Esse: Unterschied zwischen den Versionen

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Eine reine Mahlmühle war dagegen die ''Hagenmühle'' aus dem 18. Jahrhundert, die bereits in den 1880-er Jahren stillgelegt wurde.  
 
Eine reine Mahlmühle war dagegen die ''Hagenmühle'' aus dem 18. Jahrhundert, die bereits in den 1880-er Jahren stillgelegt wurde.  
  
Auch im Stadtgebiet von Grebenstein liegt eine ''Hagenmühle''. Noch immer wird dort gemahlen.
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(''<small>'''Anmerkung:''' nicht zu verwechseln ist die "Hagenmühle" mit der weiter im Süden gelegenen "Hagemühle" in [[Grebenstein]]. Die Grebensteiner Wassermühle der Familie Hold blickt auf eine lange Tradition seit dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] zurück, was in einem Artikel in der [[Hofgeismar|Hofgeismarer]] Ausgabe der [[HNA]] vom 29.10.2007 gewürdigt wurde. Der jetztige Müller, Hans Konrad Hold ist nach diesem Artikel der letzte seiner Zunft im  [[Kreis Hofgeismar|Kreisteil]].</small>'')
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Version vom 8. Dezember 2007, 15:13 Uhr

Die Esse bei Hümme

Die Esse ist ein Flüsschen im Landkreis Kassel.

Sie entspringt in der Nähe von Espenau-Hohenkirchen und mündet nach etwa 25 km bei Trendelburg-Stammen in die Diemel.

An der Esse liegen die Stadtgebiete von Grebenstein und Hofgeismar. In Hofgeismar mündet auch die Lempe in die Esse.


Wassermühlen an der Esse:

Westlich vom Hofgeismarer Stadtteil Gesundbrunnen liegt die Kabemühle an der Esse. Bis zum Jahre 1923 wurde hier ein Wasserrad von 4,25 m Durchmesser angetrieben.

Auch das benötigte Wasser zum Betrieb der Hofgeismarer Steinmühle (an der Bahnstrecke Kassel – Warburg) kam aus der Esse. In den Jahren 1877 bis 1917 wurde hier neben einer Mahlmühle auch eine Sägemühle betrieben. Zwei Wasserräder mit einem Durchmesser von 4,60 m bzw. 5,32 m standen zur Verfügung, die im Jahre 1892 gegen eine Turbine ausgetauscht wurden.

Eine reine Mahlmühle war dagegen die Hagenmühle aus dem 18. Jahrhundert, die bereits in den 1880-er Jahren stillgelegt wurde.

(Anmerkung: nicht zu verwechseln ist die "Hagenmühle" mit der weiter im Süden gelegenen "Hagemühle" in Grebenstein. Die Grebensteiner Wassermühle der Familie Hold blickt auf eine lange Tradition seit dem Dreißigjährigen Krieg zurück, was in einem Artikel in der Hofgeismarer Ausgabe der HNA vom 29.10.2007 gewürdigt wurde. Der jetztige Müller, Hans Konrad Hold ist nach diesem Artikel der letzte seiner Zunft im Kreisteil.)