Gilsa (Adelsgeschlecht)

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Ruine der Burg Großropperhausen

Der Name Gilsa bezeichnet das uralte hessische Adelsgeschlecht der Herren und Freiherren von und zu Gilsa und der " Herren von Gilsa zu Ropperhausen, Siebertshausen und Lenderscheid ".

Diese haben ihren Stammsitz im gleichnamigen nordhessischen Ort Gilsa, einem Ortsteil der Gemeinde Neuental. Der Stammsitz der " Ropperhauser " war in den oben genannten Orten. Der unten aufgeführte Text gilt nur für die Linie der von Gilsa zu Ropperhausen und hat mit der Linie von und zu Gilsa nichts zu tun. Nachweis: Lückenlose Familien Cronik der von Gilsa zu Ropperhausen bis ins Jahr 1196.

Gerichtsbarkeit und Kirchenpatronate

In Großropperhausen wurde zu Beginn des 14. Jahrhunderts im hersfeldischen Einflussbereich ein adeliges Gericht eingerichtet. Ab 1354 sind die Herren von Gilsa hier Inhaber der Gerichtsbarkeit. 1437 wird Guntram von Gilsa auch als Patron der Kirche von Ropperhausen erwähnt. Ab 1545 teilen sich die Herren von Gilsa und die von Urff das Patronat der Kirche. Im Jahre 1698 verkaufen die Herren von Gilsa dann drei Viertel von Gericht und Burg zu Ropperhausen an die Herren von Baumbach.

In Gilsa stifteten die Herren von Gilsa im Jahre 1582 eine Pfarrei, die zu der Pfarrei Zimmersrode eingepfarrt war. 1611 stifteten dann Wiegand, Werner und Reinhard von Gilsa noch eine weitere selbständige Kirche in Zimmersrode.

siehe auch

Weblinks