Hofgeismar – Kirche St. Peter

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Kath. Kirche "St. Peter" - Hofgeismar
Bild-Hofgeismar-PfarrkircheSt.Peter.jpg
Informationen
Baujahr: 1897/ 98
Pastoralverbund: Pastoralverbund Hofgeismar-Weser-Diemel
Bistum: Bistum Fulda
Anschrift: Dragonerstraße 2
34369 Hofgeismar
Telefon 05671 / 2397
e-mail: st.peter.hofgeismar@t-online.de

Die katholische Kirche St. Peter in Hofgeismar (auch: „St. Petri - Kirche“) wurde im neugotischen Stil von dem Architekten Georg Carl Wilhelm Kegel entworfen und am damaligen Stadteingang „Kasseler Tor“ in den Jahren 1897 und 1898 errichtet.

Die Weihe der Kirche erfolgte am Pfingstsonntag 1898 durch Dechant Ferdinand Gauß.

Geschichte

Die katholische Gemeindeseelsorge in der seit der Reformation stark evangelisch geprägten Stadt Hofgeismar begann in nennenswertem Unfang wieder im Jahre 1892.

Der Bau der katholischen St.-Petri-Kirche schloß sich 1897/ 98 an, nachdem sich die zunächst eingerichtete Kapelle in einem Haus an der Niedermeiser Straße als zu klein erwiesen hatte. Zuvor waren im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts in der Altstädter Kirche bereits monatliche Gottesdienste für die katholischen Angehörigen der Garnison und einige Zivilpersonen gehalten worden.

Der Architekt der St. Petri - Kirche, Regierungsbaumeister Kegel entwarf 24 katholische Kirchen und Kapellen im Gebiet des Bistums Fulda sowie zahlreiche Profanbauten. Er bevorzugte neugotische und neuromanische Elemente, aber auch Formen aus der Renaissance. Zu seinen bedeutendsten Werken gehören die beiden großen katholischen Pfarrkirchen St. Maria (genannt: Rosenkranzkirche) und St. Familia in Kassel.

Der Grundstein für die St. Petri-Kirche wurde am 27. Mai 1897 (am Fest "Christi Himmelfahrt") gelegt und bereits am Pfingstsonntag des Jahres 1898 konnte die Kirche geweiht werden.

Die Kirche wurde dem heiligen Apostel Petrus geweiht und damit auch an die ehemalige „Petrikirche“ in Hofgeismar erinnert, die über Jahrhunderte hinweg im Bereich des heutigen Petriplatzes gestanden hatte.

Das katholische Pfarrhaus an der Dragnonerstraße kam 1906 hinzu.

Die ursprüngliche Inneneinrichtung der heutigen Pfarrkirche ist nach einer umfassenden Restaurierung des Bauwerks in den 1970-er Jahren bis heute zu einem Großteil erhalten.

St. Peter - im Vordergrund das Pfarrheim
Altar der Kirche
Blick von der Bleiche zur kath. Kirche St. Peter und zum Pfarrhaus

Erst nach dem Zweiten Weltkrieg stieg die Zahl der katholischen Bevölkerung durch den Zuzug vieler Flüchtlinge – besonders aus dem sog. Sudetenland (Tschechien) – in Hofgeismar stark an, im ehemaligen Kreisgebiet auf etwa 22.000 Gläubige im Jahre 1948. Im Jahre 1959 kam mit der Kirche St. Marien eine weitere katholische Kirche in Hofgeismar hinzu.

Literatur

  • Joseph Weber, Entwicklung der katholischen Gemeinden im Kreis Hofgeismar, in: Heimatjahrbuch für den Kreis Hofgeismar 1968, S. 44 ff.

Pastoralverbund Hofgeismar-Weser-Diemel

Am Sonntag, dem 3. Dezember 2006 wurde im Rahmen einer heiligen Messe in der St. Petri-Kirche in Hofgeismar der katholische Pastoralverbund Hofgeismar-Weser-Diemel ins Leben gerufen.

Er umfasst die nördlichsten Gemeinden des Bistums Fulda mit den jeweils dazugehörigen Ortsteilen, darunter auch die Pfarrkuratie Heilig Kreuz Trendelburg oder die Pfarrkuratie Herz Jesu Wettesingen.

Pfarrgemeinden:

  • Zum Pastoralverbund "Hofgeismar - Weser - Diemel" gehören neben der Kirche St. Peter in Hofgeismar:

siehe auch

Weblinks