Fürst Friedrich Anton Ulrich

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Friedrich Anton Ulrich von Waldeck, Sohn von Christian Ludwig, Graf zu Waldeck-Wildungen und Gräfin Anna Elisabeth, wurde am 27. November 1676 in Landau geboren und verstarb am 1. Januar 1728 in Bad Pyrmont

Er war Graf und späterer Fürst von Waldeck und Pyrmont, nachdem er am 6. Januar 1712 von Kaiser Karl VI. in den erblichen Fürstenstand erhoben worden war.

Schloss Friedrichstein in Alt-Wildungen

Unter seiner Regentschaft wurde der Umbau von Schloss Friedrichstein in Bad Wildungen, das nach ihm benannt wurde, vollendet. Nach dem Niedergang der ehemaligen Burganlage (aus dem 13. Jahrundert) entstand bereits 1660 an ihrer Stelle das spätere Schloss Friedrichstein, das dann in den Jahren 1707 bis 1714 restauriert und erweitert wurde. Das Schloss liegt auf einem 300 Meter hohen Bergkegel und überragt weithin sichtbar die Badestadt.

Der „bauwütige” Landesherr ließ 1715/ 16 auch das Renaissanceschloss auf dem "Oberen Herrenhof" in Korbach abreißen, um hier ein neues Barockschloss als Residenz zu erbauen. Der bereits begonnene , von J. L. Rothweil entworfene Bau wurde jedoch nicht vollendet. Das Vorhaben scheiterte am Widerstand der Korbacher Bürger, die eine Ausweitung der Machtbefugnisse des Fürsten im Bereich ihrer Stadt befürchteten und sich daher weigerten, dem Fürsten Baugrund zur Erweiterung des Schlossbereichs zu verkaufen. Der Fürst zog es schließlich vor, den bereits begonnen Bau des Residenzschlosses in Arolsen voranzutreiben.

Das ehemalige Arolser Renaissanceschloss war bereits 1710 abgerissen worden und wurde dann im Laufe der Jahre durch das heutige barocke Schloss ersetzt.

Obwohl im Jahre 1720 erst der Ostflügel bewohnbar war, zog das Fürstenpaar hier am 13.9. ein. Im Todesjahr von Fürst Friedrich Anton Ulrich, im Jahre 1728 wurde die Schlosskapelle eingeweiht.

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