Heeresmusikkorps 2: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Regiowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
(Die Seite wurde neu angelegt: „Kategorie:Stadt Kassel/MusikKategorie: Musik Das Militärorchester ist von der Bundewehrreform von Verteidigungsminister Thomas de Maizière verschont geb…“)
 
Zeile 1: Zeile 1:
 
[[Kategorie:Stadt Kassel/Musik]][[Kategorie: Musik]]
 
[[Kategorie:Stadt Kassel/Musik]][[Kategorie: Musik]]
Das Militärorchester ist von der Bundewehrreform von Verteidigungsminister Thomas de Maizière verschont geblieben.Dem Orchester, das der 13. Panzergrenadierdivision in Leipzig untersteht, gehören 45 Musiker an. Aus Freude darüber, in Kassel bleiben zu können, gaben einige Musiker gestern ein spontanes Ständchen. Erhalten bleibt auch das Kreiswehrersatzamt in Kassel. Das Amt wird zu einem von bundesweit 16 Karrierecentern der Bundeswehr umstrukturiert. In den Karrierecentern werden künftig vor allem freiwillige Bewerber auf ihre Eignung für den Militärdienst geprüft.  
+
Das Heeresmusikkorps 2 (HMusKorps 2) mit Standort in Kassel ist ein Musikkorps des deutschen Heeres. Truppendienstlich ist das Heeresmusikkorps der 13. Panzergrenadierdivision unterstellt. Es ist das einzige Musikkorps der Bundeswehr im Bundesland Hessen.
  
Quartier in der ehemaligen Lüttichkaserne auf der Marbachshöhe haben
+
==Aufgabe==
 +
Das Orchester versieht seine Aufgaben im Bereich des Truppenzeremoniells in Hessen und den angrenzenden Bundesländern. Daneben stehen zahlreich Benefizkonzerte auf dem Programm. Auch im Ausland wird das Musikkorps eingesetzt, etwa auf Konzerttourneen oder im Rahmen der Truppenbetreuung.
 +
 
 +
==Geschichte==
 +
Das Heeresmusikkorps 2 wurde am 1. Juli 1956 unter der Bezeichnung IV A in als Musikkorps der 2. Grenadierdivision in Kassel aufgestellt. Am 16. März 1959 erhielt das Orchester den Namen Heeresmusikkorps 2. Im Zuge der Auflösung der 2. Grenadierdivision setzte sich unter anderem die Stadt Baunatal für den Erhalt des Orchesters ein und übernimmt seitdem eine Patenschaft. Seit dem 1. Januar 2003 untersteht das Orchester mit 45 Musikern der 13. Panzergrenadierdivision in Leipzig. Standort des Orchesters ist die ehemalige Lüttich-Kaserne in der Marbachshöhe.
 +
Das Militärorchester ist von der Bundewehrreform von Verteidigungsminister Thomas de Maizière  im Jahr 2011 verschont geblieben.
 +
 
 +
==Leiter==
 +
Bislang leiteten neun Dirigenten das Heeresmusikkorps 2:
 +
 
 +
* Hauptmann Hermann Wismer (01.07.1956 - 31.03.1964)
 +
* Oberstleutnant Ernst Müller (01.04.1964 - 30.09.1972)
 +
* Major Wolfgang Rödiger (01.10.1972 - 30.09.1981)
 +
* Major Heinz Schiffer (01.10.1981 - 30.09.1983)
 +
* Oberstleutnant Dr. Bernhard Höfele (01.10.1983 - 30.03.1989)
 +
* Major Walter Ratzek (01.04.1989 - 05.09.1995)
 +
* Major Roland Kahle (06.09.1995 - 31.01.1997)
 +
* Oberstleutnant Wolfgang Willems (01.02.1997 - 19.05.2008)
 +
* Oberstleutnant Reinhard Kiauka (ab 19.05.2008)
 +
 
 +
==Weblinks==
 +
[http://www.hna.de/nachrichten/stadt-kassel/kassel/heeresmusikkorps-darf-weiterspielen-1464076.html HNA vom 26. Oktober 2011: Kasseler Heeresmusikkorps darf weiterspielen]
 +
 
 +
[http://www.militaermusik.bundeswehr.de/portal/a/milmus/musikkor/heeresmu/hmk2 Website des Heeresmusikkorps]
 +
 
 +
==siehe auch==
 +
[[Kreiswehrersatzamt Kassel]]

Version vom 27. Oktober 2011, 14:12 Uhr

Das Heeresmusikkorps 2 (HMusKorps 2) mit Standort in Kassel ist ein Musikkorps des deutschen Heeres. Truppendienstlich ist das Heeresmusikkorps der 13. Panzergrenadierdivision unterstellt. Es ist das einzige Musikkorps der Bundeswehr im Bundesland Hessen.

Aufgabe

Das Orchester versieht seine Aufgaben im Bereich des Truppenzeremoniells in Hessen und den angrenzenden Bundesländern. Daneben stehen zahlreich Benefizkonzerte auf dem Programm. Auch im Ausland wird das Musikkorps eingesetzt, etwa auf Konzerttourneen oder im Rahmen der Truppenbetreuung.

Geschichte

Das Heeresmusikkorps 2 wurde am 1. Juli 1956 unter der Bezeichnung IV A in als Musikkorps der 2. Grenadierdivision in Kassel aufgestellt. Am 16. März 1959 erhielt das Orchester den Namen Heeresmusikkorps 2. Im Zuge der Auflösung der 2. Grenadierdivision setzte sich unter anderem die Stadt Baunatal für den Erhalt des Orchesters ein und übernimmt seitdem eine Patenschaft. Seit dem 1. Januar 2003 untersteht das Orchester mit 45 Musikern der 13. Panzergrenadierdivision in Leipzig. Standort des Orchesters ist die ehemalige Lüttich-Kaserne in der Marbachshöhe. Das Militärorchester ist von der Bundewehrreform von Verteidigungsminister Thomas de Maizière im Jahr 2011 verschont geblieben.

Leiter

Bislang leiteten neun Dirigenten das Heeresmusikkorps 2:

  • Hauptmann Hermann Wismer (01.07.1956 - 31.03.1964)
  • Oberstleutnant Ernst Müller (01.04.1964 - 30.09.1972)
  • Major Wolfgang Rödiger (01.10.1972 - 30.09.1981)
  • Major Heinz Schiffer (01.10.1981 - 30.09.1983)
  • Oberstleutnant Dr. Bernhard Höfele (01.10.1983 - 30.03.1989)
  • Major Walter Ratzek (01.04.1989 - 05.09.1995)
  • Major Roland Kahle (06.09.1995 - 31.01.1997)
  • Oberstleutnant Wolfgang Willems (01.02.1997 - 19.05.2008)
  • Oberstleutnant Reinhard Kiauka (ab 19.05.2008)

Weblinks

HNA vom 26. Oktober 2011: Kasseler Heeresmusikkorps darf weiterspielen

Website des Heeresmusikkorps

siehe auch

Kreiswehrersatzamt Kassel