Einbecker Brauerei

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Die 'Einbecker Brauerei zählt nicht zuletzt aufgrund der Bockbiertradition zu den bekanntesten und renommiertesten Brauerein Deutschlands („Ohne Einbeck gäbs kein Bockbier“).

Geschichte

Die Einbecker Brauerei wird erstmals im Jahre 1378 erwähnt. Auf einer Rechnung vom 28. April dieses Jahres wird der Verkauf von zwei Tonnen Einbecker Bier nach Celle nachgewiesen. Schon damals war der Bierhandel für die Stadt bedeutungsvoll. Jeder Vollbürger hatte das Recht, Bier zu brauen. 700 Bürger nahmen dies in Anspruch. Im 14. und 15. Jahrhundert zogen Biertrecks bis Dänemark, Lettland und Holland und machten das Einbecker Bier bekannt.

1794 wurden die Einzelbraurechte zusammengelegt und die „Städtische Brauerei“ entstand. Im Jahre 1851 dann ein weiterer Meilenstein in der Unternehmensgeschichte: Das erste Bier wurde in Flaschen abgefüllt. Seitdem ist die Flasche typisch für die Brauerei. Sie wurde seither nicht verändert. 1967 wurde das Unternehmen in die Einbecker Brauerei Aktiengesellschaft umgewandelt. Zwei Jahre später wurde die AG von der Schultheiss Brauerei AG gekauft, die mit der Dortmunder Union zu Brau & Brunnen fusionierte.

1988 übernahm die Einbecker Brauerei das Göttinger Brauhaus, neun Jahre später folgte die Kasseler Martini Brauereibeteiligungs GmbH.

Die Biersorten

Einbecker: Brauherren, Pilsener, Ur-Bock dunkel, Ur-Bock hell, Mai Ur-Bock, Brauherren alkoholfrei, Dunkel, Diät-Pils, Spezial, Gold, Green Lemon

Martini: Weissbier dunkel, Weissbier hell, Weissbier kristall, Weissbier naturtrüb, Radler, Winterbier

Göttinger: Pilsener, Edel-Pils

Zahlen

Die Einbecker Brauerei beschäftigt 212 Mitarbeiter, dazu kommen 14 Auszubildende. Im Jahr 2005 wurden 854 000 Hektoliter abgesetzt. Der Umsatz lag im selben Jahr bei 44,5 Millionen Euro.

Vorstand

Den Vorstand der Einbecker Brauerei bilden Reinhold Sauer und Lothar Gauß.

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