Gewächshaus: Unterschied zwischen den Versionen

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== Architektur und Geschichte ==
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[[Kurfürst Wilhelm II.]] von [[Hessen-Kassel]] ließ 1822/23 durch seinen Hofarchitekten [[Johann Conrad Bromeis]] das große Gewächshaus erbauen. Bromeis wählte dafür die Baukörpergliederung einer barocken Orangerie. Die Fassade aus Stein und gusseisernen Halbsäulen wird ergänzt durch eine filigrane Eisen-Glas-Konstruktion, die zu den frühesten dieser Art in Deutschland gehörte, denn damals wurde üblicherweise Glas mit Blei verarbeitet. Mit dieser Besonderheit diente es als Vorlage für das Gewächshaus im Frankfurter Palmengarten.
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Bromeis wählte dafür die Baukörpergliederung einer barocken Orangerie. Die Fassade aus Stein und gusseisernen Halbsäulen wird ergänzt durch eine filigrane Eisen-Glas-Konstruktion, die zu den frühesten dieser Art in Deutschland gehörte, denn damals wurde üblicherweise Glas mit Blei verarbeitet. Mit dieser Besonderheit diente es als Vorlage für das Gewächshaus im Frankfurter Palmengarten.
  
 
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Die Kuppel des Gewächshauses wurde nach den Plänen von [[Werner Henschel]] in den [[Henschel|Henschel-Werken]] hergestellt.
 
  
 
Der zunächst runde Mittelteil wurde 1887 durch den heutigen viereckigen Baukörper ersetzt.
 
Der zunächst runde Mittelteil wurde 1887 durch den heutigen viereckigen Baukörper ersetzt.
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* Zur Lage s.a.[http://www.stadtplan-kassel.de Stadtplan Kassel]
 
  
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Aktuelle Version vom 10. August 2014, 12:31 Uhr

Bergpark Wilhelmshöhe: Gewächshaus

Das Gewächshaus befindet sich im Bergpark Wilhelmshöhe nordwestlich neben dem Schloss Wilhelmshöhe.

In den Wintermonaten (1. Dezember bis 1. Mai) von Dienstag bis Sonntag geöffnet, bildet das Gewächshaus eine blühende Oase in der kalten Jahreszeit.

Es zeigt unter anderem eine Kameliensammlung, Palmen und andere einheimische und exotische Pflanzen sowie gesonderte Blumenausstellungen (z. B. Azaleen, Orchideen). Im Mittelteil befindet sich eine Voliere im chinesischen Stil, in der exotische Vögel zu bewundern sind.

Architektur und Geschichte

Kurfürst Wilhelm II. von Hessen ließ 1822/ 23 durch seinen Hofarchitekten Johann Conrad Bromeis das große Gewächshaus erbauen.

Bromeis wählte dafür die Baukörpergliederung einer barocken Orangerie. Die Fassade aus Stein und gusseisernen Halbsäulen wird ergänzt durch eine filigrane Eisen-Glas-Konstruktion, die zu den frühesten dieser Art in Deutschland gehörte, denn damals wurde üblicherweise Glas mit Blei verarbeitet. Mit dieser Besonderheit diente es als Vorlage für das Gewächshaus im Frankfurter Palmengarten.

Die Kuppel des Gewächshauses wurde nach den Plänen von Werner Henschel in den Henschel-Werken hergestellt.

Der zunächst runde Mittelteil wurde 1887 durch den heutigen viereckigen Baukörper ersetzt.