Dorfscheune Hümme: Unterschied zwischen den Versionen

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(Platz für rostige Tränen)
 
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== Platz für rostige Tränen ==
 
[[Datei:Hümme-Stele 0352.jpg|thumb|right|250px|Stele von Pit Morell vor der Wiesenbergschule]]
 
'''Stele von Pit Morell wird das Hümmer Stadtbild bereichern'''
 
 
''Artikel aus [[HNA]]-online vom 24.07.2009''
 
 
[[Hümme]]. Zur Kunstausstellung "Kunstdinger" hatte die Initiative Hümme "Unser Dorf" Künstler eingeladen, die in der Region ihre Wurzeln haben. Monika Bodenmüller, Karin Bormann, Katharina Grote Lambers, Karl F. Hofeditz, Kordula Klose, Pit Morell, Georg Roth, Charlotte Schütz und Rolf Steiner stellten Bilder, Objekte und Skulpturen in und um die Hümmer [[Dorf- und Kulturscheune Hümme|Dorf- und Kulturscheune]] aus.
 
 
Die Ausstellung war ein großer Erfolg. Allein zur Ausstellungseröffnung kamen 250 Kunstinteressierte. Ein Findungsausschuss, bestehend aus Claudia Ruis, Klaus Matthes und Peter Nissen, hat nun im Namen der Initiative Hümme "Unser Dorf" ein Werk ausgesucht, das dank der Unterstützung der Stadt Hofgeismar in Hümme bleiben soll. "Die Auswahl war nicht einfach, gab es doch eine ganze Reihe geeigneter Kunstobjekte, und wir bedanken uns bei allen Künstlern ganz herzlich", so Peter Nissen als Sprecher der Initiative Hümme "Unser Dorf".
 
 
'''Biotit-Gneis in Herzform'''<br>
 
Die Wahl fiel schließlich auf eine von [[Pit Morell]] entworfene Stele. Integriert im oberen 2. Quartal der 30 Zentimeter breiten und 150 Zentimeter hohen Stahlplatte (zwei Zentimeter dick) ist ein etwa 30 Millionen Jahre alter Biotit-Gneis (Stein) in Herzform. Der Stein stammt aus dem Kampener Kliff auf der Insel Sylt und wurde von Pit Morell am Fuß des Kliffs gefunden und für die Stele ausgewählt. Fertiggestellt wurde die Stele in der Werkstatt des Metallbaumeisters Robert C. Morell in Tinnum auf Sylt.
 
 
"Bewusst habe ich eine einfache Form gewählt. Nichts riesiges, nichts gigantisches. Im Hinblick auf eine immer größer werdende Menschheit ist ja Einfachheit, Sparsamkeit und Schlichtheit angesagt. Kein Prunk!", sagt Pit Morell. Steht die Stele länger im Freien, der Witterung ausgesetzt, so beginnt sie zu "leben". Aus der im Quadrat ausgeführten Schweiß-Narbe beginnt sie rostige Tränen zu erzeugen, beginnt zu verwittern. Der herzförmige Stein bleibt wie er ist. (Das Herz mit vielfältigem Sinngehalt). Ein Standort für die Stele im Freien soll demnächst von der Initiative Hümme "Unser Dorf" festgelegt werden. ''(eg)''
 
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== Kulturzeit in Hümme ==
 
== Kulturzeit in Hümme ==
  

Aktuelle Version vom 1. Dezember 2015, 16:25 Uhr

Dorfscheune in Hümme

Die Dorfscheune Hümme besfindet sich im Hofgeismarer Ortsteil Hümme. In der Scheune finden auch kulturelle Veranstaltungen statt.

Zum wiederholten Male findet im Jahr 2010 etwa in der Dorfscheune die Eröffnung der Ausstellung Kunstdinger statt, die Bilder, Objekte und Skulpturen von Künstlern aus der Region zeigt.

Die Kunst ist angekommen

"Die Kunst ist angekommen", hieß es in einem Artikel in der HNA vom 19. Juli 2009, der von einem Kabarett-Abend im Rahmen des Kultursommers Nordhessen berichtete, ebenso von einer Ausstellungseröffnung einen Tag zuvor mit Werken von Künstlern, die im Landkreis Kassel wohnen oder wie Pit Morell ihre Wurzeln hier haben.

"Ausgestellt waren genähte Keramiken von Monika Bodenmüller, Figuren, die den Händen von Karin Bohrmann entstammen. Katharina Grote-Lambers war mit ihren ästhetischen Landkarten aus Erdpartikeln und Farbe vertreten. Karl F. Hofeditz wurde mit seinem Wandobjekt aus Kupfer, Zinn und Eichenholz einen Tag vor Ausstellungseröffnung fertig. Kordula Klose stellte in dem idyllischen Garten der Dorfscheune Stahlplastiken aus, in direkter Nachbarschaft zum Kardinal von Georg Roth. Vertreten waren auch Werke der Künstler Charlotte Schütz und Rolf Steiner." (zrk)


Kulturzeit in Hümme

Zu den regelmäßigen Veranstaltungen der Hümmer Initiative „Unser Dorf“ gehört das Kulturprogramm „Kulturzeit in Hümme“. Zum wiederholten Male präsentiert die Initiative in 2010 eine Kunstaustellung in der Hümmer Dorfscheune.

Verankert in der Region

Artikel aus HNA - online vom 4.3.2010

von Tanja Temme

Hümme. Durch ein Jubiläum wurde es ins Leben gerufen, und nun wird es fortgeführt: Das Kulturprogramm der Hümmer Initiative „Unser Dorf“. Ende des Monats wird die abwechslungsreiche Veranstaltungsreihe „Kulturzeit in Hümme“ los gehen.

Anlässlich unseres zehnjährigen Bestehens haben wir im vergangenen Jahr verschiedene kulturelle Veranstaltungen im Dorf ausgerichtet“, sagt Peter Nissen, Sprecher der Initiative. Da das Programm sehr gut angekommen sei, solle es auch in diesem Jahr weitergehen. Dass einzelne Veranstaltungen auch in überörtlichen Reihen vertreten sind, wie dem Kultursommer Nordhessen, begrüßen die Mitglieder der Initiative, denn „so sei man auch in der Region verankert“.

Mit einem Reisebericht über Namibia beginnt das Programm am 30. März, 20 Uhr, im Gasthaus Busch. Dort wird Wilfried Eckart anhand von Photos seine Erlebnisse schildern.

Vogelstimmenwanderung
Eine Vogelstimmenwanderung mit Unterstützung des Ecomuseums Reinhardswald wird am 13. Mai, ab 5 Uhr, angeboten. Vogelkundler Hartmut Stephan holt die Teilnehmer am Gasthaus Busch ab.

Viel zu lachen gibt es bei dem Theaterstück „Wenn der Hahn kräht“, das die Volksbühne Bad Emstal am 29. Mai ab 20 Uhr, in der Dorfscheune aufführen wird.

Über eine mögliche Nutzung des Hümmer Bahnhofgebäudes soll beim Bahnhofsfrühstück am 26. Juni, ab 10 Uhr, diskutiert werden. Eine Machbarkeitsstudie wird dabei ebenfalls präsentiert.

Höhepunkt der Veranstaltungsreihe ist das Wochenende vom 30. Juli bis 1. August, das die Initiative mit dem Kultursommer Nordhessen ausrichten wird. Los geht es am Freitag, 30. Juli, ab 19 Uhr in der Dorfscheune mit der Eröffnung der Ausstellung Kunstdinger. Bilder, Objekte und Skulpturen von Künstlern aus der Region werden in der Ausstellung gezeigt. Die Vernissage wird mit Musik von Som Bassa umrahmt. An den folgenden zwei Ausstellungstagen wird es ab 10 Uhr Kabarett und Figurentheater für Kinder geben.

Er tanzt mit der Stimme
Comedian Martin O. unterhält mit seinem Programm „Der mit der Stimme tanzt“ am Samstag, 31. Juli, ab 20 Uhr, in der Dorfscheune. Quer durch alle Genres und Sprachen singt, erzählt und imitiert der Künstler in seinen Darbietungen.

Mit einem Kinder- und Familienprogramm endet das Wochenende am Sonntag, 1. August, 15 Uhr. Das Figurentheaterstück „Kleiner Vogel, flieg“ wird das Theater Laku Paka dann in der Dorfscheune zum Besten geben.

Im Rahmen des Märchentheaters am Märchenlandweg wird das Theater Laku Paka am 27. August, ab 16 Uhr, erneut in der Hümmer Dorfscheune zu Gast sein. Dann wird es mit dem kindgerechten Stück „Die Bremer Stadtmusikanten“ unterhalten.

Für gute Unterhaltung werden Siggis´s Straßenmusikanten aus Grebenstein beim Musikalischen Frühschoppen am 12. September, ab 11 Uhr, in der Dorfscheune sorgen.

Mit einem Diavortrag über Italien endet am 12. November das Programm. Ab 20 Uhr wird Ernst König „Von der Toscana bis Sizilien“ im Gasthaus Busch berichten.

2012: Kulturzeit amüsant verpackt

Kabarett, Kunst und eine Multimediaschau mit sprachlichen Kuriositäten gehören zum Kulturzeit-Programm 2012 der Hümmer Initiative „Unser Dorf“. Ausstellungen, Auftritte und Workshops werden wiederum in der Dorf- und Kulturscheune stattfinden.

siehe auch

"Stein der alten Essebrücke" vor der Dorfscheune in Hümme

Weblinks