Hemeln: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 19. September 2007, 00:03 Uhr

Hemeln.jpg
Hemeln

Hemeln an der Weser ist der nördlichste Stadtteil der Stadt Hann. Münden mit knapp 1.000 Einwohnern.

Zu Hemeln gehören die Ortsteile Glashütte und Bursfelde.

Geografie

Der Ort liegt in Südniedersachsen, etwa 11 km nördlich von der Kernstadt Hann. Münden entfernt.

Auf der gegenüberliegenden Seite der Weser liegt das nordhessischeVeckerhagen, ein Ortsteil von Reinhardshagen.

Geschichte

Historische Karte von 1905
Weserfähre
Bursfelde

Funde aus der Jungsteinzeit und der Bronzezeit belegen eine lange Siedlungsgeschichte in dieser Region.

Das Hemelner Wappen mit dem goldenen Schild, den Pflugscharen und einem Abtsstab erinnert an die über Jahrhunderte hinweg landwirtschaftliche Prägung des Ortes und die Patronatsrechte des ehemaligen Klosters Corvey. Bereits der Frankenkaiser Ludwig (der Fromme) beschenkte im Jahr 834 mit "Hemlion" das Kloster.

Eine mehr als 900-jährige Geschichte weist die Klosterkirche des ehemaligen Benediktinerklosters im Ortsteil Bursfelde auf.

Das Alter der Hemelner Marienkirche wird auf wenigstens 800 Jahre geschätzt. Der romanische Westturm wurde um das Jahr 1200 errichtet und diente auch als Wehrturm. Der heutige Kirchbau wurde nach dem Dreißigjährigen Krieg 1681 errichtet, nachdem Hemeln und seine vorherige kleinere Kirche unter den Kriegswirren stark gelitten hatte. Der Holzaltar kam im Jahre 1686 hinzu, im 18. Jahrhundert die Empore.

Sehenswürdigkeiten

  • Wegen seiner Lage im Wesertal und der beschaulichen Gierseilfähre zu dem auf der anderen Seite der Weser gelegenen Veckerhagen ist Hemeln ein beliebtes Ausflugsziel.
  • Der Ortsteil Bursfelde ist bekannt durch sein historisches Benediktiner-Kloster (Kloster Bursfelde), das heute als evangelisches Tagungszentrum dient. Die mehr als 900 Jahre alte romanische Klosterkirche in idyllischer Uferlage an der Weser stammt aus der Gründerzeit des Klosters und verfügt über überaus sehenswerte mittelalterliche Fresken. Neben dem Kirchengebäude ist der Westflügel des Klosters erhalten geblieben, der im Jahre 1722 zu einem Gutshaus umgebaut wurde.

siehe auch

Weblinks

Überregional: