Elisabeth von Thüringen

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Bildnis der Heiligen Elisabeth in der Marburger Elisabethkirche

Elisabeth von Thüringen wurde am 7. Juli 1207 geboren und starb am 17. November 1231. Schon wenige Jahre nach ihrem Tod wurde sie heilig gesprochen. Die Tochter des ungarischen Königs Andreas II. war Landgräfin von Thüringen und die Großmutter des ersten hessischen Landgrafen.

Leben und Wirken

Nach dem frühen Tod ihres Ehemannes (Landgraf Ludwig IV. von Thüringen) bei einem Kreuzzug im Jahre 1227 widmete sie ihr Leben der Sorge um Arme und Kranke. In Marburg wurden in ihrem Auftrag auf dem Gelände nördlich der nach ihrem Tod errichteten Elisabeth-Kirche ein Franziskus-Spital errichtet.

Eine ihrer Töchter, Sophie (1224-1275) heiratete Heinrich II., Herzog von Brabant. Der gemeinsame Sohn (und Enkel von Elisabeth) war Landgraf Heinrich I. von Hessen, der erste Landgraf von Hessen.

Elisabethkirche in Marburg

Die Elisabethkirche in Marburg, eine der ältesten und schönsten gotischen Kirchen Deutschlands, wurde an der Stelle errichtet, an der sich einst das Hospital der mildtätigen ungarischen Königstochter befunden hatte.

Sie entstand über dem Grab der heiligen Elisabeth in den Jahren 1235 bis 1283.

Jubiläumsjahr 2007

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Der 800. Geburtstag der heiligen Elisabeth von Thüringen - deren Schwager Konrad von Thüringen als Gründer Wolfhagens gilt - wurde im Jahre 2007 auch in Wolfhagen gefeiert, unter anderem mit der Wanderausstellung "Krone, Brot und Rosen" und dem Elisabethfest am 26. August 2007.

siehe auch

Weblinks