Eissporthalle Kassel: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Kasseler Eissporthalle''' befindet sich Am [[Auestadion]] 1 in 34121 Kassel.
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Die '''Kasseler Eissporthalle''' ist das Heimatstadion der Eishockey-Mannschaft [[Kassel Huskies]]. Sie befindet sich in unmittelbarer Nähe des [[Auestadion | Auestadions]].
  
 
Seit [[1977]] existiert die Eissporthalle in [[Kassel]]. Die von Edith und Simon Kimm konzipierte Spielstätte machte es von Beginn an mehr als 3.000 Zuschauern möglich, die Spiele der damaligen ''ESG Kassel'' zu verfolgen. In den 1990er Jahren wurde die Zuschauerkapazität der Halle auf 6.100 Plätze, davon 2.720 Sitz- inkl. 250 Logenplätze, erweitert und bot den heutigen [[Kassel Huskies]] schon zum Start der [[DEL|Deutschen Eishockey Liga]] einen beachtlichen Zuschauerschnitt.
 
Seit [[1977]] existiert die Eissporthalle in [[Kassel]]. Die von Edith und Simon Kimm konzipierte Spielstätte machte es von Beginn an mehr als 3.000 Zuschauern möglich, die Spiele der damaligen ''ESG Kassel'' zu verfolgen. In den 1990er Jahren wurde die Zuschauerkapazität der Halle auf 6.100 Plätze, davon 2.720 Sitz- inkl. 250 Logenplätze, erweitert und bot den heutigen [[Kassel Huskies]] schon zum Start der [[DEL|Deutschen Eishockey Liga]] einen beachtlichen Zuschauerschnitt.

Version vom 5. Juli 2012, 13:45 Uhr

Die Kasseler Eissporthalle ist das Heimatstadion der Eishockey-Mannschaft Kassel Huskies. Sie befindet sich in unmittelbarer Nähe des Auestadions.

Seit 1977 existiert die Eissporthalle in Kassel. Die von Edith und Simon Kimm konzipierte Spielstätte machte es von Beginn an mehr als 3.000 Zuschauern möglich, die Spiele der damaligen ESG Kassel zu verfolgen. In den 1990er Jahren wurde die Zuschauerkapazität der Halle auf 6.100 Plätze, davon 2.720 Sitz- inkl. 250 Logenplätze, erweitert und bot den heutigen Kassel Huskies schon zum Start der Deutschen Eishockey Liga einen beachtlichen Zuschauerschnitt.

Neben dem Eishockeysport bietet die Kasseler Eissporthalle auch die Möglichkeit, in der Wintersaison den Gästen das Schlittschuhlaufen zu erlauben.

Nach dem Aus der Kassel Huskies als Profi-Eishockeymannschaft Ende August 2010 droht die Schließung der Eishalle. Am 29. September 2010 platzten die Verhandlungen über den Erhalt des Geschäftsbetriebs in der Kasseler Eissporthalle. Der Geschäftsbetrieb sollte in eine neue Gesellschaft überführt werden, um den Spiel- und Trainingsbetrieb des Eishockey-Nachwuchses fortsetzen zu können.

Nach zähen Verhandlungen gelang es dem Huskies-Insolvenzverwalter Dr. Frank-Ludwig Danko, einen neuen Betreiber für die Eishalle zu finden. Am 1. Oktober 2010 wurde bekannt gegeben, dass der künftiger Betreiber die neu gegründete "Kasseler Eissporthalle Betriebsgesellschaft" ist. Geschäftsführer ist Stefan Traut. Den Vertrag als Betreiber hat Traut mit dem Pächter der Halle, der Rosco GmbH, abgeschlossen. Er läuft bis zum 1. Mai 2011.

Am 12. Oktober 2010 wurde bekannt, dass der Investor Dennis Rossing die Eissporthalle ausbauen will: Er will die Kasseler Eissporthalle zu einer Multiarena mit 7000 Plätzen umbauen und in der Salzmannfabrik ein Technisches Rathaus schaffen. Die Entscheidung, die Halle zu kaufen und umzubauen, macht Rossing aber von der Stadt abhängig.

Die amtlich genehmigte Zuschauerzahl der Eissporthalle ist möglicherweise mehrfach überschritten worden. Das wurde am 26. Oktober 2010 bekannt. Die Bauaufsicht genehmigt maximal 4718 Zuschauer bei einem Eishockeyspiel, 7404 bei Konzerten. Zu DEL- und Zweitligazeiten hieß es häufig, dass die Halle mit 6101 Zuschauern ausverkauft sei. Im Spiel gegen Landshut sollen es sogar 8000 gewesen sein. Das Thema kam auf, nachdem aus dem Umfeld des Investors Dennis Rossing in einem Brief an die Stadt dieser Umstand geschildert worden sein soll. Ob dieser Brief tatsächlich existiert, ist bislang unklar.

Dennis Rossing legt am 18.Dezember 2010 Pläne für den Umbau der Eissporthalle vor: Er will die in die Jahre gekommene Halle mit 14 Millionen Euro modernisieren. Das Projekt ist damit eine kleine Multihallen-Lösung: Vor allem sollen durch ein hohes Bühnenhaus große Konzerte mit bekannten Stars möglich sein. Durch eine ausfahrbare Teleskop-Tribüne gibt es im Bühnenbereich Stehplätze, wenn auf dem Spielfeld Sport geboten wird. Damit würde eine echte Arena mit Zuschauerplätzen auf allen vier Seiten des Spielfeldes entstehen. [1]


siehe auch

Weblinks

Artikel

  1. Aus HNA.de vom 18.12.2010: Eishalle: Dennis Rossing will 14 Millionen Euro in kleine Multihallen-Lösung investieren
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