Frankenhain: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Frankenhain''' ist ein Stadtteil von [[Schwalmstadt]] im [[Schwalm-Eder-Kreis]] in [[Nordhessen]].
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'''>> siehe auch:''' [[Frankenhain (Berkatal)]]
Alter/Jahre: 307, Einwohner: 291, Fläche/Hektar: 167, Vereine: 4.
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Der Ort wurde 1701 an der Stelle der Wüstung des 1297 genannten Ortes gleichen Namens als Siedlung für [[Hugenotten]] angelegt.
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==siehe auch==
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* [http://de.local.yahoo.com/Schwalm-Eder-Kreis/Frankenhain/Hundeschulen/2011804329-e-650230.html Hundeschule in Frankenhain]
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'''Frankenhain''' ist ein Stadtteil der [[Nordhessen|nordhessischen]] Kleinstadt [[Schwalmstadt]] im [[Schwalm-Eder-Kreis]] mit ca. 290 Einwohnern. Im Ort gibt es vier Vereine.
* [http://www.schwalmbraeu.de/index.php?option=com_content&task=view&id=22&Itemid=24 Getränkeheimservice - "Mein Bier-Kurier" ]
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== Weblinks ==
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== Lage und Gemarkung ==
* [http://www.schwalmstadt.de Schwalmstadt]
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Die Gemarkung Frankenhain hat eine Größe von etwa 167 Hektar. An gleicher Stelle bestand ca. 1,5 km westlich seit [[1297]] der Ort "Franckenhayn", dieser war spätestens seit [[1439]] wüst gefallen. Frankenhain ist ein Straßendorf und liegt ca. 3 km westlich von [[Treysa]] am nordöstlichen Rand der Oberhessischen Schwelle auf einem Basaltrücken oberhalb des [[Schwalm|Schwalmtals]].
  
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== Geschichte ==
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Im Jahr [[1701]] wird auf Anweisung der landgräflichen Regierung in der Nähe der Wüstung Frankenhain eine Hugenottenkolonie angelegt, die nach dem vorher hier gelegenen Ort ebenfalls "Frankenhain" genannt wird. Die Kolonie dient zur Aufnahme eines Teils der [[1699]] nach [[Treysa]] gekommenen 123 [[Hugenotten|Hugenottenfamilien]] aus der Dauphiné und dem Languedoc. [[1723]] umfasst die Siedlung 6 Einzel- und 6 Doppelhäuser mit 18 Besitzeinheiten, die von 67 Personen bewohnt werden.
  
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Im Nordosten der Siedlung wird eine Kirche errichtet, die seit [[1754]] fertiggestellt ist. Am 24. August [[1755]] wird sie durch Inspektor Philipp de Rochemont feierlich eingeweiht. Bis zum Jahr [[1826]] wird hier Gottesdienst in französischer Sprache gehalten.
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[[1928]] wird ein Teil des aufgelösten Gutsbezirks Forst [[Jesberg]] nach Frankenhain eingemeindet.
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Seit dem 31. Dezember [[1970]] ist Frankenhain ein Stadtteil von Schwalmstadt.
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== Weblinks ==
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* [http://www.frankenhain.info www.Frankenhain.info]
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* [http://www.frankenhain-hugenotten.de Hugenotten- und Geschichtsverein Frankenhain e.V.]
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* [http://www.schwalmstadt.de Offizielle Internetseite der Stadt Schwalmstadt]
  
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Aktuelle Version vom 24. Dezember 2013, 15:15 Uhr

>> siehe auch: Frankenhain (Berkatal)


Frankenhain ist ein Stadtteil der nordhessischen Kleinstadt Schwalmstadt im Schwalm-Eder-Kreis mit ca. 290 Einwohnern. Im Ort gibt es vier Vereine.

Lage und Gemarkung

Die Gemarkung Frankenhain hat eine Größe von etwa 167 Hektar. An gleicher Stelle bestand ca. 1,5 km westlich seit 1297 der Ort "Franckenhayn", dieser war spätestens seit 1439 wüst gefallen. Frankenhain ist ein Straßendorf und liegt ca. 3 km westlich von Treysa am nordöstlichen Rand der Oberhessischen Schwelle auf einem Basaltrücken oberhalb des Schwalmtals.

Geschichte

Im Jahr 1701 wird auf Anweisung der landgräflichen Regierung in der Nähe der Wüstung Frankenhain eine Hugenottenkolonie angelegt, die nach dem vorher hier gelegenen Ort ebenfalls "Frankenhain" genannt wird. Die Kolonie dient zur Aufnahme eines Teils der 1699 nach Treysa gekommenen 123 Hugenottenfamilien aus der Dauphiné und dem Languedoc. 1723 umfasst die Siedlung 6 Einzel- und 6 Doppelhäuser mit 18 Besitzeinheiten, die von 67 Personen bewohnt werden.

Im Nordosten der Siedlung wird eine Kirche errichtet, die seit 1754 fertiggestellt ist. Am 24. August 1755 wird sie durch Inspektor Philipp de Rochemont feierlich eingeweiht. Bis zum Jahr 1826 wird hier Gottesdienst in französischer Sprache gehalten.

1928 wird ein Teil des aufgelösten Gutsbezirks Forst Jesberg nach Frankenhain eingemeindet.

Seit dem 31. Dezember 1970 ist Frankenhain ein Stadtteil von Schwalmstadt.

Weblinks


Stadtteile der Stadt Schwalmstadt

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