Habichtswald (Gemeinde): Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 9. Januar 2009, 22:13 Uhr

Habichtswald
Kirche-Dörnberg.JPG
Kirche im Ortsteil Dörnberg
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Kassel
Einwohner: ca. 5.300
Adresse der
Stadtverwaltung:
Breiter Weg 4
34317 Habichtswald
Website: www.habichtswald.de

Habichtswald ist eine Gemeinde im Landkreis Kassel in Nordhessen mit etwa 5.300 Einwohnern.

Die Gemeinde im Naturpark Habichtswald besteht aus den Ortsteilen Dörnberg (Sitz der Stadtverwaltung) und Ehlen.

Geschichte

Die beiden Ortsteile Dörnberg und Ehlen wurden bereits im Jahre 1074 in einer Schenkungsurkunde des Klosters Hasungen erwähnt.

Die Kirche in Dörnberg stammt vermutlich aus dem 12. Jahrhundert. Zunächst wurde der Wehrturm genannt, in dem sich eine Kapelle befand. Daran anschließend entstand im Laufe der Jahrhunderte die heutige Kirche mit sehenswerten Wandbildern im Chorraum aus dem frühen 16. Jahrhundert.

Der älteste noch erhaltene Kirchenbau im ehemaligen Landkreis Wolfhagen ist allerdings der Sandsteinbau aus dem 11. Jahrhundert am Kirchplatz im Ortsteil Ehlen, der später als Zehntscheune genutzt wurde.

Ehlen war schon im 11. Jahrhundert ein bedeutendes Kirchdorf und wurde auf einer Anhöhe zwischen den beiden Bächen Warme und Erle errichtet. Mittelpunkt der Dorfes ist bis heute die Kirche mit ihrem mächtigen Kirchturm aus dem 12. Jahrhundert.

Bis zur Auflösung des Klosters Hasungen im Zuge der Reformation war das Dorf eng mit dem Kloster verbunden. Im Hasunger Salbuch aus dem Jahre 1510 sind auch die Abgabepflichten der Ehlener Bewohner an das Kloster beschrieben, ebenso in welchen Flurbereichen die Ländereien der Dorfbewohner lagen.

Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Ehlener Kirche mehrfach, zuletzt im Jahre 1646, zerstört. Die durch den Krieg stark belastete Bevölkerung von Ehlen hat das Gotteshaus unter schwierigsten Bedingungen immer wieder aufgebaut.

Im Zuge der hessischen Gebietsreform schlossen sich zum 1. Januar 1972 die bis dahin eigenständigen Gemeinden Dörnberg und Ehlen zur neuen Gemeinde Habichtswald zusammen.

Gemeinde

Gemeindegebiet

Nördlich des Ortsteils Dörnberg liegt der gleichnamige Dörnberg (auch: Hoher Dörnberg) mit 579 m Höhe, südlich der Essigberg im Naturpark Habichtswald mit 595 m.

Östlich von Dörnberg liegen die Burgruine Igelsburg und zwei Seen: der Silbersee und das Höllchen.

Durch das Gemeindegebiet fliessen die Warme und der Laubach.

Gemeindevertretung

Ergebnis der Kommunalwahl 26. März 2006 % Sitze
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 34,9 8
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 65,1 15


Parteien

Sehenswürdigkeiten

  • Die restaurierte ehemalige Dorfschmiede "Schnegelsberg" im Ortsteil Ehlen.
  • Gut Bodenhausen (Torbogenhaus aus dem Jahre 1649) mit schöner Parkanlage.
  • Die „Steinscheune“, eine ehemalige Kapelle, das älteste Gebäude in Ehlen aus dem 11. Jahrhundert.
  • Die Kirche in Dörnberg mit sehenswerten Wandmalereien aus dem frühen 16. Jahrhundert.
  • Die Ehlener Kirche mit ihrem mächtigen Kirchturm aus dem 12. Jahrhundert.

siehe auch

Künstlernekropole im Habichtswald

Vereine

Freiwillige Feuerwehr Habichtswald-Ehlen e.V.

Die Freiwilligen Feuerwehr Habichtswald-Ehlen übt als öffentliche Einrichtung der Gemeinde die Aufgaben des Brandschutzes und der Technischen Hilfeleistung aus.

(Kontakt: Freiwillige Feuerwehr Habichtswald – Ehlen, Oderweg 1, 34317 Habichtswald)

weitere Vereine

Wandern

Von Dörnberg bis nach Harleshausen

Ein Wandervorschlag des Rhönklubs Kassel

Die Wanderung beginnt in Habichtswald-Dörnberg. Von der Bushaltestelle wenden wir uns zur Kirche hin. Wir laufen in die Zierenberger Straße und gehen in der Abbiegung geradeaus, um dem ersten Weg rechts Richtung Kressenbom vor dem Wald zu folgen. In der Feldmarkung vor dem Katzenstein führt uns der Weg aufwärts und vereinigt sich mit dem Weg Nr. II, auf dem wir bis zur Wegkreuzung bleiben. Hier gehen wir rechts auf dem Märchenlandweg und F-Weg unterhalb des Hohlesteins entlang, eines alten Ringwalles.

Wandertipp

Teilweise am Waldrand Richtung Osten kommen wir bald an die Schleife der B 251, die wir mit Vorsicht queren. Am Gasthaus Ahnetal halten wir uns links der Straße und gehen nach der Kurve auf dem F-Weg, der alten Wolfhager Straße, eine längere Strecke durch den Wald bis zum Mosthof. Hier biegt links ein Zuweg zum Blindenpfad ab, den wir abwärtsgehend benutzen. Wir queren die Rasenallee und kommen in das Quellgebiet des Geilebaches. Unser Weg führt jetzt durch die Hilgenbergstraße bis Falkenstraße. Hier rechts zur Eschebergstraße bis zur Wolfhager Straße. Dort beenden wir unsere Wanderung, können aber noch bei Papen Änne einkehren. Von Harleshausen kommen wir mit dem Buslinien 10 und 24 in die Stadt zurück.

Rhönklub: Andreas Koch, Telefon/Fax 05 61-87 11 80. Wanderungen jeden Dienstag und alle 14 Tage sonntags.

Weblinks


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WappenLkKassel.jpg

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