entstanden „Freiheiten“. Weil die Bürger mit den Städten rechtlich nicht verbunden waren, unterlagen sie nicht den Bürger- und Zunftpflichten.

Die heutigen Stadtteile von Homberg

siehe auch

siehe zur Zeit des Nationalsozialismus in Homberg auch:

viele weitere Informationen auch unter:

Weblinks

Wissenswertes über Homberg auch unter:


Stadtteile der Stadt Homberg
WappenHomberg.jpg

Allmuthshausen | Berge | Caßdorf | Dickershausen | Holzhausen | Homberg | Hombergshausen | Hülsa | Lembach | Lengemannsau | Lützelwig | Mardorf | Mörshausen | Mühlhausen | Relbehausen | Rodemann | Roppershain | Rückersfeld | Sondheim | Steindorf | Waßmuthshausen | Welferode | Wernswig


Städte und Gemeinden im Schwalm-Eder-Kreis
WappenSchwalmEderKreis.jpg

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