Eseltreiber: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Esel diente in den vergangenen Jahrhunderten, auch in unserer Gegend, vielfach als Lasttier, um schwere Lasten in unzugängliche Gebiete zu transportieren. Der Berufsstand der Eseltreiber wurde von der Landbevölkerung im Haupt- oder Nebenberuf betrieben.
 
Der Esel diente in den vergangenen Jahrhunderten, auch in unserer Gegend, vielfach als Lasttier, um schwere Lasten in unzugängliche Gebiete zu transportieren. Der Berufsstand der Eseltreiber wurde von der Landbevölkerung im Haupt- oder Nebenberuf betrieben.
 
 
Mit Eseln wurden z. B. Baustoffe in die Städte (siehe auch [[Hardegser Esel]]) und Lebensmittel vom Harzkornmagazin in Osterode in den Harz getragen.Der Esel und der Eseltreiben begegnet uns in vielen Geschichten und Sagen (z. B. die Geschichte über den Müllerbuschen aus Halle(Saale), der mit seinem Esel über Rosen schritt, die für Kaiser Otto I. gestreut waren).
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Mit Eseln wurden z. B. Baustoffe in die Städte (siehe auch [[Hardegser Esel]]) und Lebensmittel vom Harzkornmagazin in [[Osterode]] in den [[Harz]] getragen.Der Esel und der Eseltreiben begegnet uns in vielen Geschichten und Sagen (z. B. die Geschichte über den Müllerbuschen aus Halle(Saale), der mit seinem Esel über Rosen schritt, die für Kaiser Otto I. gestreut waren).
  
 
In vielen Orten, auch in [[Südniedersachsen]], gibt es heute noch Wege und Plätze, die nach dem Berufsstand der Eseltreiber benannt sind (z.B. der Eseltreiberweg am Koppenberg in [[Westerhof]], oder der Eselsplatz oberhalb der [[Sösetalsperre]] bei [[Osterode]], der der erste Rastplatz für die schwerbeladenen Tiere war, wenn sie in Osterode gestartet waren und den beschwerlichen Aufstieg in den Oberharz vor sich hatten.
 
In vielen Orten, auch in [[Südniedersachsen]], gibt es heute noch Wege und Plätze, die nach dem Berufsstand der Eseltreiber benannt sind (z.B. der Eseltreiberweg am Koppenberg in [[Westerhof]], oder der Eselsplatz oberhalb der [[Sösetalsperre]] bei [[Osterode]], der der erste Rastplatz für die schwerbeladenen Tiere war, wenn sie in Osterode gestartet waren und den beschwerlichen Aufstieg in den Oberharz vor sich hatten.

Version vom 23. Juli 2008, 00:33 Uhr

Hardegsen: Ein Hardegser Esel vor dem Gebäude der Stadtverwaltung

Der Esel diente in den vergangenen Jahrhunderten, auch in unserer Gegend, vielfach als Lasttier, um schwere Lasten in unzugängliche Gebiete zu transportieren. Der Berufsstand der Eseltreiber wurde von der Landbevölkerung im Haupt- oder Nebenberuf betrieben.

Mit Eseln wurden z. B. Baustoffe in die Städte (siehe auch Hardegser Esel) und Lebensmittel vom Harzkornmagazin in Osterode in den Harz getragen.Der Esel und der Eseltreiben begegnet uns in vielen Geschichten und Sagen (z. B. die Geschichte über den Müllerbuschen aus Halle(Saale), der mit seinem Esel über Rosen schritt, die für Kaiser Otto I. gestreut waren).

In vielen Orten, auch in Südniedersachsen, gibt es heute noch Wege und Plätze, die nach dem Berufsstand der Eseltreiber benannt sind (z.B. der Eseltreiberweg am Koppenberg in Westerhof, oder der Eselsplatz oberhalb der Sösetalsperre bei Osterode, der der erste Rastplatz für die schwerbeladenen Tiere war, wenn sie in Osterode gestartet waren und den beschwerlichen Aufstieg in den Oberharz vor sich hatten.

Aus Archiv: Horst Bredthauer, Westerhof