Documenta Archiv: Unterschied zwischen den Versionen

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Heute ist das documenta Archiv eine der wichtigsten Spezialbibliotheken zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts, die Kataloge und Monographien ebenso umfasst wie Zeitschriften. Darüber hinaus birgt das Archiv 250.000 Zeitungsausschnitte, 150.000 Einladungskarten, und mehr als 2000 Aktenmappen in 533 Archivkartons - insbesondere zur Organisation der Ausstellung. Hinzu gekommen ist ein ständig wachsendes Medienarchiv mit mehr als 3000 Videotiteln, 450 DVDs, 25.000 Dias, 1000 Ektachromen, 10.000 s/w-Fotos, 2.000 Künstlerporträts. Außerdem verwaltet das documenta Archiv die Nachlässe von [[Arnold Bode]] und [[Harry Kramer]].  
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Im Aktenarchiv wird das originäre Archivgut, das durch das jeweilige Team der documenta Ausstellungen entstanden ist, verwahrt. Es beinhaltet Schriftstücke, Skizzen, Konzepte, Drucksachen und Presseunterlagen aus dem Umfeld der documenta-Organisation, sowie die Berichterstattung der nationalen und internationalen Presse über Vorbereitung, Durchführung und Abwicklung jeder documenta Ausstellung.Die Akten der documenta Ausstellungen 1 bis 11 wurden in Findbüchern summarisch nach Themen geordnet verzeichnet und sind – unter Einhaltung der Urheber- und Persönlichkeitsschutzrechte – für Forschung und Recherche zugänglich. Sie umfassen ca. 2.700 Aktenmappen in 1070 Archivkartons. In der Mediensammlung des documenta archivs werden analoge und digitale Medien gesammelt, erschlossen und bewahrt. Die Mediensammlung beinhaltet Einzelsammlungen von Fotografien und Farbdias sowie diverse Ton-, Video und Filmformate. Die Datenbank Mediencluster ermöglicht Recherchen zu Zeitungsausschnitten der documenta Ausstellungen 1 bis 5 (1955-1972) sowie zu Bildmaterial der documenta Ausstellungen 1 bis 12 (1955-2007).Um die Bilddateien in hoher Auflösung und die Zeitungsausschnitte im Volltext sehen zu können, müssen sich Nutzer/innen einmalig und kostenlos registrieren.[http://www.mediencluster-documenta.de/R/HLXY6K6LT3X1BLKFXPNABRYTA76S3HIKL5QFMRPCR19F28KIRY-00001?func=search]. Die Bibliothek des documenta archivs stellt innerhalb Deutschlands eine der umfangreichsten wissenschaftlichen Spezialbibliotheken zur Klassischen Moderne und zur Gegenwartskunst mit internationaler Ausrichtung dar. Inhaltliche Sammelschwerpunkte bilden die documenta Ausstellungen, Veröffentlichungen zu den documenta Künstler/innen, relevante Ausstellungskataloge und weiterführende Publikationen, Kleinschriften sowie der umfangreiche laufende Zeitschriftenbestand von rund 80 Titeln. Derzeit umfasst die Bibliothek ca. 30.000 Monographien, ca. 70.000 Ausstellungskataloge und ca. 80 laufende Zeitschriften und Bulletins. Außerdem verwaltet das documenta Archiv die Nachlässe von [[Arnold Bode]][[Harry Kramer]] und [[Hans Georg Hillmann]].  
 
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Version vom 24. Juli 2017, 12:29 Uhr

Das documenta Archiv in Kassel.

Auf eine Initiative von Arnold Bode im Jahr 1961 geht die Gründung des documenta archivs zurück. Das documenta archiv sollte demnach die Unterlagen und Akten zur Konzeption und Organisation der Ausstellung sammeln sowie Bücher und Kataloge zur Kunst des 20. Jahrhunderts.[1]

Funktion

Im Aktenarchiv wird das originäre Archivgut, das durch das jeweilige Team der documenta Ausstellungen entstanden ist, verwahrt. Es beinhaltet Schriftstücke, Skizzen, Konzepte, Drucksachen und Presseunterlagen aus dem Umfeld der documenta-Organisation, sowie die Berichterstattung der nationalen und internationalen Presse über Vorbereitung, Durchführung und Abwicklung jeder documenta Ausstellung.Die Akten der documenta Ausstellungen 1 bis 11 wurden in Findbüchern summarisch nach Themen geordnet verzeichnet und sind – unter Einhaltung der Urheber- und Persönlichkeitsschutzrechte – für Forschung und Recherche zugänglich. Sie umfassen ca. 2.700 Aktenmappen in 1070 Archivkartons. In der Mediensammlung des documenta archivs werden analoge und digitale Medien gesammelt, erschlossen und bewahrt. Die Mediensammlung beinhaltet Einzelsammlungen von Fotografien und Farbdias sowie diverse Ton-, Video und Filmformate. Die Datenbank Mediencluster ermöglicht Recherchen zu Zeitungsausschnitten der documenta Ausstellungen 1 bis 5 (1955-1972) sowie zu Bildmaterial der documenta Ausstellungen 1 bis 12 (1955-2007).Um die Bilddateien in hoher Auflösung und die Zeitungsausschnitte im Volltext sehen zu können, müssen sich Nutzer/innen einmalig und kostenlos registrieren.[1]. Die Bibliothek des documenta archivs stellt innerhalb Deutschlands eine der umfangreichsten wissenschaftlichen Spezialbibliotheken zur Klassischen Moderne und zur Gegenwartskunst mit internationaler Ausrichtung dar. Inhaltliche Sammelschwerpunkte bilden die documenta Ausstellungen, Veröffentlichungen zu den documenta Künstler/innen, relevante Ausstellungskataloge und weiterführende Publikationen, Kleinschriften sowie der umfangreiche laufende Zeitschriftenbestand von rund 80 Titeln. Derzeit umfasst die Bibliothek ca. 30.000 Monographien, ca. 70.000 Ausstellungskataloge und ca. 80 laufende Zeitschriften und Bulletins. Außerdem verwaltet das documenta Archiv die Nachlässe von Arnold Bode, Harry Kramer und Hans Georg Hillmann.

Schriftenreihe

Das documenta archiv veröffentlicht Bücher zur Geschichte der documenta. Bislang wurden 28 Publikationen herausgegeben. [2]

Standort

Das documenta archiv hat seine Räume im Kulturhaus Dock 4 Untere Karlsstraße 4, direkt hinter dem Fridericianum. Träger des documenta archivs ist die documenta und Museum Fridericianum gGmbH. Geleitet wird das Archiv von Dr. Birgit Jooss. [3]

siehe auch

Weblinks und Quellen

  1. Aus HNA.de vom 24. Mai 2011: documenta-Archiv: Ritterschlag ist geschafft