Eschwege: Unterschied zwischen den Versionen

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* Die Gesteine der "Blauen Kuppe" entstanden vor etwa 12 Millionen Jahren durch einen unterirdischen Vulkanausbruch, wobei das Magma in die Buntsandsteinschicht eindrang. Durch die ehemalige Nutzung als Steinbruch ab dem 17. Jahrhundert entstand die heutige Form der „Blauen Kuppe“.
 
* Die Gesteine der "Blauen Kuppe" entstanden vor etwa 12 Millionen Jahren durch einen unterirdischen Vulkanausbruch, wobei das Magma in die Buntsandsteinschicht eindrang. Durch die ehemalige Nutzung als Steinbruch ab dem 17. Jahrhundert entstand die heutige Form der „Blauen Kuppe“.
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==siehe auch==
 
==siehe auch==

Version vom 2. März 2008, 12:12 Uhr

Eschwege
WappenEschwege.jpg
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Werra-Meißner-Kreis
Höhe: 211
Fläche: 63,27 qkm
Einwohner: 20.474 (30. Juni 2007)
Postleitzahl: 37269
Vorwahl: 05651
Kfz-Kennzeichen: ESW
Adresse der
Stadtverwaltung:
Obermarkt 22
37269 Eschwege
Website: www.eschwege.de
Bürgermeister: Jürgen Zick (SPD)

Eschwege ist die Kreisstadt des Werra-Meißner-Kreises in Nordhessen.

Stadtteile

Geografie

Die Stadt liegt östlich vom Hohen Meißner, etwa 40 km südlich von der Stadt Göttingen und etwa 45 km nordöstlich von der Stadt Kassel.

Geschichte

Als eskinivvach wird der Ort im Jahre 974 erstmals urkundlich erwähnt; er erhält um das Jahr 1188 Marktrechte und im Jahre 1249 auch Stadtrechte.

Der Name wird hergeleitet von "Eskiniwach", der "„Siedlung bei den Eschen am Wasser“" und erklärt vielleicht, dass sich im Sprachgebrauch der Gegend die Bezeichnung „Eschewei“ bis heute erhalten hat.

Kaiser Otto II. hinterließ hier den Königshof und die Siedlung seiner Frau Theophano und die Tochter Sophie gründete um das Jahr 1000 ein Stift auf dem Eschweger Cyriakusberg, das dem heiligen Cyriakus geweiht wurde.

Vorübergehend gehörte Eschwege ab dem Jahre 1264 - in der Folge des Thüringisch-Hessischen-Erbfolgekriegs - unter Landgraf Heinrich I. zu Hessen bevor im Jahre 1385 der Thüringer Landgraf Balthasar die Stadt einnahm und hier im Jahre 1386 eine Burg errichtete, die an Stelle des alten Honer Tores entstand.

Erst im Jahre 1433 wurde die Stadt wieder hessisch und die Landgrafen Philipp I., Wilhelm IV. und Moritz bauten die Burg im Laufe der Zeit zu einem Schloss aus, das in der Folgezeit auch wiederholt die Residenz der hessischen LAndgrafen war.

Unter dem Dreißigjährigen Krieg hat auch Eschwege sehr gelitten. An Ostern 1637 wurde die eroberte Stadt geplündert und in Brand gesetzt.

Im Jahre 1875 erhielt Eschwege eine Eisenbahnverbindung auf der Strecke von Bebra nach Eschwege. Am Bahnhof Niederhone - seit dem Jahre 1938 "Eschwege-West" - trafen die "Kanonenbahn" und die "Bebraer Bahn zusammen.

Der jüdische Friedhof in Eschwege erinnert an die 750-jährige Geschichte der Juden im Werra-Meißner-Kreis.

Kirchen

Sehenswürdigkeiten

  • Einen reizvollen Ausblick hat man vom „Leuchtberg“ (mit Bismarckturm), der auch der Hausberg von Eschwege genannt wird. Schöpfer der Leuchtberganlagen war Jakob Anton Spangenberg.
  • Sehenswert ist auch die Neustädter Kirche (St. Katharina), eine dreischiffige, spätgotische Hallenkirche aus dem 14. Jahrhundert.
  • Die Gesteine der "Blauen Kuppe" entstanden vor etwa 12 Millionen Jahren durch einen unterirdischen Vulkanausbruch, wobei das Magma in die Buntsandsteinschicht eindrang. Durch die ehemalige Nutzung als Steinbruch ab dem 17. Jahrhundert entstand die heutige Form der „Blauen Kuppe“.

siehe auch:

siehe auch

Weblinks

siehe auch:
Kreiskarte



Städte und Gemeinden im Werra-Meißner-Kreis
WappenWerraMeißner.jpg

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