Frielendorf

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Frielendorf ist die größte Gemeinde im Schwalm-Eder-Kreis. Urkundlich durch die Promenstratenser-Mönche des Klosters Spieskappel (Heute Ortsteil von Frielendorf) im Jahre 1197 erstmals erwähnt, feierte Frielendorf zusammen mit 7 weiteren Ortsteilen 1997 die 800-Jahr-Feier. Mit 16 Ortsteilen (Frielendorf, Todenhausen, Welcherod, Allendorf, Verna, Siebertshausen, Lanertshausen, Lenderscheid, Leuderode, Großropperhausen, Spieskappel, Obergrenzebach, Schönborn, Leimsfeld, Linsingen und Gebersdorf) erreicht die Gemeinde insgesamt rund 8.200 Einwohner.

Bis Mitte der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts war die Großgemeinde im Wesentlichen durch den Braunkohlebergbau geprägt. Nachdem die Vorkommen in Tief- und Tagebau erschöpft waren, die Produktion der Kohlebriketts eingestellt werden musste, hat die Gemeinde einen Strukturwandel, vor allem zum Tourismus geschafft. Im ehemaligen Tagebau ist mit dem Silbersee eines der wichtigsten Fremdenverkehrsprojekte im Schwalm-Eder-Kreis entstanden. Der Ferienwohnpark und die Freizeitangebote (Silbersee-Bob, Miniaturbahn, Bootsverleih, Mountainbike-Strecken, etc.) sorgen für jeweils 120.000 Gästeübernachtungen und ebenso viele Tagesgäste. Diese Zahlen werden nur vom Kurort Bad Zwesten übertroffen und sorgen für einen Tourismus-Umsatz von über 12 Millionen Euro im Jahr.

Inzwischen sind viele Betriebe angesiedelt, einer der bedeutendsten Getränkefachgroßhändler Deutschlands, ein großes Möbelhaus, Kunststoffverarbeitende Industrie, Lebensmittelgroßhandel, Basaltgewinnung, viele kleinere Betriebe, Einzelhändler und demnächst eine Fertighausfabrik.

Wahrzeichen sind der Spiesturm (Symbol für die ehemalige Grenze zwischen Niederhessen und Oberhessen), die Johanneskirche (Klosterkirche) in Spieskappel, der Sendberg mit seiner signifikanten Form, seinen Sagen und Geschichten sowie der Silbersee

Bürgermeister Birger Fey (SPD) verfügt politisch mit seiner Partei über eine Stimme Mehrheit gegenüber CDU und FWG.