Helleböhn: Unterschied zwischen den Versionen

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In den Jahren [[1958]] bis [[1965]] entstand die Wohnstadt '''Helleböhn''' mit vier- und achtgeschossigen Gebäuden und Einfamilienhäusern als Musterbauvorhaben der Bundesregierung.  
 
In den Jahren [[1958]] bis [[1965]] entstand die Wohnstadt '''Helleböhn''' mit vier- und achtgeschossigen Gebäuden und Einfamilienhäusern als Musterbauvorhaben der Bundesregierung.  
  
Der Stadtteil "[[Süsterfeld]]/ Helleböhn" erstreckt sich im Südwesten von Kassel zwischen der Bahntrasse und dem Landschaftsschutzgebiet, der „Dönche“. Zum Stadtteil gehört auch der Westfriedhof.  
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Der Stadtteil "[[Süsterfeld]]/ Helleböhn" erstreckt sich im Südwesten von Kassel zwischen der Bahntrasse und dem Landschaftsschutzgebiet, der „Dönche“. Zum Stadtteil gehört auch der Westfriedhof. Der Doppelname zeigt schon, dass der Stadtteil aus ganz unterschiedlichen Wohngebieten zusammengesetzt ist: Die Einfamilienhäuser in Süsterfeld, die Helleböhn-Siedlung mit Hochhäusern und viel Beton, die individuelle Wohnkultur der documenta urbana direkt an der Dönche und der jenseits des Westfriedhofs liegende Bereich Holzgarten/Hasenstock.
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Version vom 25. Februar 2011, 15:26 Uhr

Kath. Kirche

In den Jahren 1958 bis 1965 entstand die Wohnstadt Helleböhn mit vier- und achtgeschossigen Gebäuden und Einfamilienhäusern als Musterbauvorhaben der Bundesregierung.

Der Stadtteil "Süsterfeld/ Helleböhn" erstreckt sich im Südwesten von Kassel zwischen der Bahntrasse und dem Landschaftsschutzgebiet, der „Dönche“. Zum Stadtteil gehört auch der Westfriedhof. Der Doppelname zeigt schon, dass der Stadtteil aus ganz unterschiedlichen Wohngebieten zusammengesetzt ist: Die Einfamilienhäuser in Süsterfeld, die Helleböhn-Siedlung mit Hochhäusern und viel Beton, die individuelle Wohnkultur der documenta urbana direkt an der Dönche und der jenseits des Westfriedhofs liegende Bereich Holzgarten/Hasenstock.

Bevölkerung

(Stand: 31.12.2010)

5819 Einwohner (Ausländeranteil: 542 Einwohner = 9,3 Prozent)

Geschichte

Zu Beginn der 1960-er Jahre entstanden überall in der Region neue Siedlungen, weitgehend im sozialen Wohnungsbau. In Kassel wurde der grosse Wohnpark Helleböhn errichtet. Bereits 1959 waren hier die ersten 400 Mieter eingezogen und bis zum Jahre 1963 entstanden in drei Bauabschnitten 1500 Mietwohnungen und 140 Reihenhäuser.

Einen besonderen Akzent erhielt der Stadtteil durch die 1962 bis 1963 erbaute evangelische Dreifaltigkeitskirche mit ihrem 40 Meter hohen spitzen Pyramidenturm. Die pyramidenförmige hohe Spitze des mit Grünspan belegten Turms tritt optisch hervor.

Die katholische Kirchengemeinde wurde erst im Jahre 1965 gegründet. Sie entstand zu einer Zeit, als ringsum die Hochhäuser der Helleböhn-Siedlung in den Himmel schossen und vor allem jungen Familien günstigen Wohnraum boten. Der markante Rundbau der Kirche in Süsterfeld-Helleböhn mit den hoch gezogenen Wänden und der Sandsteinverkleidung, 1970 geweiht, schafft eine Atmosphäre der Ruhe und den Wunsch, sich vom Lärm des Alltags zu lösen, sich zurückzuziehen in die Stille.

Einige Jahre später entwickelte sich am Rand der Dönche mit der „documenta urbana" eine eher ökologisch ausgerichtete Baukultur.

Datei:Modell dokumenta urbana 1981 R Stiehl.jpg
Modell dokumenta urbana 1981
Foto: R. Stiehl

Die "documenta urbana" entstand im Rahmen der documenta 1982. Architektenteams aus dem In- und Ausland erarbeiteten dabei Bebauungsvorschläge für Teilbereiche, die zu einer Gesamtkonzeption zusammengefügt wurden. So entstand ein Wohngebiet im Stadtteil Helleböhn am Rande der Dönche.

Die Dönche ist das grösste straßenfreie, innerstädtische Naturschutzgebiet Deutschlands und liegt zwischen den Stadtteilen Süsterfeld/ Helleböhn, Niederzwehren, Oberzwehren, Nordshausen und Brasselsberg. Mit ihrer Weitläufigkeit und Offenheit, durchzogen von zahlreichen Spazier- und Wanderwegen, wird sie gerne für ausgedehnte Spaziergänge genutzt.

Auch der Standort des Freilandlabors Dönche / Biologiedidaktik der Uni-Kassel befindet sich hier.

siehe auch

Polizeirevier Südwest

Weblinks


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