Eschenstruth

Aus Regiowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Eschenstruth ist ein Ortsteil von Helsa mit etwa 1800 Einwohnern.

Zu Eschenstruth gehört auch die Siedlung Waldhof.

Geografie

Eschenstruth liegt im Kaufunger Wald etwa 20 km östlich von Kassel im Lossetal an der Bundesstraße B 7 in Richtung Hessisch-Lichtenau.

Geschichte

Wappen von Helsa

Die Gemeinde Helsa entstand in den Jahren 1970 bis 1972 nach dem Zusammenschluss der Dörfer Helsa, Wickenrode, St. Ottilien und Eschenstruth.

Als Ausdruck der historischen Identität der einzelnen Ortsteile zieren heute vier Symbole das Wappen von Helsa: Eine Esche für Eschenstruth, ein Gläsnerzeichen für Wickenrode, ein gallischer Hahn für das Hugenottendorf St. Ottilien und eine Glocke für Helsa.

Kirche

Die Thomaskirche in Eschenstruth entstand im 12. Jahrhundert im romanischen Baustil.

Die einschiffige ev. Kirche mit romanischem Kern verfügt über einen rechteckigen Westturm und Turmhaube von 1784. Die Barockorgel von Baumeister Dauphin aus Mühlhausen stammt aus den Jahren 1711 bis 1714.

Sehenswert ist die spätgotische Glasmalerei aus dem 15. Jahrhundert. Neueren Datums sind die Pfingstfenster von Diether F. Domes aus 1961.

Sehenswürdigkeiten

Neben der ev. Thomaskirche in Eschenstruth gehören zu den Sehenswürdigkeiten am Ort:

  • Dorfgemeinschaftshaus mit Handwebstuhl,
  • Fachwerkhaus am Mühlweg 49 mit reichgeschnitztem Portal aus 1680,
  • Handwebstube in Eschenstruth
  • Historische Mühle Most (Wilhelm-Ströpke-Straße 4), erstmals 1636 als Dorf-Getreidemühle erwähnt; nach der Stilllegung 1958 werden heute die Ausstattung und Arbeitsbedingungen des Müllerhandwerks in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gezeigt ( komplett erhaltene Mühleneinrichtung)
  • Waldhof, ehem. Arbeitersiedlung des Munitionswerks Hirschhagen.

siehe auch

Weblinks