Helmarshausen: Unterschied zwischen den Versionen

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Von dem bis heute erhaltenen Bergfried der Burg, der im Jahre 1968 zum Aussichtsturm ausgebaut wurde, überblickt man das [[Diemel|Diemeltal]] und den [[Reinhardswald]] bis hin zum [[Solling]].   
 
Von dem bis heute erhaltenen Bergfried der Burg, der im Jahre 1968 zum Aussichtsturm ausgebaut wurde, überblickt man das [[Diemel|Diemeltal]] und den [[Reinhardswald]] bis hin zum [[Solling]].   
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Version vom 13. Mai 2007, 19:52 Uhr

Das ehemals eigenständige Städtchen Helmarshausen ist heute ein Ortsteil der Stadt Bad Karlshafen; es wird bereits im Jahre 944 urkundlich erwähnt (Stadtrechte ab 1254).

Das ehemalige Kloster Helmwardeshusen wurde im Jahr 997 gegründet und erhielt den Status einer freien Reichsabtei.

Die Krukenburg und das ehem. Kloster Helmarshausen

Ein attraktives Ausflugsziel in Helmarshausen ist die Burgruine der Krukenburg.

Die Burg wurde im Jahre 1215 als Befestigungsanlage mit Ringmauer, Bergfried und Wohngebäuden auf dem Krukenberg errichtet. Sie diente dem Schutz einer schon zu Beginn des 12. Jahrhunderts errichteten Bergkirche sowie des damaligen Klosters Helmarshausen. Bei der heute noch vorhandenen Ruine der Krukenburgkirche handelte es sich ursprünglich um einen Nachbau der Grabeskirche von Jerusalem.

Aus dem ehemaligem Benediktinerkloster stammen bedeutende Kunstwerke, etwa das Evangeliar Heinrichs des Löwen aus dem Jahr 1173.

1538 wurde das Kloster Helmarshausen im Zuge der Reformation aufgelöst. Die Krukenburg verlor damit ihre Bedeutung und verfiel.

Von dem bis heute erhaltenen Bergfried der Burg, der im Jahre 1968 zum Aussichtsturm ausgebaut wurde, überblickt man das Diemeltal und den Reinhardswald bis hin zum Solling.

siehe auch

Weblinks