Frielendorf: Unterschied zwischen den Versionen

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* der [[Spießturm]] (Symbol für die ehemalige Grenze zwischen Niederhessen und Oberhessen), der auch das Gemeindewappen ziert
 
* der [[Spießturm]] (Symbol für die ehemalige Grenze zwischen Niederhessen und Oberhessen), der auch das Gemeindewappen ziert
* die Johanneskirche in Spieskappel
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* die [[Klosterkirche St. Johannes]] in Spieskappel
* der Sendberg mit seiner signifikanten Form, seinen Sagen und Geschichten
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* der [[Sendberg (Frielendorf)|Sendberg]] mit seiner signifikanten Form, seinen Sagen und Geschichten
 
* der [[Silbersee (Frielendorf)|Silbersee]]
 
* der [[Silbersee (Frielendorf)|Silbersee]]
  

Version vom 1. März 2009, 19:38 Uhr

Frielendorf
Frielendorf.JPG
Gesamtansicht Frielendorf
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Schwalm-Eder-Kreis
Einwohner: 8.458 (30. Juni 2008)
Postleitzahl: 34621
Vorwahlen: 05684, 06691
Kfz-Kennzeichen: HR
Gemeindeverwaltung: Ziegenhainer Straße 2
Website: www.frielendorf.de
Bürgermeister: Birger Fey (SPD)

Frielendorf ist die größte Gemeinde im Schwalm-Eder-Kreis.

Geschichte

= Aus der Ortsgeschichte

WappenFrielendorf.jpg
Rathaus Frielendorf
Spießturm
Klosterkirche Spieskappel

Urkundlich durch die Prämonstratensermönche des Klosters Spieskappel (heute ein Ortsteil von Frielendorf) im Jahre 1197 erstmals erwähnt, feierte Frielendorf zusammen mit 7 weiteren Ortsteilen 1997 die 800-Jahr-Feier.

Der Ort Frielendorf war durch seine Lage an einer hochmittelalterlichen Handels- und Verkehrsstraße schon früh als Marktfleck für die Umgebung von Bedeutung.

In späteren Jahren wurde die Region um Frielendorf über eineinhalb Jahrhunderte hinweg - bis weit in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts - vom Braunkohlenbergbau geprägt. Aus dem ehemaligen Braunkohlentagebau ist heute ein Naturbadesee, der Silbersee entstanden.

Weitere Informationen zur Geschichte von Frielendorf und seinen Ortsteilen unter www. frielendorf.de.

Braunkohlebergbau und Zeche Frielendorf

Bis Mitte der Sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts war die Großgemeinde im Wesentlichen durch den Braunkohlebergbau geprägt.

Heute erzählt die Ausstellung "Die Zeche Frielendorf" die Geschichte des Braunkohlenbergbaus. Ein Model des einstigen Zechengeländes, historische Fotografien, erläuternde Texte und zahlreiche Exponate beschreiben die ehemalige Industriegeschichte.

Nachdem die Vorkommen in Tief- und Tagebau erschöpft waren und die Produktion der Kohlebriketts eingestellt werden musste, hat die Gemeinde einen Strukturwandel, vor allem hin zum Tourismus geschafft.

Im ehemaligen Tagebau ist mit dem Silbersee eines der wichtigsten Fremdenverkehrsprojekte im Schwalm-Eder-Kreis entstanden. Der Ferienwohnpark und die Freizeitangebote (Silbersee-Bob, Miniaturbahn, Bootsverleih, Mountainbike-Strecken usw.) sorgen für jeweils 120.000 Gästeübernachtungen und ebenso viele Tagesgäste. Diese Zahlen werden nur vom Kurort Bad Zwesten übertroffen und sorgen für einen Tourismusumsatz von über 12 Millionen Euro im Jahr.

Heutige Betriebe

Inzwischen sind viele Betriebe angesiedelt, ein Getränkefachgroßhändler, ein Möbelhaus, kunststoffverarbeitende Industrie, Lebensmittelgroßhandel, Basaltgewinnung, viele kleinere Betriebe und Einzelhändler sowie demnächst eine Fertighausfabrik.

Ortsteile

Zur Gemeinde Frielendorf gehören seit der Gebietsreform Anfang der Siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts 16 Ortsteile.

Der Ort Frielendorf gab der seit dem 1. Januar 1974 bestehenden neuen Gemeinde ihren Namen. Seinerzeit schlossen sich folgende ehemals selbständige Ortsteile zur heutigen Gemeinde zusammen:

Politik

Das Gemeindeparlament setzt sich wie folgt zusammen:

  • SPD - 16 Sitze
  • CDU - 8 Sitze
  • FWGF - 7 Sitze

Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten der Gemeinde sind:

Siehe auch

Weblinks

VW Käfer-Modell "Muffel Marta" Künstler: Schüler der 1. Klasse der Palmbergschule in Frielendorf


Ortsteile der Gemeinde Frielendorf
WappenFrielendorf.jpg

Allendorf | Frielendorf | Gebersdorf | Großropperhausen | Lanertshausen | Lenderscheid | Leimsfeld | Leuderode | Linsingen | Obergrenzebach | Schönborn | Siebertshausen | Spieskappel | Todenhausen | Verna | Welcherod


Städte und Gemeinden im Schwalm-Eder-Kreis
WappenSchwalmEderKreis.jpg

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