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Aktuelle Version vom 19. Januar 2012, 14:03 Uhr

Enrico Fermi

Enrico Fermi (* 29. September 1901 in Rom, Italien, † 28. November 1954 in Chicago, USA), war einer der bedeutendsten Kernphysiker des 20. Jahrhunderts. 1938 erhielt er den Nobelpreis für Physik.

Leben

Bereits im Alter von 17 Jahren begann er ein Physikstudium an der Universität Pisa, das er 1922 mit einer Promotion über Röntgenstreuung an Kristallen abschloss. 1923 hatte Fermi dank eines Stipendiums einen mehrmonatigen Forschungsaufenthalt in Göttingen bei Max Born. Göttingen war damals das führende Zentrum der theoretischen Physik. Ihm gelang am 2. Dezember 1942 (15:25 Uhr) an der University of Chicago mit dem Kernreaktor Chicago Pile No. 1 erstmals eine kritische Kernspaltungs-Kettenreaktion, eine Leistung, die auf der theoretischen Vorarbeit von Leó Szilárd fußte.

Im Sommer 1944 zog Fermi mit seiner Familie nach Los Alamos (New Mexico) in das geheime Atom-Forschungslabor der USA. Als Berater von Robert Oppenheimer spielte Fermi eine wichtige Rolle bei Entwicklung und Bau der ersten Atombomben. Nach dem Zweiten Weltkrieg beschäftigte sich Fermi wieder mit der Grundlagenforschung im Kernforschungszentrum an der Universität Chicago. Nach einer Europareise 1954 erkrankte Fermi an Magenkrebs, woran er noch im selben Jahr verstarb. [1]

Auszeichnungen

  • 1938 Nobelpreis
  • 1953 Henry Norris Russell Lectureship
  • 1954 Max-Planck-Medaille

Literatur

  • Laura Ferm: Mein Mann und das Atom. Diederichs Verlag, 1956.

Weblinks

  1. Enrico Fermi bei Wikipedia

siehe auch