Documenta Archiv

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Das documenta Archiv in Kassel.

Auf eine Initiative von Arnold Bode im Jahr 1961 geht die Gründung des documenta archivs zurück. Das documenta archiv sollte demnach die Unterlagen und Akten zur Konzeption und Organisation der Ausstellung sammeln sowie Bücher und Kataloge zur Kunst des 20. Jahrhunderts.[1]

Funktion

Heute ist das documenta Archiv eine der wichtigsten Spezialbibliotheken zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts, die Kataloge und Monographien ebenso umfasst wie Zeitschriften. Darüber hinaus birgt das Archiv 250.000 Zeitungsausschnitte, 150.000 Einladungskarten, und mehr als 2000 Aktenmappen in 533 Archivkartons - insbesondere zur Organisation der Ausstellung. Hinzu gekommen ist ein ständig wachsendes Medienarchiv mit mehr als 3000 Videotiteln, 450 DVDs, 25.000 Dias, 1000 Ektachromen, 10.000 s/w-Fotos, 2.000 Künstlerporträts. Außerdem verwaltet das documenta Archiv die Nachlässe von Arnold Bode und Harry Kramer.

Schriftenreihe

Das documenta archiv veröffentlicht Bücher zur Geschichte der documenta. Bislang wurden 28 Publikationen herausgegeben. [1]

Standort

Das documenta archiv hat seine Räume im Kulturhaus Dock 4 Untere Karlsstraße 4, direkt hinter dem Fridericianum. Träger des documenta archivs ist die documenta und Museum Fridericianum gGmbH. Geleitet wird das Archiv von Dr. Birgit Jooss. [2]

siehe auch

Weblinks und Quellen

  1. Aus HNA.de vom 24. Mai 2011: documenta-Archiv: Ritterschlag ist geschafft