Fürstengarten: Unterschied zwischen den Versionen

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Im Jahr 1778 entstand der Fürstengarten als Vorzeigegarten in [[Kassel]]. Er liegt auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Henschelgartens an der Weinbergstraße. Eingeramht wird der Garten vom Friedrichsgymnasium, dem Hessischen Landesmuseum und Murhardschen Bibliothek.
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Im Jahr 1778 entstand der Fürstengarten als Vorzeigegarten in [[Kassel]]. Er liegt auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Henschelgartens an der Weinbergstraße. Eingerahmt wird der Garten vom Friedrichsgymnasium, dem Hessischen Landesmuseum und Murhardschen Bibliothek.
  
 
Inmitten des Fürstengartens findet man, versteckt hinter hochragenden Büschen und Sträuchern, ein etwa 7 Meter hohes Steinrondell. Dabei handelt es sich um ein Ehrenmal für die Opfer des Faschismus. Gesäumt wird der Eingang von zwei Säulen. Die linke Figur hält ihre Hände vor der linken Schulter ineinandergeschlagen. Auf der rechten Seite ist nur schwer eine Figur erkennbar, denn diese trägt ein langes Gewand und hat die Hände vor dem Gesicht verschränkt und den Kopf zur Brust geneigt.  
 
Inmitten des Fürstengartens findet man, versteckt hinter hochragenden Büschen und Sträuchern, ein etwa 7 Meter hohes Steinrondell. Dabei handelt es sich um ein Ehrenmal für die Opfer des Faschismus. Gesäumt wird der Eingang von zwei Säulen. Die linke Figur hält ihre Hände vor der linken Schulter ineinandergeschlagen. Auf der rechten Seite ist nur schwer eine Figur erkennbar, denn diese trägt ein langes Gewand und hat die Hände vor dem Gesicht verschränkt und den Kopf zur Brust geneigt.  
  
 
Das Mahnmal wird nicht von einer Überdachung geschützt, sondern es bietet einem die Möglichkeit in den freien Himmel zu sehen. In den Mauern sind Vorsprünge eingearbeitet, die zur Befestigung von Kränzen dienen. Entworfen hat das Mahnmal [[Hans Sautter]]. Es wurde am 2. Dezember 1953 in einer Eröffnungsfeier eingeweiht.
 
Das Mahnmal wird nicht von einer Überdachung geschützt, sondern es bietet einem die Möglichkeit in den freien Himmel zu sehen. In den Mauern sind Vorsprünge eingearbeitet, die zur Befestigung von Kränzen dienen. Entworfen hat das Mahnmal [[Hans Sautter]]. Es wurde am 2. Dezember 1953 in einer Eröffnungsfeier eingeweiht.

Version vom 13. Juli 2012, 13:05 Uhr

Im Jahr 1778 entstand der Fürstengarten als Vorzeigegarten in Kassel. Er liegt auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Henschelgartens an der Weinbergstraße. Eingerahmt wird der Garten vom Friedrichsgymnasium, dem Hessischen Landesmuseum und Murhardschen Bibliothek.

Inmitten des Fürstengartens findet man, versteckt hinter hochragenden Büschen und Sträuchern, ein etwa 7 Meter hohes Steinrondell. Dabei handelt es sich um ein Ehrenmal für die Opfer des Faschismus. Gesäumt wird der Eingang von zwei Säulen. Die linke Figur hält ihre Hände vor der linken Schulter ineinandergeschlagen. Auf der rechten Seite ist nur schwer eine Figur erkennbar, denn diese trägt ein langes Gewand und hat die Hände vor dem Gesicht verschränkt und den Kopf zur Brust geneigt.

Das Mahnmal wird nicht von einer Überdachung geschützt, sondern es bietet einem die Möglichkeit in den freien Himmel zu sehen. In den Mauern sind Vorsprünge eingearbeitet, die zur Befestigung von Kränzen dienen. Entworfen hat das Mahnmal Hans Sautter. Es wurde am 2. Dezember 1953 in einer Eröffnungsfeier eingeweiht.