Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck: Unterschied zwischen den Versionen

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Verhandlungen zur Gründung der Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) fanden im August [[1945]] in [[Treysa]] statt. Die "Kirchenkonferenz von Treysa" führte zum Zusammenschluss der lutherischen, reformierten und (evangelisch) unierten Landeskirchen.
 
Verhandlungen zur Gründung der Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) fanden im August [[1945]] in [[Treysa]] statt. Die "Kirchenkonferenz von Treysa" führte zum Zusammenschluss der lutherischen, reformierten und (evangelisch) unierten Landeskirchen.
 
== Von traditionell bis modern ==
 
Knapp eine Million evangelische Christen leben in den 947 Gemeinden der Landeskirche, die meisten davon in ländlichen Regionen. Dort haben sich bis heute stabile volkskirchliche Strukturen erhalten, d. h. die evangelische Kirche gehört zum Leben der Menschen einfach dazu, von Austritt ist hier viel seltener die Rede als in den großstädtischen Ballungsräumen.
 
  
 
==Gliederung==
 
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Die über 900 Kirchengemeinden sind zu 26 Kirchenkreisen zuammengefasst.
 
Die über 900 Kirchengemeinden sind zu 26 Kirchenkreisen zuammengefasst.
 
Das Gebiet der Landeskirche ist in vier geistliche Aufsichtsbezirke gegliedert, die keine Verwaltungsebenen sind: Waldeck und Marburg (im Westen), Kassel (im Norden), Hersfeld (im Osten) und Hanau (im Südosten), an deren Spitze jeweils ein Propst bzw. eine Pröpstin steht.
 
Das Gebiet der Landeskirche ist in vier geistliche Aufsichtsbezirke gegliedert, die keine Verwaltungsebenen sind: Waldeck und Marburg (im Westen), Kassel (im Norden), Hersfeld (im Osten) und Hanau (im Südosten), an deren Spitze jeweils ein Propst bzw. eine Pröpstin steht.
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== Von traditionell bis modern ==
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Knapp eine Million evangelische Christen leben in den 947 Gemeinden der Landeskirche, die meisten davon in ländlichen Regionen. Dort haben sich bis heute stabile volkskirchliche Strukturen erhalten, d. h. die evangelische Kirche gehört zum Leben der Menschen einfach dazu, von Austritt ist hier viel seltener die Rede als in den großstädtischen Ballungsräumen.
  
 
== siehe auch ==
 
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Version vom 14. Dezember 2008, 21:53 Uhr

Bischof Dr. Martin Hein
Bildquelle:blickkontakt

Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck ist eine Gliedkirche der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

Sie hat ihren Sitz in Kassel. Bischofskirche ist die Martinskirche in Kassel.

Evangelische Akademie

Die Landeskirche unterhält eine Evangelsiche Akademie in Hofgeismar (Landkreis Kassel).

Gebiet der Landeskirche

Seit der Wiedervereinigung liegt die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck im geographischen Zentrum Deutschlands.

Ihr Gebiet umfasst das ehemalige Kurfürstentum Hessen sowie das Fürstentum Waldeck , also den nördlichen und östlichen Teil des heutigen Bundeslandes Hessen sowie die ehemalige kurhessische Exklave Schmalkalden in Thüringen.

Im Süden reicht sie über Fulda und Hanau bis zum Frankfurter Stadtteil Bergen-Enkheim.

Geschichte

Verhandlungen zur Gründung der Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) fanden im August 1945 in Treysa statt. Die "Kirchenkonferenz von Treysa" führte zum Zusammenschluss der lutherischen, reformierten und (evangelisch) unierten Landeskirchen.

Gliederung

Die über 900 Kirchengemeinden sind zu 26 Kirchenkreisen zuammengefasst. Das Gebiet der Landeskirche ist in vier geistliche Aufsichtsbezirke gegliedert, die keine Verwaltungsebenen sind: Waldeck und Marburg (im Westen), Kassel (im Norden), Hersfeld (im Osten) und Hanau (im Südosten), an deren Spitze jeweils ein Propst bzw. eine Pröpstin steht.

Von traditionell bis modern

Knapp eine Million evangelische Christen leben in den 947 Gemeinden der Landeskirche, die meisten davon in ländlichen Regionen. Dort haben sich bis heute stabile volkskirchliche Strukturen erhalten, d. h. die evangelische Kirche gehört zum Leben der Menschen einfach dazu, von Austritt ist hier viel seltener die Rede als in den großstädtischen Ballungsräumen.

siehe auch

Weblinks