Helmarshausen: Unterschied zwischen den Versionen

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(Das ehemalige Kloster Helmarshausen)
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Aus dem ehemaligem Benediktinerkloster in Helmarshausen stammen bedeutende Kunstwerke, etwa das Evangeliar Heinrichs des Löwen aus dem Jahr 1173.
 
Aus dem ehemaligem Benediktinerkloster in Helmarshausen stammen bedeutende Kunstwerke, etwa das Evangeliar Heinrichs des Löwen aus dem Jahr 1173.
  
Bereits im Jahre 987 hatte Graf Eckhard den Benediktinern einen befestigten Hof an der Diemel zur Errichtung eines Klosters übertragen und 1011 konnte die errichtete Abteikirche des Klosters von Bischof Meinwerk von Paderborn eingeweiht werden. Erst in den Jahren 1965 und 1966 erbrachten Ausgrabungen Erkenntnisse von der genauen Lage der im Laufe der Jahrhunderte verschwundenen Kirche.
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Bereits im Jahre 987 hatte Graf Eckhard von Reinhausen den Benediktinern einen befestigten Hof an der Diemel zur Errichtung eines Klosters übertragen und 1011 konnte die errichtete Abteikirche des Klosters von Bischof Meinwerk von Paderborn eingeweiht werden. Erst in den Jahren 1965 und 1966 erbrachten Ausgrabungen Erkenntnisse von der genauen Lage der im Laufe der Jahrhunderte verschwundenen Kirche.
  
 
Im 1538 wurde das Kloster Helmarshausen im Zuge der Reformation aufgelöst. Danach diente die Klosteranlage offenbar als bequemer "Steinbruch". Auch die Krukenburg verlor ihre Bedeutung und verfiel.
 
Im 1538 wurde das Kloster Helmarshausen im Zuge der Reformation aufgelöst. Danach diente die Klosteranlage offenbar als bequemer "Steinbruch". Auch die Krukenburg verlor ihre Bedeutung und verfiel.

Version vom 13. Mai 2007, 21:26 Uhr

Das ehemals eigenständige Städtchen Helmarshausen ist heute ein Ortsteil der Stadt Bad Karlshafen.

Ein attraktives Ausflugsziel in Helmarshausen ist die Burgruine der Krukenburg.

Geschichte

Urkundlich wird Helmarshausen bereits im Jahre 944 erwähnt. Stadtrechte erhält der Ort ab 1254.

Die Krukenburg

Die Krukenburg wurde im Jahre 1215 als Befestigungsanlage mit Ringmauer, Bergfried und Wohngebäuden auf dem Krukenberg errichtet. Sie diente dem Schutz einer schon zu Beginn des 12. Jahrhunderts errichteten Bergkirche sowie des damaligen Klosters Helmarshausen. Bei der heute noch vorhandenen Ruine der Krukenburgkirche handelte es sich ursprünglich um einen Nachbau der Grabeskirche von Jerusalem.

Von dem bis heute erhaltenen Bergfried der Krukenburg, der im Jahre 1968 zum Aussichtsturm ausgebaut wurde, überblickt man das Diemeltal und den Reinhardswald bis hin zum Solling.

Das ehemalige Kloster Helmarshausen

Das ehemalige Kloster Helmwardeshusen wurde im Jahr 997 gegründet und erhielt den Status einer freien Reichsabtei.

Aus dem ehemaligem Benediktinerkloster in Helmarshausen stammen bedeutende Kunstwerke, etwa das Evangeliar Heinrichs des Löwen aus dem Jahr 1173.

Bereits im Jahre 987 hatte Graf Eckhard von Reinhausen den Benediktinern einen befestigten Hof an der Diemel zur Errichtung eines Klosters übertragen und 1011 konnte die errichtete Abteikirche des Klosters von Bischof Meinwerk von Paderborn eingeweiht werden. Erst in den Jahren 1965 und 1966 erbrachten Ausgrabungen Erkenntnisse von der genauen Lage der im Laufe der Jahrhunderte verschwundenen Kirche.

Im 1538 wurde das Kloster Helmarshausen im Zuge der Reformation aufgelöst. Danach diente die Klosteranlage offenbar als bequemer "Steinbruch". Auch die Krukenburg verlor ihre Bedeutung und verfiel.

Literatur

  • Hermann Schmidt, Die Abteikirche des Benediktinerklosters Helmarshausen, in: Heimatjahrbuch für den Kreis Hofgeismar 1968, S. 30 ff.

siehe auch

Weblinks