Historische Straßen und Plätze in Hofgeismar: Unterschied zwischen den Versionen

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==Am Fronhof==
 
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In einer Urkunde des Mainzer Erzbischofs Sigfrid I. wird Hofgeismar im Jahre 1082 als "Hovegeismari" erwähnt. Damals bestand allerdings schon 300 Jahre lang ein „Fronhof“, woran bis heute eine Straßenbezeichnung („Am Fronhof“) erinnert.
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In einer Urkunde des Mainzer Erzbischofs Sigfrid I. wird [[Hofgeismar]] im Jahre 1082 als "Hovegeismari" erwähnt. Damals bestand allerdings schon 300 Jahre lang ein „Fronhof“, woran bis heute eine Straßenbezeichnung („Am Fronhof“) erinnert.
  
 
==Steinweg==
 
==Steinweg==

Version vom 16. März 2007, 19:06 Uhr

Am Fronhof

In einer Urkunde des Mainzer Erzbischofs Sigfrid I. wird Hofgeismar im Jahre 1082 als "Hovegeismari" erwähnt. Damals bestand allerdings schon 300 Jahre lang ein „Fronhof“, woran bis heute eine Straßenbezeichnung („Am Fronhof“) erinnert.

Steinweg

Die Stadt Hofgeismar ist ehemals an einem Hauptverkehrsweg entstanden, der von der Fulda im Süden zur Diemel und weiter zur Weser im Norden führte. Innerhalb der Stadtgrenze bildete den südlichen Teil dieser Straße der Steinweg inmitten der Hofgeismarer "Neustadt", der in den Töpfermarkt einmündete.

Töpfermarkt

Hier wurden einst Töpfereiwaren aus der Umgebung der Stadt zum Kauf angeboten. Über den Töpfermarkt hinaus führte der ehemalige Hauptverkehrsweg über die Marktstraße weiter zum Marktplatz.

Mühlenstraße

Am Töpfermarkt zweigte ehemals ein Weg zu den Mühlen der Stadt und zu den Dörfern im Reinhardswald ab, der später zur Mühlenstraße ausgebaut wurde. Nach der Eröffnung der Eisenbahnlinie Mitte des 19. Jahrhunderts und der Errichtung des Bahnhofs entwickelte sich die Mühlenstraße sowie deren Verlängerung, die Bahnhofstrasse zur Hauptverkehrsstrasse der Stadt.

Markt

Hofgeismar - Markt

Hier findet man einige interessante Fachwerkhäuser und das Rathaus der Stadt, davor ein noch zu Kaisers Zeiten errichtetes Kriegerdenkmal aus dem Jahre 1902.

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