Hann. Münden: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 10. August 2007, 00:33 Uhr

Hann. Münden ist eine hübsche Fachwerkstadt in Südniedersachsen mit etwa 25.000 Einwohnern. Die vielbesuchte Stadt liegt am Zusammenfluss von Fulda und Werra und damit an der Weserquelle.

Rathaus der Stadt Hann. Münden

Stadtteile

Weserstein mit Inschrift

Sehenswürdigkeiten

Fachwerkhäuser in Münden (Foto: Schmidt)
Blasiuskirche (Foto: Siebert)
Welfenschloss (Foto: Schmidt)
  • Fachwerkaltstadt: In der Altstadt stehen mehr als 700 Fachwerkbauten.

Weitergehende Informationen zu den einzelnen Bauten sind im Archiv "Häuserspuren" auf www.hann-muenden.net zu finden.

  • Marktplatz mit Weserrenaissance-Rathaus - Renaissancefassade von 1603; Glockenspiel; prächtige Eingangstür.
  • Kirchplatz mit St. Blassii Kirche - die Kirche wurde zwischen dem 13. und 16. Jh. errichtet; reiche Innenausstattung (u. a. Taufbecken von 1392, Kanzel).
  • Welfenschloß - erbaut im 16. - 18. Jh., heute Sitz des Stadtmuseums; das erste Schloss an dieser Stelle wurde bereits im Jahr 1501 durch Herzog Erich I. im gotischen Baustil errichtet, wurde aber durch einen Brand vernichtet. Im Jahr 1560 ließ dann Herzog Erich II. das Schloss in seiner heutigen Form im Stil der frühen Weserrenaissance errichten.
  • Reste der Stadtmauer - Tortürme und Mauerreste sind erhalten.
  • Fährenpfortenturm - Sitz des Museums für Arbeit.
  • Aussichtsturm Tillyschanze - der 25 m hohe Aussichtsturm liegt am Osthang des Reinhardswaldes; schöner Blick auf Hann. Münden; Ausflugsgastronomie. Der Turm wurde in den Jahren 1881 - 1885 errichtet und soll an die Belagerung der Stadt durch den Feldherrn Tilly während des Dreißigjährigen Kriegs im Jahr 1626 erinnern.

Weserquelle und Weserstein

Weserquelle: Den Zusammenfluss von Werra und Fulda bezeichnet man auch als "Weserursprung". Das Flusssystem aus Werra, Fulda und Weser besitzt mit 744 km den längsten deutschen Flusslauf (Werra / Weser). Flusslängen: Weser: 452 km Werra: 292 bzw. 298 km je nach Quelle Fulda: 218 km

Die Inschrift auf dem Weserstein: "Wo Werra sich und Fulda küssen, Sie ihre Namen büssen müssen. Und hier entsteht durch diesen Kuss, Deutsch bis zum Meer der Weser Fluss. Hann. Münden, den 31. Juli 1899"

Der Stein besteht übrigens aus Süßwasserquarzit. Er wurde vom Hann. Mündener Industriellen Natermann gestiftet. Herr Natermann hat auch die Inschrift vorgegeben.

Kastanie mit Rundbank: Der Weserstein steht unter einer grossen Kastanie. Auf der schattigen Rundbank ist es auch an heissen Tagen angenehm kühl.

Fakten über Hann. Münden

Wussten Sie schon, dass die Stadt Hann. Münden im Jahr 2006

  • insgesamt 27 322 Einwohner zählt und Gimte mit 2194 Bewohnern der größte, Laubach mit 433 der kleinste Ortsteil ist,
  • trotz klammer Kassenlage vier Millionen Euro in 26 wichtige Projekte investiert - zum Beispiel in Straßen- und Brückenbau, Dorf- und Stadtsanierung, öffentliche Sicherheit,
  • 1,8 Millionen Euro zur Unterhaltung der Kindergärten zuschießt, 784 000 Euro zum Brandschutz, 498 000 Euro zu den Dorfgemeinschaftshäusern, 727 000 Euro zur Pflege öffentlicher Grünflächen und 254 000 Euro zu den Sportstätten - die Einnahmen bereits abgezogen,
  • für einen „normalen“ Hund 60 Euro Steuern erhebt, für einen „gefährlichen“ Hund aber 408 Euro,
  • immer noch mit 36 Millionen Euro in der Kreide steht?

Galerie

Geschichte

Belagerung der Stadt Münden im Dreißigjährigen Krieg

Artikel in RegioWiki zur Geschichte von Hann. Münden:

Persönlichkeiten

Die alte Werrabrücke mit L. Symphers Geburtshaus. Repro: von Pezold

Radwanderwege

Der Weser-Radweg

Aus Richtung Hann. Münden (Start) verläuft der Weser-Radweg entlang der Weser bis nach Oberweser (25,0 km) und von dort weiter nach Lippoldsberg (30,0 km), Bodenfelde-Wahmbeck (35,0 km) und Bad Karlshafen (45,0 km). Von dort schliesst sich eine mehr als 400 km lange Strecke bis nach Bremen, Bremerhaven und Cuxhaven an.

Der Weserstein mit Inschrift - links ist die Fulda zu sehen, rechts liegt die Werra

Der Fulda-Weser-Radweg

Bad KarlshafenGewissenruhGieselwerderGottstreuWeißehütteReinhardshagen - VeckerhagenVaakeHann. MündenWilhelmshausenWahnhausenFuldatalKasselBergshausenFuldabrückBaunatal/ RengershausenBaunatal/ Guntershausen - GuxhagenBüchenwerraGrebenauWagenfurthMelsungenMalsfeldBeiseförthBinsförthMorschenBaumbachBraachRotenburgBreitenbachBlankenheimMecklarFriedlosBad HersfeldKohlhausen – Kesperhausen – Mengshausen – Solms – Unter-Schwarz – Queck – Hutzdorf – Pfordt – Harteshausen – Lüdermünd – Kämmerzell – Gläserzell – Fulda – Gersfeld. (Gesamtlänge: 255 km)

Wandern

Dieser Wandervorschlag kommt vom Rhönklub Kassel:

Unsere Wanderung ist eine Rundwanderung, sie beginnt und endet in Wilhelmshausen, einem Ortsteil von Fuldatal, an der Fulda gelegen.

Die Wanderung beginnt an der Fuldaschleuse an der B 3, wir wandern auf dem Weg mit den weißen Zeichen X 3 und X 17 für Wildbahn und Fuldahöhenweg flussabwärts, Richtung Hann. Münden bis zur Bushaltestelle Elsterbach. Hier überqueren wir nach links die B 3 und wandern auf einer Waldstraße in den Reinhardswald. Nach etwa 50 Meter biegt der Wanderweg X 3 nach rechts ab.

Wandertipp

Wir bleiben auf der Waldstraße und folgen den gelben Wegzeichen 2 und 4 in einem Kreis.

Immer leicht ansteigend treffen wir nach etwa 3500 Metern auf den Wanderweg mit der gelben 6 im Kreis.

Diesem folgen wir nach rechts und treffen nach etwa 1500 Meter auf eine geteerte Straße, auf dieser verläuft auch der Wanderweg mit dem weißen Zeichen X 3, dem wir nach rechts folgen, und der uns bis nach Wilhelmshausen führt.

Der Weg führt nun auf der Alten Kohlenstraße, immer leicht abwärts durch Hochwald, über den Mündener Stock, den Staufenküppel. Nach etwa 6 Kilometern erreichen wir die Tillyschanze mit Aussichtsturm und Gaststätte an der hessisch-niedersächsischen Grenze, oberhalb von Hann. Münden gelegen.

Eine Einkehr und Besteigung des Turmes ist empfehlenswert, mit Blick auf Hann. Münden und in die Flusstäler der Weser, Fulda und Werra. Auf dem Weg mit dem weißen Zeichen X 3 erreichen wir nach etwa 6 Kilometern Wilhelmshausen, den Ausgangspunkt unserer Wanderung.

Rhönklub: Andreas Koch, Telefon/Fax 05 61-87 11 80. Wanderungen jeden Dienstag und alle 14 Tage sonntags.

siehe auch

Weblinks

Überregional:


Städte und Gemeinden im Landkreis Göttingen
Wappen Landkreis Goettingen.png

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