Franz Gottfried Langenberg

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Franz Gottfried Langenberg wurde am 8. Dezember 1881 in Köln als Sohn des nicht nur im Rheinland bekannten Kirchenbaumeisters Gerhard Franz Langenberg geboren, von dem allerdings auch andere bekannte Bauwerke stammen, etwa die „Drachenburg“ in Königswinter oder die benachbarte „Hirschburg“ am westlichen Hang des Hirschberges oberhalb der Drachenfelser Fahrstraße.

Als nach dem Tod von Gerhard Franz Langenberg sein Schwiegersohn, Johann Adam Rüppel, dessen Architekturbüro übernahm, verließen Gerhard Franz Langenbergs Söhne Julius, Franz Gottfried und Theodor ihren Wohnort Bonn und ließen sich 1904 in Kassel nieder, wo sie in einer Architektengemeinschaft zusammenarbeiteten. Auch die katholische Kirche in Melsungen wurde im Jahre 1906 nach ihren Plänen erbaut.

In Kassel heiratete Franz Gottfried Langenberg am 21. Juni 1918 Margarete Meyer und Sohn Wolfgang Heinrich wurde hier am 4. April 1920 geboren.

Franz Gottfried Langenberg war nicht nur Architekt, sondern betätigte sich auch als Bildhauer und Bildschnitzer. Nach seinen Plänen entstanden unter anderem das Marienkrankenhaus am Rothenberg und die St. Kunigundiskirche in Bettenhausen. Im Verlauf seines kurzen Künstlerlebens führte er über 180 Bauten aus.

Er verstarb aufgrund eines schweren Herzleidens schon im 54. Lebensjahr am 10. Oktober 1935 in Kassel.

siehe auch

Quellen und Weblinks