Holger Börner: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Holger Börner''' (* 7. Februar [[1931]] in [[Kassel]]; † 2. August [[2006]] ebenda) war ein [[SPD]]-Politiker. Börner war von [[1976]] bis [[1987]] Hessischer Ministerpräsident.
Ministerpräsident 1976 - 1987 <br/>
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Holger Börner, geboren im Februar 1931, wuchs in einer sozialdemokratischen Familie auf. Nach der Schule Lehre als Betonfacharbeiter; er wurde Hilfspolier und Betriebsratsvorsitzender einer Kasseler Baufirma. 1948 Eintritt in die [[SPD]]. Karriere in der Kommunal-, später Bundespolitik. Ab 1972 [[SPD]]-Bundesgeschäftsführer. 1985 zurrte er als Hessens Ministerpräsident das erste rot-grüne Landesbündnis fest. Bruch der Koalition und Rücktritt 1987 im Streit um die Atomanlage Hanau.
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Holger Börner wuchs in einer sozialdemokratischen Familie auf. Nach der Schule absolvierte er eine Lehre als Betonfacharbeiter. Anschließend wurde er Hilfspolier und Betriebsratsvorsitzender einer Kasseler Baufirma.  
  
Im Jahr 1988 wurde Börner [[Ehrenbürger]] der Stadt [[Kassel]]. <br/>
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[[1948]] trat er in die [[SPD]] ein. Es folgte eine Karriere in der Kommunal- und später Bundespolitik. [[1967]] bis [[1972]] war er Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, welches später um das Post- und Fernmeldewesen erweiteret wurde. [[1972]] gab er das politische Amt auf und widmete sich als [[SPD]]-Bundesgeschäftsführer der Parteiarbeit. Am 12. Oktober [[1976]] wurde Holger Börner dann zum Hessischen Ministerpräsident gewählt. In dieser Funktion stand er nach der Wahl [[1985]] einer rot-grünen Landesregierung vor. Die war das erste Mal das [[SPD]] und Grüne in der Bundesrepublik Deutschland eine Regierung bildeten. Im Streit um die Atomwerke Nukem in Hanau kam es [[1987]] zum Bruch der Koalition, mit der Folge von Börners Rücktritt.
Er war überdies Träger des Großkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
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Von [[1987]] bis [[2003]] war Börner Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung. [[2003]] wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
* [http://www.fes.de/archiv/1abt/boerner-h.htm Leben und Werk von Holger Börner auf www.fes.de]
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Holger Börner war verheiratet und hat drei Kinder und sechs Enkelkinder.
  
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* [http://www.fes.de/archiv/1abt/boerner-h.htm Leben und Werk von Holger Börner auf www.fes.de]
  
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Version vom 12. Januar 2008, 02:59 Uhr

Holger Börner (* 7. Februar 1931 in Kassel; † 2. August 2006 ebenda) war ein SPD-Politiker. Börner war von 1976 bis 1987 Hessischer Ministerpräsident.

Holger Börner wuchs in einer sozialdemokratischen Familie auf. Nach der Schule absolvierte er eine Lehre als Betonfacharbeiter. Anschließend wurde er Hilfspolier und Betriebsratsvorsitzender einer Kasseler Baufirma.

1948 trat er in die SPD ein. Es folgte eine Karriere in der Kommunal- und später Bundespolitik. 1967 bis 1972 war er Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, welches später um das Post- und Fernmeldewesen erweiteret wurde. 1972 gab er das politische Amt auf und widmete sich als SPD-Bundesgeschäftsführer der Parteiarbeit. Am 12. Oktober 1976 wurde Holger Börner dann zum Hessischen Ministerpräsident gewählt. In dieser Funktion stand er nach der Wahl 1985 einer rot-grünen Landesregierung vor. Die war das erste Mal das SPD und Grüne in der Bundesrepublik Deutschland eine Regierung bildeten. Im Streit um die Atomwerke Nukem in Hanau kam es 1987 zum Bruch der Koalition, mit der Folge von Börners Rücktritt.

Von 1987 bis 2003 war Börner Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung. 2003 wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

1988 ernannte die Stadt Kassel Holger Börner zum Ehrenbürger. Darüber hinaus war er Träger des Großkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Holger Börner war verheiratet und hat drei Kinder und sechs Enkelkinder.

Weblinks


Ehrenbürger Stadt Kassel

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